Von Himmel und Erde von Gertrud Caspari. Adolf Holst. Ca. 1915


Von Himmel und Erde von Gertrud Caspari. Adolf Holst. Ca. 1915

Artikel-Nr.: ANT00179
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Von Himmel und Erde
von Gertrud Caspari.
mit Geschichten von Adolf Holst
mit farbig illustriertem Titelblatt und zahlreichen farbigen, z.T. ganzseitigen Abbildungen von Gertrud Caspari.
Leipzig, Alfred Hahns Verlag o.J. [ca. 1915).
2. Aufl., 5. - 8. Tsd.
23 x 30 cm, 32 S. Illustr. OHalbleinenband. -
 


Berühmtes Bilderbuch von Gertrud Caspari (1873 – 1948) und Adolf Holst (1867 – 1945). Die hübschen Vorsätze (Farn mit Schmetterling vor Sternenhimmel) sind ebenfalls von Caspari. -

Vgl. Neubert 22.1; Klotz 2869/51; LKJ I,247 und I,566; vgl. Doderer/ Müller Nr.779; Ries S.465,27. -

Zustand: Kanten berieben. Insgesamt sehr gut erhaltenes Exemplar.

 

- Traumstadtmuseum Wissen -

Gertrud Caspari (1873 – 1948) wurde in Chemnitz als Tochter eines Kaufmanns geboren. Mit ihren vom Jugendstil beeinflussten Werken gilt sie als eine der erfolgreichsten deutschen Bilderbuchillustratorinnen während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gertrud Caspari besuchte ab 1895 eine Dresdner Zeichenschule und legte ihr Examen als Zeichenlehrerin ab. Mit 25 Jahren erkrankte sie schwer an der Basedowschen Krankheit. Eine Tätigkeit als Lehrerin kam nicht mehr in Frage. Stattdessen entstand die Idee zu ihrem ersten Bilderbuch "Das lebende Spielzeug", das 1903 erschien.
Gertrud Caspari hat nie geheiratet. Zeitlebens arbeitete sie hart und verdiente den Lebensunterhalt für sich, ihre Mutter und die ältere Schwester. 1943 wurden bei einem Bombenangriff auf Leipzig fast alle Originale und Druckplatten ihrer Bücher vernichtet. 1945verlor sie mit ihrer Wohnung auch ihre Bücher und Skizzen. Trotz all dieser Rückschläge und der Entbehrungen der Nachkriegszeit zeichnete sie unermüdlich bis zu ihrem Lebensende.
Ihre bekanntesten Bücher sind "Kinderhumor für Auge und Ohr", "Kinderland, du Zauberland" und "Frühling, Frühling überall". Insgesamt illustrierte Gertrud Caspari 52 Kinderbücher. schuf Märchen-, Schul- und Liederbücher, Adventskalender, Bastel- und Zeichenanleitungen, Wandfriese, Schautafeln für den Unterricht, Postkarten und Spiele. Die Zahl ihrer Bücher, die in der ganzen Welt verbreitet sind, wird auf etwa acht Millionen geschätzt. Sie wurden in viele Sprachen übersetzt.

Adolf Holst (1867 – 1945) wurde im Pfarrhaus zu Branderode - an der Grenze Thüringens - geboren. Er studierte Philosophie, Geschichte und Sprachen und promovierte anschließend. Holst wurde Lehrer, leitet eine Privatschule im Harz und ging als Erzieher an das Schaumburg-Lippische Fürstenhaus nach Bückeburg. Dort verwaltete er auch die Fürstenbibliothek. Nach dem Ersten Weltkrieg widmete sich Adolf Holst ganz der Schriftstellerei. Er verfasste Bilderbücher und war jahrelang Herausgeber von Auerbachs Deutschem Kinderkalender. Sein Werk enthält viele fantasievolle und zauberhaft schlicht Kindergedichte, mit denen er die Traumwelt und die Fantasie der Kinder beflügeln wollte.
© Lies Stächelin
 

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