Der Struwwelpeter Nach der Jubiläumsausgabe von 1876 Halbleinen handliches Format


Der Struwwelpeter Nach der Jubiläumsausgabe von 1876 Halbleinen handliches Format

Artikel-Nr.: DI001115
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Er gilt als das erste echte Kinderbuch, das je geschrieben wurde, und ist ein Kinderbuchklassiker  seit fast 170 Jahren: Dr. Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“. Die Geschichten sind unsterblich. Bis heute werden sie geliebt, die Geschichten von „Friederich, dem Wüterich“, der vom Hund gebissen wird, vom zündelnden Paulinchen, dem Fliegenden Robert, dem unbelehrbaren Zappel-Philipp oder dem Hanns Guck-in-die Luft, der erst durch ein kaltes Bad klug wird.

Der „Struwwelpeter“ ist eines der erfolgreichsten Kinderbücher der Welt. Die 1. Auflage erschien 1845, bereits 1876 war die 100. Auflage fällig. Bilder und Texte dieser Jubiläumsausgabe wurden für diesen schönen Neudruck im handlichen Format verwendet. Enthalten ist ein Reprint des originalen Jubiläumsblatts dieser Ausgabe. Außerdem ein Nachwort des Autors, das Dr. Heinrich Hoffmann 1876 zur 100. Ausgabe selbst schrieb.

Der Struwwelpeter
oder lustige Geschichten und drollige Bilder von Dr. Heinrich Hoffmann
Hardcover Halbleinen
 48 Seiten, 15 x 22 cm

 

- Traumstadtmuseum Wissen -
Frankfurt 1844: Der junge Arzt Dr. Heinrich Hoffmann (1809 – 1894), verheiratet mit Therese Donner  aus einer angesehenen Kaufmannsfamilie, hat Grund zu feiern. Endlich bekommt der Arzt mit dem bisher mageren und unsicheren Einkommen die ersehnte Anstellung als Anatom am Senckenbergischen Institut in Frankfurt. Beschwingt eilt er in die Stadt und sucht für seinen dreijährigen Sohn Carl Philipp ein Weihnachtsgeschenk. Er will etwas ganz Besonderes, ein schönes Buch! Kinderbücher wie heute gab es damals noch nicht. „Aber was fand ich?“ schreibt er später. „Lange Erzählungen oder alberne Bildersammlungen, moralische Geschichten, die mit ermahnenden Vorschriften begannen und schlossen, wie: 'Das brave Kind muss wahrhaft sein‘; oder: 'Brave Kinder müssen sich reinlich halten‘ usw.“ Hoffmann kam schließlich mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst für seinen Sohn ein Bilderbuch zu schreiben und zu zeichnen. An Heiligabend lag das Büchlein unter dem Tannenbaum. Durch dieses Geschenk für seinen ersten Sohn sollte der Vater weltberühmt werden. Sicher wüssten wir heute nichts von diesem Buch, wenn es nicht der Verleger Zacharias Löwenthal zu Gesicht bekommen hätte. Er erkannte den völlig neuartigen Typ von Kinderbuch und drängte Hoffmann zur Veröffentlichung. Doch der Arzt zögerte. Er fürchtete um seinen guten Ruf als Arzt, wenn er sich mit solchen "Kindereien" abgab. Schließlich stimmte er "in heiterer Weinlaune" zu. Im Herbst 1845 kamen die ersten 3000 Exemplare der Erstausgabe auf den Markt und waren innerhalb von vier Wochen ausverkauft. Hoffmann hatte das erste richtige Kinderbuch geschrieben, ein Welterfolg bis heute.
© Lies Stächelin

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