Puppenfee Guckkastentheater nach einem alten Schreiber Papiertheater um 1900


Puppenfee Guckkastentheater nach einem alten Schreiber Papiertheater um 1900

Artikel-Nr.: GKROTH1
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Eins der berühmtesten Theaterstücke für das Papiertheater des 19. Jahrhunderts stand Pate für dieses bezaubernde Guckkästchen. Wenn man das kleine Diorama aufstellt, wird ein originales altes Schreiber-Theater um 1900 mit Szenerie und Figuren aus der „Puppenfee“ lebendig. Ein ganzer Spielzeugladen erwacht auf der Bühne um Mitternacht zum Leben!
Das Guckkastentheater wird flach zusammengefaltet in einem Briefumschlag geliefert. So kann man es einfach aufklappen, aufstellen und sich daran freuen - oder als stimmungsvolles Geschenk verschicken.


Guckkastentheater „Puppenfee“
Guckkästchen zum Aufstellen mit Briefumschlag
Maße des Umschlags: 28 x 12 cm
Maße des aufgestellten Guckkatentheaters: ca. 14,5x12x13,5 cm

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- Traumstadtmuseum Wissen -
Die berühmten Schreiber-Papiertheater waren vor hundert Jahren sehr begehrt. Begründet wurden sie von Jakob Ferdinand Schreiber (1809 – 1868). Er verlor mit drei Jahren seine Eltern und musste ins Militärwaisenhaus. Aber er hatte Glück: Weil er besser zeichnen als schießen konnte, musste er nicht zu den Soldaten, sondern wurde zum Lithographen ausgebildet. 1831 kam Schreiber nach Esslingen. Im Gepäck hatte der 22-Jährige eine gute Ausbildung und 44 lithographische Steinplatten. Denn Schreiber erkannte die Chancen der neuen Drucktechnik Lithographie, die hohe Auflagen, erschwingliche Bilder und preiswerte illustrierte Bücher möglich machte. Auch in der Liebe hatte er Glück: Schreiber eroberte das Herz einer reichen Bürgerstochter, heiratete und gründete mit ihrem Vermögen in Esslingen eine bis heute legendäre lithographische Anstalt. Der Siegeszug der Schreiber-Ausschneidebogen mit Papiertheater, Bastelbogen, Ankleidepuppen, Weihnachtskrippen, Schiffs- und Flugzeugmodellen begann – und er hält bis heute an.
Guckkästchen aus Papier sind seit dem 18. Jahrhundert ein Vergnügen für kleine und große Leute. Anfangs wurden die filigranen Dioramen aus colorierten Kupferstichen mühsam von Hand ausgeschnitten und zusammengesetzt und waren entsprechend teuer. Die reizenden Szenen aus Papier waren wohlhabenden Bürgern vorbehalten. Handarbeit ist die Herstellung des Guckkästchens bis heute geblieben. Die einzelnen Ebenen, die wie bei einem kleinen Papiertheater hintereinander gesetzt werden, müssen immer noch aufwändig von Hand gefertigt werden. Die raffinierte Konstruktion sorgt dafür, dass man das Guckkästchen flach zusammenlegen und nach Wunsch im beiliegenden Briefumschlag verschicken kann – ein zauberhafter Gruß und ein phantasievolles Geschenk.
© 2014 Lies Stächelin

THE FAIRY OF THE DOLLS - DIORAMA RAREE SHOW
This little diorama shows a famous play of the 19. century, called “The Fairy of the Dolls”. It is a tiny copy of an original Toy Theatre of famous J. F. Schreiber, that stands in the Dolls Museum in Rothenburg ob der Tauber.
You get the diorama flat in an envelope. When you erect it, you see the whole magic of an old-fashioned toyshop, where the dolls come alive at the stroke of midnight.
 Size of the ready diorama: 14,5x12x13,5 cm or approx. 6 x 5 x 5 inches

 

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