Guckkastenkrippe Barock Anbetung der Könige 18. Jhd. Engelbrecht Reprint Pop-up Diorama


Guckkastenkrippe Barock Anbetung der Könige 18. Jhd. Engelbrecht Reprint Pop-up Diorama

Artikel-Nr.: HOKOENIG
16,95
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Im Barock waren die Menschen vollkommen fasziniert von den bunten reich dekorierten Guckkastentheatern von Martin Engelbrecht aus Augsburg. Besonders die farbenfrohen reichhaltigen Guckkastenkrippen standen hoch im Kurs. Für den Kupferstecher Engelbrecht waren die kleinen Kunstwerke echte Bestseller. Mit offenem Mund standen die Leute auf Jahrmärkten und in Kirchen staunend vor den bunten plastischen Bildern, die damals meist in Holzkästen montiert wurden.
Die Guckkastenkrippe „Anbetung der Könige“ ist ein sorgfältiger Reprint eines heute äußerst seltenen (und astronomisch teuren) Originals aus dem Barock. Es ist eine Museumsedition, ein Bausatz aus Karton. Die Teile sind bereits vorgestanzt. Die sechs Bildtafeln werden nur noch herausgedrückt, gefalzt und nach beiliegender Anleitung auf die beiden Seitenteile geklebt.
Dank der raffinierten Konstruktion kann man das Guckkästchen aufklappen und aufstellen, oder zum Aufbewahren wieder flach zusammenklappen.  


Anbetung der Könige
Bausatz für eine Barocke Guckkastenkrippe
der Brüder Engelbrecht, Augsburg, 1712–1735
6 vorgestanzte Bögen zum Zusammenkleben und Aufstellen als Theaterkrippe.
Maße aufgebaut: 18 x 20 cm, 15,5 cm hoch

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RE-PRINT AUGSBURG CRECHE „ADORATION OF THE HOLY KINGS“ BY MARTIN ENGELBRECHT POP-UP DIORAMA
Very rare cardboard set – paper craft to build the creche „Adoration of the Holy Kings“ designed in 18th century. The 6 coloured cardboard sheets are die cut. You have to glue them, very easy. They were designed belike 1712 - 1735 by famous Augsburg engraver and editor Martin Engelbrecht (1684 – 1756) and his brother. The card set is a re-print, very rare!
Size of the ready built creche: 18 x 20 cm, height 15,5 cm

 

- Traumstadtmuseum Wissen -
Martin Engelbrecht (1694 – 1756) war einer der berühmtesten Kupferstecher und Verleger in Augsburg. Er machte die sogenannten Guckkastentheater populär, Folgen ausgeschnittener und kolorierter Kupferstiche, die so hintereinander angeordnet wurden, dass sich der Eindruck eines dreidimensionalen Raums ergab. Engelbrecht nannte diese Guckkastentheater, Kulissentheater oder Perspektivtheater „perspectivische vorstellungen“. In Italien heißen sie diorami teatrali, in Frankreich Théâtres d’Optique, in England Peep Show.
Ein Guckkastentheater besteht aus i.d.R. sechs Kupferstichen. Sie wurden oft auf Karton oder stärkeres Papier kaschiert. Die Stiche wurden in hölzernen Kästen mit einer vergrößernden Linse zu einem Guckkastentheater angeordnet. Anfangs zogen professionelle Vorführer mit solchen Kästen über die Jahrmärkte. Später wurde der Guckkasten in wohlhabenderen Familien beliebt.
Belegt ist auch, dass Engelbrecht sich 1719 per kaiserlichem Privileg eines der ersten Urheberrechte der Geschichte sicherte und somit verhinderte, dass andere Kupferstecher seine Motive nachdruckten Quellen: Friedrich Schott, Der Augsburger Kupferstecher und Kunstverleger Martin Engelbrecht und seine Nachfolger. Reprint 2009 der Ausgabe Augsburg 1924. S. 12ff.
Daniel Crépin, Martin Engelbrecht und die Guckkastentheater im 18. Jahrhundert. Arbeitskreis Bild Druck Papier Band 11. Tagungsband Ravenna 2006. S. 155 ff.

© Lies Stächelin


 

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