Action Brettspiele

Brettspiele

Das ist die Action! Brettspiele des Jahrgangs Steinzeit " kann als moderne Klassik bezeichnet werden, die man heute wohl als Genießerspiel bezeichnet. "Steinzeit-Junior " (Hans im Glück, für zwei bis vier Personen ab fünf Jahren, ca. 25 Euro), die Jugendversion dieses Spiels, ist so etwas wie ein Genießerspiel für Kinder: Wie im großen Modell muss man seine Charaktere gekonnt nutzen, Rohmaterial einsammeln, handeln und sein steinzeitliches Dorf errichten.

"Pegasus, für zwei bis vier Personen ab fünf Jahren, ca. 20 Euro) kann nur zusammen gemeistert werden. Jede Fehlfunktion bringt die Katz näher ans Haus - wenn sie ihr Tor öffnet, verliert derjenige. Die Auszeichnung "Connoisseur's Game of the Year" wurde 2011 zum ersten Mal ausgelobt. Es wurde entwickelt, um Spielern, die etwas mehr Erfahrungen haben und auch etwas mehr von ihren Partien erwarten, die Möglichkeit zu geben, Spiele zu gewinnen.

Die " Isle of Skye " von Alexander Pfisters und Andreas Pelikan (Lookout Spiele/ASS, für zwei bis fünf Personen ab acht Jahren, ca. 30 Euro) ist ein idealer Kandidat: Ein simples Legspiel, in der Überlieferung von "Carcassonne", verbindet sich mit einem formschönen Auktionsmechanismus und Scoringkriterien, die von Spiel zu Spiel wechseln.

Bei Rüdiger Dorns Legespiel "Karuba" (Haba, für zwei bis vier Personen ab acht Jahren, ca. 30 Euro) baut jeder zugleich seine eigene Landschaft im Dschungel auf und schafft Pfade, damit sein Entdecker die punktreichen Tempeln zuerst erobert. Für jeden einzelnen Mitspieler wird festgelegt, welche Steine platziert werden müssen.

Erstaunlich ist, welche unterschiedlichen Lösungsansätze die verschiedenen Akteure für das gleiche Thema finden. Innovativstes aller Spiele ist Matt Leacocks und Rob Daviaus "Pandemic Legacy - Season 1" (Z-Man Games/Asmodee, für zwei bis vier Personen ab 14 Jahren, ca. 45 Euro). Grundlage ist das prämierte Kooperationsspiel "Pandemie", in dem die Beteiligten Epidemien in aller Herren Länder bekämpft haben.

Jede Partie ist ein einmaliges Ereignis. Eine Partie von Assoziationen: In den " Codenamen " von Vlaada Chvátil (Czech Game Edition/Heidelberger, für zwei bis acht Personen ab 14 Jahren, ca. 19 Euro) spielen zwei Agententeams umeinander. Die Besonderheit von Phil Walker-Hardings "Imhotep" (Kosmos, für zwei bis vier Personen ab zehn Jahren, ca. 35 Euro) ist die formschöne Selbstbegrenzung.

Das ist kein absoluter Minimalkonzept wie bei den beliebten Mikrospielen (dafür ist die Ausrüstung zu schön), aber auch hier haben wir es mit einem Game zu tun, dessen Spielregeln in einer Sekunde erklärt werden können - und wo jede Einzelentscheidung um so schwieriger ist. Bei Manuel Rozoys "T. I.M.E. Stories" (Space Cowboys/Asmodee, für zwei bis vier Personen ab zwölf Jahren, ca. 45 Euro) werden die Teilnehmer zu Reisenden, die zusammen abenteuerliche Erfahrungen in sich verändernden Situationen machen.

Versagen die Teilnehmer im ersten Versuch, beginnt das Adventure für sie wieder mit dem bisher erworbenen Wissen. Das kooperative Memory-Spiel von Leo Colovini (Abacus, für zwei bis fünf Personen ab sechs Jahren, ca. 20 Euro) handelt von einem großen Bedürfnis zu sprechen und einem langen Loewen. Die Teilnehmer haben fünf Runden, in denen sie jeweils mehr über den Kurs erfahren.

Der " Game of the Year " ist ein seit 1979 verliehener Preis der deutschen Kritik. Der Verein hat zum Zweck, das "Kulturgut des Spielens in Beruf und Gesellschaft" zu verbreiten. Den ersten Preis gewann das klassische Brettspiel "Hase und Igel". Durch die Anerkennung des Preises können in der Regel mehr als 300? Kopien der preisgekrönten Spiele innerhalb eines Jahrs verkauft werden.

Die Verleihung des 2001 ins Leben gerufenen Preises "Kinderspiel des Jahres" findet am zwanzigsten Tag in Hamburg statt, das "Spiel des Jahres" und das seit 2011 vergebene "Genießerspiel des Jahres" am achtzehnten Tag in Berlin.

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