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Schulartikel aus der Schule

Im Rahmen des Hashtags #pasdevague erzählen französische Lehrer, welche Gewalt sie an ihrer Schule erleiden müssen. In diesem Artikel wird die Regelschule als Semester in Deutschland beschrieben. Die Art der Schule in Thüringen finden Sie unter Regelschule (Thüringen).

Qualifikationsnachweis Schulkultur: Begleitung auf dem Weg zu einer geänderten Lehrkultur

Die Schule auf dem Weg zu einem Kulturschulprofil wird sich während des schulischen Entwicklungsprozesses auf unterschiedliche Art und Weisen mit neuen Lern- und Lehrformen auseinandersetzen und einen anderen Ansatz zur Leistungsbeurteilung nicht vermeiden können. In seinem Werk "Leistungsbewertung - a new learning culture needs one other information with the Schülerleistungen" schildert Felix Winters Charakteristika einer neuen Lernkultur: Ein vor einigen Jahren in und für die außerplanmäßige Jugendarbeit entwickeltes Kompetenzbewertungsverfahren entspricht diesen Erwägungen über einen anderen Umgangsformen mit der Schülerleistung und einer anderen, teilnehmenden Lernkultur: dem "proof of competence culture".

Das Zertifikat für kulturelle Kompetenz ist ein Ausbildungspass für junge Menschen ab 12 Jahren, der in schwarzweiß belegt, welche speziellen Fertigkeiten die jungen Menschen in kulturellen Projekten nachweisen. Das kulturelle Kompetenzzertifikat umfasst eine prägnante Darstellung der im Rahmen des Projekts konkret erkennbaren Kunstaktivitäten und Kernkompetenzen des jungen Menschen. Sie ist das Ergebnis eines Dialogs zwischen dem Spezialisten (Kulturpädagogen, Künstler, etc.) und dem Auszubildenden.

Die persönlichen Gespräche und der greifbare Hinweis auf die beobachtbare Aktion machen den Nachweis kultureller Kompetenz für die jungen Menschen verständlich. So werden sie für ihre eigenen Kräfte aufbereitet. Das Zertifikat Kulturkompetenz gibt dem jungen Menschen eine Ahnung davon, was er im Rahmen des Kunstprojekts erreicht hat. Der Bundesverband für Kulturpädagogik der Kinder und Jugend (BKJ) hat in einem umfangreichen Forschungs- und Testprozess mit vielen Vertretern aus Wissenschaft und Forschung ein Werkzeug geschaffen, das in der Standortwahl die künstlerische, personelle, soziale und methodische Kompetenz, die die kulturpädagogische Arbeit begünstigt und einfordert, angemessen zum Vorschein bringen kann.

Das Ergebnis ist das Kompetenzzertifikat für das Fachbereichskultur ( "KNK") - ein pädagogischer Pass, den junge Menschen erwerben, wenn sie sich entschlossen haben, ihre Tätigkeit in der kulturellen Bildungsarbeit genauer unter die Lupe zu nehmen an. Im Dialogprozess zwischen Facharbeiter und jungen Menschen werden unterschiedliche Kompetenzbeschreibungen erstellt. Die bewährte, auf Voluntarität und Beteiligung beruhende Vorgehensweise verstärkt die Reflektionsfähigkeit junger Menschen und macht sie für ihre eigenen Kräfte sensibilisierend.

Dem Nachweis der kulturellen Kompetenz liegt ein standardisiertes Vorgehen zugrunde, das gleichzeitig eine ausreichende Öffnung aufweist, um in den verschiedenen Arbeitsbereichen der kulturellen Bildung eingesetzt werden zu können. Vor der weiteren Erläuterung der Einsatzmöglichkeiten und der Möglichkeiten des Nachweises der Kompetenzkultur in der Kontext-Schule wird in den nachfolgenden Punkten ein Einblick in das handfeste Vorgehen, die einzelnen Umsetzungsschritte gegeben.

Ein Weiterbildungsangebot gilt als Qualifikationsnachweis für Kulturberater. Nur nachdem Sie diese durchgegangen sind, sind Sie zur Ausstellung des Befähigungsnachweises für den Bereich Kulturgüter ermächtigt. Das Training gliedert sich in drei Teile: Das Zertifikat für kulturelle Kompetenz wird an junge Menschen ab 12 Jahren verliehen. Der Spezialist bietet den jungen Menschen im Zuge dieser anschaulichen Kunstdebatte die Möglichkeit, den Nachweis der kulturellen Kompetenz mitzutragen.

Jeder junge Mensch bestimmt selbst, ob er ein kulturelles Kompetenz-Zertifikat entwickeln möchte. In diesem Fall ist er dazu angehalten, für einen vereinbarten Zeitraum regelmässig an dem Lehrgang oder Vorhaben mitzuwirken, sich selbst zu betrachten und in Diskussionen mit dem Kursleiter oder dem Projektleiter über seine eigenen Fähigkeiten zu nachdenken. Das Zertifikat für kulturelle Kompetenz trägt der langen Laufzeit der aktiver Beteiligung an kulturellen Bildungsprogrammen Rechnung und bezeichnet diese Zeit.

Es ist aber notwendig, die Zuständigkeiten im "Hier und Jetzt" nachzuspüren. Worin manifestieren sich die erworbenen Fachkompetenzen? Unter Observation im Rahmen des Nachweises der Kompetenzkultur versteht man eine Beobachtungswahrnehmung des jungen Menschen, die sich auf seine Chancen, Fertigkeiten, Stärken und die Vielfältigkeit seiner Aktionen, Vorstellungen, Arbeiten und Problemlösungen ausrichtet. Diese sind die Basis für den Dialog mit den Jugend.

Die jungen Menschen werfen auch einen genaueren Blick auf sich selbst und ihr Handeln. Im Mittelpunkt der Entwicklung des Kulturkompetenzzertifikats steht die Diskussion - oder besser gesagt: die gemeinschaftliche Reflektion über die gesammelten Erkenntnisse, die betrachteten Fähigkeiten. Sie sind offen für Ergebnisse und basieren auf den Erkenntnissen, Erfahrungswerten und dem kognitiven Interesse der Diskussionspartner.

Das Gespräch über die eigenen Zuständigkeiten ist für die meisten jungen Menschen eine sehr private und vertrauenswürdige Sache. Es ist von grundlegender Bedeutung zu glauben, dass jeder über Fertigkeiten und Fertigkeiten verfügt. Schließlich stellt sich die Frage, welche Spezialkompetenzen im Kulturkompetenznachweis zu beschreiben sind. Die Kompetenznachweise Culture sind jeweils ein Teil eines sehr individuellen Kommunikations- und Reflektionsprozesses zwischen dem jungen Menschen und dem Consultant.

Dabei handelt es sich um die persönliche Darstellung der Fähigkeiten des jungen Menschen, die er im Laufe seiner künstlerischen Tätigkeit erlangt hat. Dabei sollte die Bezeichnung dem jungen Menschen gerecht werden - weder übersteigert noch unterbewertet. Die Kompetenznachweise werden dann erbracht, wenn die individuellen Fähigkeiten durch konkrete Maßnahmen "nachgewiesen" werden. Es hat sich auch als gelungen erwiesen, die jungen Menschen in der Dokumentation in Gestalt von Zitate " zu Wort kommen zulassen.

Die Fertigstellung des Textes wird erneut mit dem jungen Menschen abstimm. Weitere Auskünfte werden im Zuge der Schulung erteilt. Der Nachweis der kulturellen Kompetenz wird bisher vor allem in außerplanmäßigen Zusammenhängen erbracht. Sie hat aber auch ihren Weg in Kooperationsprojekte mit der Schule, in freiwillige Arbeitsgruppen, in so genannte Zertifikatskurse und in den ungestuften (!) Wahlbereich gefunden.

Ausnahme, in der sich Lehrkräfte für dieses Kompetenzbewertungsverfahren in einer korrespondierenden Weiterbildung qualifiziert haben, die für alle Kulturberater, die einen Befähigungsnachweis erbringen, verbindlich ist. Welche Bedeutung hat die Vorstellung des Kultur-Kompetenz-Zertifikats für die Schülerkultur? Die Berichte der für den kulturellen Kompetenztest qualifizierter Lehrkräfte lassen jedoch die möglichen Auswirkungen erkennen:

Die Demonstration kultureller Kompetenz ist eng mit einer erfolgreichen und kompetenten kulturell-pädagogischen Umsetzung verknüpft. Schließlich ist der Nachweis kultureller Kompetenz nur dann gelungen, wenn die im Projekt gemachten Erlebnisse die jungen Menschen im positiven Sinne bewegen, wenn das, was sie tun, sie fordert, zu neuen Erkenntnissen mit sich und anderen Menschen beiträgt und neue Einsichten ermöglicht, die für die jungen Menschen von persönlicher Bedeutung sind.

Der Ernst ihres Handelns, die Zusammenarbeit mit Profikünstlern, die Darstellung der Arbeitsplatzergebnisse vor einer breiteren Publikumswirksamkeit tragen zur Einbeziehung junger Menschen mit all ihren Kräften und Fähigkeiten bei. Im Zuge des Nachweises ihrer kulturellen Kompetenz erhalten sie ihre eigene Selbsterfahrung und ganz individuelle Anerkennungen. Auch in den Bildungseinrichtungen mit Kulturprofil spielt die Darstellung, Performance und Darstellung der Arbeitsplatzergebnisse der Schülerinnen und Schüler in diesem Kontext eine große Bedeutung.

Das Publikum ist zuerst die Gruppe oder das Jahr, dann die ganze Schule, aber auch die Personen und Personen. Diese Werbung erscheint mir so bedeutsam, weil sie gleichzeitig ein Signal des Respektes und der Wertschätzung für die Tätigkeit und Leistungsfähigkeit von Schülern und Ausbildern ist. "Der Nachweis kultureller Kompetenz macht neben den gestalterischen Errungenschaften auch die hinter den Darstellungen und Performances stehende Tätigkeit deutlich und betont den respektvollen Umgang mit dem persönlichen Beitrag des Individuums.

Wichtig ist, dass das Kultur-Kompetenz-Zertifikat nur von Fachleuten ausgestellt wird, die ein entsprechend qualifiziertes Ausbildungszertifikat haben. Die Weiterbildung ist ein Werkzeug, mit dem der verantwortungsbewusste Umgangs mit dem Befähigungsnachweis gelernt und getestet wird (in einer Praxisphase). Denn: Die Kompetenzanerkennung ist eine neue Realität im beruflichen Alltag derjenigen, die im praktischen Bereich der kulturellen Ausbildung arbeiten.

Obwohl das Prozedere zum Nachweis von Kulturkompetenz auf pädagogischen Grundkenntnissen basiert, setzt es Beobachten und Diskutieren in einen neuen Zusammenhang und fügt ihnen eine neue Zieledimension hinzu. Mit der Weiterbildung wird auch die Qualitätskontrolle des Nachweises der kulturellen Kompetenz sichergestellt. Im Mittelpunkt der Weiterbildung stehen fünf Themen/Fragen, die in einen praxisnahen und partnerschaftlichen Erfahrungsaustausch über die konkret gelebte kulturelle pädagogische/künstlerische Praktik eingebunden sind: die Wichtigkeit informeller, non-formaler und formaler Kompetenzerwerb für die Ausbildung junger Menschen.

Wenn Lehrende, Pädagogen und Bildende Künste an der Weiterbildung teilnehmen, wird es viele Möglichkeiten geben, die verschiedenen beruflichen Perspektiven kennenzulernen und sich in ihnen voneinander zu unterscheiden, da sich beide klar gegenüberstehen. Das Wissen über die jungen Menschen wird von den Lehrern eingebracht. Der Einsatz dieser Instrumente ist jedoch nicht im Sinn eines Lehrplans, dessen Lehrziele die jungen Menschen erfüllen müssen, sondern um sich für einen lebendigen Prozeß offen zu bleiben; das sind die Ansichten, die die Kunstschaffenden in den Prozeß mitbringen.

Obwohl es Künstlern oft schwierig fällt, ihre Bemerkungen zu protokollieren, ist dies für die Lehrkräfte aufgrund ihrer Berufsausbildung einfacher zu tun. Ihre Erfahrung gibt sie in der Weiterbildung weiter. In der Regel fällt es den Lehrenden - nach eigenen Aussagen - schwer, von ihrem üblichen defizitären Denken zu einer kraftorientierten Beobachtung überzugehen.

In der Weiterbildung wird eine sehr anschauliche Hilfe gegeben, wie man die Aufmerksamkeit von den Fehlern auf die Kräfte der jungen Menschen richten kann. Die Kinder sind begeistert und erfreut darüber, was sie bei den jungen Menschen erleben können und wie sich ihre Einstellung auch zu "schwierigen" Schüler/innen ändert. Das Gespräch gibt den jungen Menschen die Gelegenheit, ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erkennen und in Worten auszudrücken.

Das Zertifikat Kulturkompetenz belegt die Fähigkeiten junger Menschen, ohne sie zu bewerten oder zu vergleiche. Lehrkräfte sind herausgefordert, die Fähigkeiten der jungen Menschen einzeln und umsetzungsfähig zu erfassen, über sie positive Erfahrungen zu machen und sie auch zu erörtern. Dieses Problem wird im Kontext der Weiterbildung besonders stark diskutiert. Bisher gibt es wenig Hinweise darauf, wie junge Menschen ins Gespräch kommen, wenn ihre Ansprechpartner ihre Dozenten sind.

Erfahrungsgemäß (siehe obige Zitate) werden junge Menschen jedoch in diesen Prozeß einbezogen, wenn sie ein wirkliches Eigeninteresse verspüren und ihnen glaubwürdig vermitteln, daß es sich nicht um ein Urteil und eine Wertung, sondern um eine Würdigung und Würdigung handelt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Projektkonzeptionen im Zuge der Weiterbildung als Nachweis der kulturellen Kompetenz weiter entwickelt und qualifziert werden.

Bei den meisten begrifflichen Veränderungen geht es um die Einbeziehung junger Menschen in die Projektplanung und -gestaltung. Lehrkräfte und Künstler wissen, dass viele Dinge in die Hände der jungen Menschen selbst gelegt werden können! Es hat sich seit der Etablierung des kulturellen Befähigungsnachweises herausgestellt, dass dieser Bildungspaß immer wieder zur Verbesserung der Qualität der außeruniversitären Bildungschancen in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen beiträgt und mit seinem dialogorientierten, partizipatorischen und kraftorientierten Herangehen zur Chancengleichheit durch Ausbildung einbringen kann.

Ist eine solche qualitative Entwicklung auch in den schulischen Bereichen im Hinblick auf den Einsatz von Kunstaktivitäten möglich? Dozenten, die über Erfahrung mit dem Zertifikat für kulturelle Kompetenz verfügt, belegen diesen Effekt. Bildungseinrichtungen, die nach neuen Wegen zu einer fachbezogenen, holistischen und kompetenzbasierten Ausbildung ihrer Kinder und Jugendlichen Ausschau halten, werden im kulturellen Kompetenzzertifikat ein attraktives Instrument vorfinden, das ihren Zielsetzungen entspricht.

Vielen Hochschulen mangelt es noch an Handlungsspielraum, um den Nachweis kultureller Kompetenz in kultur-künstlerischen Zusammenhängen umzusetzen. Bei den bisherigen schulischen Erlebnissen mit dem KNK handelt es sich um Erfahrungswerte von einzelnen Lehrern, die die Handlungsfähigkeit und Kompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler erkannt haben, die sich nicht in der Notenspiegelung widerspiegeln. Dabei wird der Nachweis kultureller Kompetenz erfolgreich getestet, aber es gibt Schulbedingungen, die die Durchführung eines so aufwändigen Kompetenzbewertungsverfahrens schwierig machen.

Geblieben ist jedoch die Erkenntnis, dass die Kulturkompetenzzertifizierung ein wirksames Mittel zur Unterstützung der Selbstforschung und Kompetenzerweiterung ist. Das dialogische Vorgehen in der Schule hat ein großes Potenzial und es herrscht gleichzeitig Hilflosigkeit darüber, wie und ob der Nachweis kultureller Kompetenz auch im Schulkontext umgesetzt werden kann. In diesem Zusammenhang haben der Bundesverband für Kinder- und Jugendkultur und das Zentrum für Kulturbildung in Schule und Kinderarbeit NRW 2012 ein Fachforum organisiert, um die Möglichkeiten und Begrenzungen des Kompetenznachweises "Kultur in Schulen" zu besprechen und über Möglichkeiten der Umsetzung zu sprechen.

Es war der Auftakt für eine weitere Entwicklung des Nachweises der Kompetenzkultur für die schulische Nutzung. Nun geht es darum, die Implementierung zu testen und überschaubar zu machen, insbesondere für Schulklassen mit einem kulturellen Selbstverständnis. Ein Gymnasiallehrer meint im Schlussbericht über die Weiterbildung zum Kulturberaternachweis: "Die Unterstützung dieses Projektes und der enge Kontakt mit den Kindern über ihre künstlerischen Arbeiten war das Allerbeste, was mir in meinen 33 Jahren in der Schule widerfahren ist!

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