Auflicht Mikroskop

Einstrahlungsmikroskop

Reflektierende Lichtmikroskopie ist ein Verfahren der Mikroskopie. Anders als beim Durchlichtmikroskop wird die zu beobachtende Probe bei der Auflichtmikroskopie nicht bestrahlt. Bei solchen Objekten muss ein sogenanntes Auflichtmikroskop verwendet werden. Bei der Anwendung unterscheidet sich ein Auflichtmikroskop deutlich von einem Durchlichtmikroskop.

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Reflektierende Lichtmikroskopie ist ein mikroskopisches Methoden. Für das Reflexlichtmikroskop wird die Proben aus der Objektivrichtung bestrahlt, oft durch das Objekt selbst. 1 Die in diesem Beitrag behandelte Thematik ist die Lichtmikroskopie mit reinem Weißlicht. In einem separaten Beitrag wird die Fluorzenzmikroskopie vorgestellt, bei der auch das einfallende Sonnenlicht am häufigsten auftritt.

Die primären Unterscheidungsmerkmale im Umgang mit den beiden Instrumententypen sind in der Praxis: Die Baugröße der Messobjekte in invers reflektierten Lichtmikroskopen ist nur durch die Belastbarkeit des Probentisches limitiert. In umgekehrten Reflexmikroskopen sind die Gegenstände immer flach und rechtwinklig zum Ziel. Eine Quetschung auf Modelliermasse o.ä., wie sie bei aufrechten Spiegellichtmikroskopen üblich ist, ist nicht erforderlich.

Das Objektiv von umgekehrten Reflexmikroskopen ist klar belichtet, was bedeutet, dass herabfallende Gegenstände oder heruntertropfende Flüssigkeit aus dem Objektiv die Vorsatzlinse schädigen können. Das Objektiv von invers reflektierten Lichtmikroskopen staubt auch viel einfacher ein. Zu den typischen Beleuchtungsarten in der Reflexmikroskopie gehören: Reflektierende Lichtmikroskopie wird insbesondere bei opaken Gegenständen, z.B. in der Metallographie[3], eingesetzt; sie hat auch Vorzüge und wird in der Fluorzenzmikroskopie eingesetzt.

Dermatologisch wird das Messverfahren in der Medizintechnik in der Dermatoskopie eingesetzt, bei der Hautärzte die Veränderungen der Haut ihrer Patientinnen und Patientinnen mit einem handgeführten Auflichtmikroskop untersuchen. 5] In der Minerogie werden die Spiegellichtmikroskopie und die Polarisationsmikroskopie zur Identifikation von Erzmineralien (Vertikalbeleuchter) eingesetzt, um bestimmte Merkmale wie Biegung, innere Reflexe und Reflektionsgrad zu bestimmen. ? abc Kurt Michel: Mikrofotografie.

Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-28959-4, S. 284.380 ff. in der Google Buchsuche (begrenzte Vorschau). ? ab Jörg Haus: Lichtmikroskopie Funktionalität und Kontrastverfahren. Johannes Wiley & Söhne, 2014, ISBN 978-3-527-41286-0 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche). Johannes Wiley & Söhne, 2011, ISBN 3-527-32257-4, S. 78 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche). Ab Faris Abuzahra: Die Weiterentwicklung der Spiegellichtmikroskopie von der Experimentierphase bis zum Diagnosewerkzeug.

Der Waxmann Verlagshaus, 1995, ISBN 978-3-8309-5378-4, S. 101 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche). Springerverlag, 2013, ISBN 978-3-642-72939-3, S. 560 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche).

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