Augenerkrankung Kaninchen

Die Augenkrankheit Kaninchen

Ein gesundes Kaninchen hat große, klare und glänzende Augen. Die Augenkrankheiten bei Kaninchen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Kornealerkrankungen bei Kaninchen sind Augenerkrankungen, die durch Infektionen oder Verletzungen verursacht werden. Beim Kaninchen kommt es oft zu Verletzungen des Auges (Hornhaut, Augapfel und Augenlid). In der weiteren Verlaufsphase schwillt das Auge an, es sieht so aus, als ob die Kaninchen ihre Augen schließen.

Augenkrankheiten

Augenkrankheiten sind eine recht häufige Erkrankung der Kaninchen. Bei vielen Augenkrankheiten wird wie bei Menschen oder anderen Tierarten vorgegangen, andere sind besondere Kaninchenkrankheiten, z.B. wenn die Augenulterhaut durch E. Cuniculi entflammt ist. Der Kniff an diesen Krankheiten ist, dass sie bei Kaninchen oft komplett verkannt werden. Jeder, der eine Augenentzündung oder eine andere Augenerkrankung hatte, weiss, wie schlimm sie sein kann, aber Kaninchen weisen in der Regel einen normalen Allgemeinzustand auf, so dass die Schmerzen nicht sichtbar sind.

Darüber hinaus gelten einige Krankheiten wie die Augenentladung als unbedenklich, bedürfen aber einer dringenden Behandlung, da sie ansonsten chronisch werden. Bei Augenerkrankungen empfiehlt es sich, einen Augenarzt (Facharzt für Ophthalmologie) zu aufsuchen. Spezialtierärzte für Ophthalmologie oder Suche nach Postleitzahl. Die rechte Umwelt hat einen positiven Einfluss auf die Behandlung von Augenleiden. Vor dem Besuch beim Tierarzt kann das Augeninnere untersucht werden.

Sind die Augen selbst oder nur der Rand des Auges befallen? Können Fremdkörper im Augeninneren erkannt werden (z.B. Heustiele)? Dazu sollte der Unterrand des Auges durch leichtes Drücken unter dem Augeninneren nach unten gedrückt werden, um dahinter zu blicken. Für den Laie ist die Beseitigung von Fremdstoffen nicht leicht, da das Augeninnere durch die Vakuumpinzette geschädigt werden kann.

In den seltensten Fällen bleiben die Kaninchen völlig ruhig und es kommt oft zum Zaudern. Die Tierärztin entnimmt den Fremdstoff mit viel Übung. Vorsicht: Der erste Abdruck erlaubt keine Beurteilung, die meisten Hornhautschäden sind mit bloßem Auge nicht erkennbar und es können Fremdstoffe übersehen werden. In der Regel ist es notwendig, Wundsalben und Tropfen auf das Augeninnere aufzutragen.

Drops sind für das Kaninchen wohltuend und leichter zu applizieren, die Salbe wirkt lässiger, so dass Sie sie nicht so oft verwenden müssen. Der stressfreieste Einstieg ist, wenn das Kaninchen am Boden befestigt ist und das Präparat so rasch wie möglich ins Augeninnere gelangt. Eine Klimmzug wird das Kaninchen unnötigerweise belasten. Camillentee ist für die Augenspülung absolut untauglich, er sollte unter keinen Umständen in das Augeninnere gelangen, da er sehr irritierend ist.

Zum Ausspülen der Augen können Sie Tränenflüssigkeit (künstliche Tränen), gekochtes handwarmes Leitungswasser oder Salzlösung (500 ml gekochtes handwarmes Leitungswasser mit einem TL Salz) verwenden. Blinde Kaninchen? Bei Kaninchen ist es nicht ungewöhnlich, dass sie auf einer oder beiden Seiten blind werden. Im Gegensatz zum Menschen sind Kaninchen nicht in erster Linie auf das Sehvermögen ausgerichtet, sondern legen mehr Wert auf andere Sinne.

Einseitige blinde Kaninchen haben zwar ein geringeres Sichtfeld, sind aber im Alltag vollkommen unscheinbar und von anderen Kaninchen nicht zu differenzieren. Auch Kaninchen, die auf beiden Seiten blind sind, kommen überraschend gut miteinander aus, aber Sie sollten es meiden, sich zu bewegen, verspitzte oder gefährliche Objekte zu bewegen und ihre Möbel zu wechseln. Manche Kaninchen haben unterschiedlich gefärbte Farbpunkte in den Lidern, diese können kongenital oder erblich sein, aber meistens akquiriert, z.B. durch späte oder unbehandelte Keratitis (Entzündung der Hornhaut) oder durch Verletzung.

Es kommt zu einem Flüssigkeitsaustrag aus dem Augeninneren, was oft zu Inkrustationen im Haar und einer feuchten Umgebung der Augen auftritt. Wenn das Fluid transparent ist, ist es in der Regel keine Infektion verursachen. Auch andere Augenpartien sind bei dieser Krankheit sehr oft entflammt, z.B. die Hornhaute, die Lider und die Konjunktiva.

Bei Kaninchen liegen die Wurzeln der ZÃ??hne sehr nahe am Tränenkanal, so dass bei zu lÃ?ngeren ZÃ?hnen (aufgrund unzureichender Zahnabrasion (oder verursacht durch RÃ?ckgang) oder durch Fehlstellung der wachsenden ZÃ?hne) die ZÃ??hne den Tränenkanal durch Anschwellen verstopfen können. Weitere Kaninchenkrankheiten können das Risiko verschärfen, ein starkes Abwehrsystem kann es lindern.

Oftmals haben Kaninchen, die individuell gehalten werden, einen transparenten Abfluss, ohne eine Grundursache zu suchen, die nach der Sozialisation ausfällt. Beim retrograden Wuchs werden die ZÃ??hne unter Betäubung reguliert und so kurz gemahlen, dass das Kaninchen sie kurzfristig nicht zum Kauten verwenden kann, so dass das rezidivierende Wuchern unterdrückt wird.

Beim Zähneknirschen wird die Augenentladung auch nach einiger Zeit wieder aufgehoben. Sind nicht die ZÃ??hne die Ursache (Röntgenbild zur AufklÃ?rung!), wird der Nasenbrust zuerst vom VeterinÃ?r gespÃ?lt (aber nicht immer kontinuierlich), dann wird ein Antibiotikum fÃ?r die Ã-ffentlichkeit verschrieben. Ist es jedoch zusammengewachsen oder wird es (selten) nicht richtig angewendet, wird es nicht funktionieren.

Reihenkämpfe können zu einer Verletzung der Lider führen, die von einem Tierarzt zu behandeln sind. Außerdem sollte geklärt werden, ob auch das Augeninnere geschädigt ist. Conjunctivitis ist eine Infektion der Konjunktiva (die Konjunktiva ist die Schleimhäute um das Augeninnere, die das Augeninnere beim Blinzeln befeuchtet) und tritt bei Kaninchen sehr oft auf.

Oftmals gibt es auch einen deutlichen Tränenausfluss, bei Bakterienursachen in der Regel gar einen eitrigen Ablauf. Es wird im Augeninneren bei einer Augenreizung durch Zug, eine starke Staubbeladung oder Schadstoffe in der Raumluft (Amminiak mit unsauberer Sauberkeit im Kaninchenlauf oder rauchiger Raum) oder Fremdkörper (z.B. Heu und Bettwäsche), die in das Augeninnere gelangen, gelöst.

In der Regel ist diese Art der konjunktivitären Entzündung in der Regel unsymmetrisch und nicht kontakten. Sie kann aber auch durch Keime (z.B. Pasteurella/Kaninchenschnupfen), Krankheitserreger (z.B. Myxomatose) und Schimmelpilze (sehr selten) hervorgerufen werden und ist dann grundsätzlich und in der Regel bilateral infektiös. Conjunctivitis wird immer mit Tropfen oder Salben therapiert. Oftmals sind auch Tropfen aus der Euphrasie nützlich.

Die Augentropfen von Echinacea sind wirksam bei allergischer Konjunktivitis. Die Augen-Salbe kann bei sehr leichter Konjunktivitis verwendet werden, die nicht auf eine Verletzung zurückzuführen ist. Kortisonhaltige Arzneimittel können in der Regel nur bei intakter Hornhautsituation verwendet werden, sollten aber vermieden werden, da Kortison von Kaninchen (anders als bei Menschen oder Hunden) sehr schlecht toleriert wird, die Lebensspanne der Lebewesen beschädigt und das Abwehrsystem geschwächt wird, nach Studienergebnissen kann es die Lebensdauer von Kaninchen erheblich verringern.

Keratitis ist eine entzündliche Erkrankung einer oder mehrerer Schichten der Cornea (die Cornea ist die Ebene über dem Augeninneren, d.h. die "Linse"). Im Falle einer Hornhautexplosion ist das Kaninchen lichtsensitiv, weshalb es aufgrund von Beschwerden die Ohren kneifen oder öfter als sonst schließen kann. In der Augenpartie (nicht immer) können leicht trübende bis weisse Stellen festgestellt werden oder das ganze Augeninnere ist bereits mit einer weissen Lage bedeckt.

Oft gießt das Augenwasser etwas, manchmal kommt es auch eitrig vor. Außerdem kann man ab und zu rote Blutgefäße im Augeninneren sehen, das sind Gefäßinfiltrationen. Häufig wird die Keratose von anderen Augenkrankheiten flankiert, die weitere Beschwerden verursachen. Augen- oder Fremdkörperverletzungen (z.B. Heuschaufeln, Schmutz, Stacheln, Äste, Haare - insbesondere bei langem Haar um das Augeninnere ) sind eine häufigste Folge, diese sind mit bloßem Auge in der Regel nicht ersichtlich.

Bei Kaninchen können auch Virusinfektionen (Myxomatose etc.) und Keime (z.B. Kaninchenkälte) eine Verhornungsstörung anstossen. Wenn die Kaninchen längere Zeit ohne Behandlung an Populationsentzündung oder Dakryozystitis gelitten haben. In den seltensten Fällen ist eine Augenlidfehlstellung (z.B. ein rollendes Augenlid), die das Augeninnere reizt, die Ursache. Zur Feststellung, ob die Cornea unversehrt oder verwundet ist, wird ein Fluoreszenzfarbstoff in das Augeninnere getropft und das Resultat mit einer Spaltlampe untersucht.

Zur Behandlung der Hornhautentzündung werden den Kaninchen Augentropfen aufgesetzt. Intakte Hornhäute werden oft kortisonhaltige Tropfen appliziert, die jedoch von Kaninchen schlecht toleriert werden, das Abwehrsystem und die Lebensspanne beschädigen und die Lebensdauer verringern. Für Hornhautverletzungen dürfen nur Antibiotika-Tropfen verwendet werden. Keratosen sind sehr empfindlich (auch wenn man sie bei den befallenen Kaninchen kaum bemerkt) und können ohne Behandlung zu Blindheit aufkommen.

Bei Kaninchen wird sie in der Regel durch eine Entzündung mit E. cuniculi (phakoklastische Uveitis) oder Pasteurella (einseitige oder bilaterale Uveitis), gelegentlich auch durch ungeschliffene Traumata oder einen Krebs (eher unilaterale Uveitis) verursacht. Augenblutungen können auch zu rötlichen Stellen führen. Teilweise zwinkern die Kaninchen öfter als sonst und zwicken das Augenmaß geschlossen.

Das Bindegewebe kann rötlich werden, die Augen sind teilweise eingeengt (Miose), der Kammerwasserhumor (Wasser hinter der Hornhaut) ist trüb und der Veterinär kann einen höheren Augeninnendruck nachweisen. Die meisten betroffenen Kaninchen sind aufgrund der Schmerzen bemerkenswert beruhigt oder zurückhaltend. Antibiotika-Tropfen werden nahezu immer eingesetzt, bei der fakoklastischen UVE sollte ein Systemantibiotikum und auch Panacur eingenommen werden.

Bei zu hohem Augendruck (Glaukom) werden Tropfen zur Senkung des Augeninnendrucks eingenommen. Treten diese nicht genügend auf, muss das Augenlid bedauerlicherweise vollständig abgetragen werden, da der gesteigerte Augendruck sehr stark ist. Kortisonhaltige Eyetropfen sollten nur im Extremfall als letzte Möglichkeit verwendet werden, da Kaninchen empfindlich auf Kortikosteroide reagieren.

Abszesse im Augenbereich sind recht rar, werden aber oft mit UV-Entzündungen konfus gemacht und dann nicht richtig aufbereitet. Fallstudie: Dieses Kaninchen wurde zunächst gegen Venenentzündung aufbereitet. Man sieht auf den Bildern, dass der Abszeß immer grösser und grösser wurde und den Blickwinkel sehr verändert hat. Bei der Erkennung des Abszesses war der Gesundheitszustand bereits so schlecht, dass das Augeninnere entnommen werden musste.

Bei dem Kaninchen kommt es sehr ungewöhnlich häufig vor, bei dem Versuchskaninchen mehr. Darüber hinaus wird in der Regel der intraokulare Druck induziert.

Häufig wird das Augenlicht gezwickt oder gezwickt und es zeigt sich lichtempfindlich, manchmal wirkt es aufgrund der starken Blutzirkulation gerötet, die Augenpupille ist oft recht groß. Durch die Vergrößerung des Augapfels kann er jedoch nicht immer das gesamte Augeninnere komplett verschließen, die nicht von den Augenlidern bedeckten Augenpartien erhalten eine grau-weiße Schichten.

Das Glaukom ist sehr stark ausgeprägt, aber die Beschwerden sind bei Kaninchen kaum spürbar. Beim Kaninchen wird der Glaukom in der Regel durch bereits bestehende Erkrankungen, z.B. UVE, verursacht. Die Druckbelastung im Augeninneren nimmt stark zu, aber die Augenlinse kann sich nicht ausbreiten. In der Regel durchläuft der wässrige Humor den Kammerentwurf zwischen Vorder- und Hinterkammer des Auges.

Liegt der Wurzelkanal im Kammerendwinkel nicht durchgehend, so entsteht in der Hinterkammer weiterer wässriger Humor, der jedoch nicht in die Vorderkammer ausströmen kann, so dass ein starker intraokularer Druck entsteht. Auch ein erhöhter intraokularer Druck kann auftreten, wenn zu viel wässriger Humor induziert wird. Bei frühzeitiger Behandlung der Krankheit sollte der intraokulare Druck mit Hilfe von Arzneimitteln reduziert werden.

Dies ist in späterer Zeit oft nicht so einfach möglich, dass die Ösen zur Schmerzlinderung abgenommen werden müssen. Das Glaukom ist sehr stark ausgeprägt, ohne Behandlung wird das Kaninchen blind. Dennoch muss das Glaukom auch nach der Blindheit noch therapiert werden, da das blonde Kaninchen immer noch unter schweren Beschwerden litt.

Die Schmerzen zeigen sich in den seltensten Fällen durch Kneifen, öfter durch Verhaltensweisen wie Entzug und Apathie. Der Blick taucht aus der Umlaufbahn auf. Das Problem wird in der Regel unilateral durch Zahnkrankheiten verursacht, die einen Abszeß hinter dem Augeninneren oder (seltener) durch Tumore in der Augenumgebung verursachen. Die bilaterale Exophthalmie wird in der Regel durch Herzkrankheiten oder Tumore oder Geschwüre in der Umgebung des Herzens ausgelöscht.

Ein Teil der Augen kann austrocknen, da der Augenlidverschluss schwieriger wird. Sind sie jedoch die Ursachen, muss der betreffende Zahnsubstanz und der Abszeß beseitigt werden. Die Augen werden entnommen und mit einem wirkungsvollen antibiotischen Mittel (Penicillin wie z. B. Dubhamox, injiziert, nie oral!) für einen Zeitraum von mind. einem Kalendermonat oder wesentlich länger als die Heilungszeit mitgenommen.

In der Regel lassen sich Geschwüre auch leicht entfernen. Bei Kaninchen ist die Nickehaut ( "Nickhautdrüse", drittes Augenlid) in der Regel nicht ersichtlich. Zu den häufigen Gründen gehören Verletzungen oder Traumata der Niermembran, umlaufende Proliferation in der Umgebung des Herzens (Thymom, Lymphom, etc.) oder daraus resultierende Hypertonie, Herzkrankheiten, Hypertonie, Augenerkrankungen, Geschwüre/Tumore hinter dem Augen, Infektion (Kaninchenkälte) und viele andere mehr.

Auf jeden Fall sollte ein Herz-Ultraschall gemacht und das Augeninnere gründlich geprüft werden. Die Fettleibigkeit des Auges manifestiert sich durch das herabhängende Lid und den exzellenten Bindehautbeutel unter dem Augen. Befallene Kaninchen müssen aus der Rasse entfernt werden. Sie werden bei entzündlichen Zuständen am oder um das Augeninnere herum eingesetzt, wenn sie durch Bakterien verursacht werden.

Kortisonhaltige Salben/Tropfen (z.B. Ultra-Cortenol, Isopto-Max etc.) Diese sind sehr kontrovers oder für Kaninchen ungeeignet, sie können die Lebensdauer verkürzen, der Abwehrkräfte schaden und sich nachteilig auf die Haut auswirkt. Sie werden bei nicht infektiösen oder entzündlichen Erkrankungen der Augenpartie eingesetzt. Es werden immer alternative Mittel und keine kortisonhaltigen Tropfen eingenommen.

FeuchtigkeitstropfenDies werden angewendet, wenn das Augeninnere nicht genügend Tränen hat, z.B. weil es sich nicht vollständig schließen lässt. Mit diesen Drops wird der intraokulare Druck gesenkt, z.B. bei Glaukomen. Sonnenhut und Euphrasia Augentropfen sind häufig. Diese werden bei entzündlichen Prozessen angewendet, wobei die erste den Flüssigkeitsgleichgewicht im Augeninneren reguliert.

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