Barrierefreie Spielgeräte

Behindertengerechte Spielgeräte

Behindertengerechter Zugang und geeignete Bodenverhältnisse. Wir passen barrierefreie Spielgeräte nach DIN und Norm an die Bedürfnisse behinderter Menschen an. "Ein barrierefreier Spielplatz muss die ganze Vielfalt abdecken. So bietet beispielsweise die Firma Kinderland zahlreiche barrierefreie Produkte und Spielgeräte an.

Spielplatz@Landschaft: Barrierefreie Spielgeräte und Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

Jedes Kind hat das Recht, besonders in offenen Räumen zu sein. Das hat die neue "DIN 18034 (09. 2012) Spiel- und Freiflächen " für alle öffentlich-rechtlichen Einrichtungen ausdrücklich festgelegt. Die viel diskutierte Eingliederung, d.h. die dauerhafte Eingliederung von Menschen mit Behinderung, vor allem von Kleinkindern und Heranwachsenden in Spiel- und Freiflächen, sollte daher wenigstens in weitere Planungsüberlegungen einfließen.

Die Eingliederung ( "Inklusion") und Eingliederung ( "Inklusion") von Menschen mit Behinderung und speziellen Bedarfen gewinnt sozialpolitisch immer mehr an Gewicht. 7 Barrierefreie Benützung (Zitat): Spielgeräte müssen so gestaltet sein, dass sie auch für Menschen (Kinder) mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit begehbar und benutzbar sind (nach den Planungsgrundsätzen der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (DIN 18040-1 Planungsgrundsätze für Eigentumswohnungen und der Deutschen Gesellschaft für Öffentliche Verkehrsmittel und Freiräume eigens).

Für Spielplätze und Freiflächen zum Spiel = barrierefreie Spiele müssen Angebote (siehe 33924 Barrierefreie Spielgeräte) bereitgestellt werden. Der Einsatz muss weitestgehend ohne fremde Unterstützung möglich sein. Schon in den 80er Jahren wurde diese ganzheitliche Barrierefrei-Philosophie für Freiluft-Spielanlagen unter anderem vom Gartenarchitekten Dürr KÖPPEL anerkannt und mit barrierefreien, zukunftsweisenden Interessentenkreisen sowie Spielgeräten und GaLaBau-Unternehmen realisiert.

Beispiele für barrierefreie und optimal geplante Vorhaben verdeutlichen, dass "Spielen für alle", d.h. für Menschen mit und ohne Behinderung, auf Spielplätzen und Freiflächen ohne Mehrkosten möglich ist. Das betrifft vor allem neue Anlagen. Unternehmen, die Spielgeräte und Geräte für Freiflächen produzieren, tragen bereits das Markenzeichen "barrierefrei" mit Gebrauchsmusterschutz für ihre Produkte.

So sind einige Betriebe bereits führend in Europa, wie z.B. das Werk Kindernland Emsland Spielgeräte. Für den Nutzer ist jedoch weiterhin eine fachkundige Überprüfung auf Gebrauch und Geeignetheit von Barrierefreiheit unverzichtbar, da Produktschädlinge oder Verzerrungen von Wettbewerbsansprüchen unvermeidlich sind. Der Einsatz der Norm 33942 "Barrierefreie Spielgeräte" beinhaltet entsprechend hohe Ansprüche.

Bereits 1992 veröffentlichte der Erzieher Prof. Günther Opp zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Lothar Köppel einen bisher aktuellen und zukunftsweisenden Ratgeber für "Spielplätze für alle": Spiel- und Lernangebote sollten für behinderte Menschen und ihre Begabungen in gleichem Umfang möglich sein. Es können auch behinderte Menschen behandelt werden, z.B. seh- und/oder hörbehinderte Menschen, psychische Beeinträchtigungen, etc.

muss die Chancengleichheit beim Spiel, bei der Kommunikation und bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen gewährleistet sein; dies betrifft auch Spielplätze und Spielräume. Integrationsfähig und behindertengerecht heißt, dass der Spielraum/Spielplatz/Open Space für alle Kleinkinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Älteren zugänglich und unbeschränkt benutzbar sein muss. Jeder Mensch mit und ohne Einschränkung oder mit speziellen Fertigkeiten sollte in der Lage sein, zur gleichen Zeit und mit gleichen Chancen zu agieren.

Modellbasierte, barrierefreie Projekte sollen als Beispiele dafür dienen, wie eine zukunftsweisende, neuartige Spielgerätegeneration in Zukunft unter dem Leitmotiv "Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen der Menschen " konzipiert werden kann. Als Vorzeigeprojekt für das barrierefreie Spiel im Öffentlichen Bereich gilt die sanierte Spielwelt der Bayrischen Staatsschule für Menschen mit körperlichen Behinderungen, die auch von allen ohne Einschränkung in der Öffentlichkeit benutzt werden kann.

Die seit über 30 Jahren bestehende barrierefreie Spielanlage war eine der ersten in Deutschland, die zukunftsweisend errichtet wurde. Basierend auf dieser Modell-Spiellandschaft, die über barrierefreie Spielbahnen mit Auf- und Absteigen in verschiedenen Ebenen erfahrbar ist und einen großen Spielinhalt bei diversen, spannenden Spielprozessen hat, wurde die Norm 33942 "Barrierefreie Spielgeräte" entwickelt. Im Schatten großer Bäume, ob groß, klein, klein oder groß, sowie der Großmutter, erreicht der Großvater auch die kommunikationsfördernde Spielwiese mit Buggys und Kindern im Rollstuhl und Mehrfachbehinderung, von der aus Sie auf spielerische Weise in das Startniveau zurückkehren können.

Ergänzt wurde die Einrichtung durch einen behindertengerechten, roll- und anschwellenfreien Spielplatz mit spielbaren Hochbetten, Erlebnisduschen, Schallwänden, Schaltschwellen und vielen visuellen, akustischen und taktilen Spielplätzen. Auf dem Platz werden alle Sinnesorgane auf spielerische Weise geschult. Eine Erfahrung für alle - nicht nur für behinderte Migranten. Aufgabe war die vollständige Neugestaltung des staatlichen Schulhofs, wofür die wesentliche Bedingung die barrierefreie Gesamtnutzung war.

Kernstück der Spielanlage ist eine halbrunde, barrierefreie Holzrampenanlage mit integrierten Spielelementen in der Balustrade. Im Mittelpunkt des Unterrichtsraums steht ein mächtig vorhandener Bergahorn, der in die Spielanlage eingebunden wurde und gleichzeitig an warmen Tagen für den nötigen Schutz sorgt. Unter dem begrünten Schulungsraum sowie unter der Rampenanlage gibt es Spielplätze, auf denen man gehen oder umkippen kann.

Dies wird vor allem durch die speziell mit Polyurethan verklebte, wassereigene Wegabdeckung erzielt, die sich in den ebenso leicht zusammenrollbaren Fallschutzgebieten über den ganzen Spielplatzbereich mit einer wasserechten Gummiabdeckung atmet. Neben dem neuen Spielbau war ein großer Wunsche der Kleinen ein großer und vielfältiger Schaukelplatz, der sich nun im Westen mit dem Spielbau verbindet. Über der Spielanlage gibt es einen großen, für Bewegungsmelder geeigneten Freiraum, in den gleichzeitig eine Sandspielfläche eingebunden wurde.

Es galt, diesen verhältnismäßig lichtschattigen Ostteil in einen behindertengerechten Spiel- und Erlebnisraum umzugestalten. Inhalte dieses speziellen Bereichs sind die folgenden Elemente: Das Einbinden in die Umgebung und die Gestalltung von behindertengerechten Spielplätzen erfordert besondere Aufmerksamkeit und Sachkenntnis. Für die Konzeption und Ausgestaltung barrierefreier Spielgeräte sind fachkundige Gartenarchitekten und -experten unerlässlich, wie es die geltende Norm 18034 "Spielgeräte und Freiflächen zum Spielen" (Anforderungen an Planen, Bauen und Betreiben) fordert.

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