Beste Tierklinik Deutschland

Die beste Veterinärklinik Deutschlands

Die beste Tierklinik weit und breitstrahlend - Auswertung Dr. Barbara Hellwig 11.11.2014

Seit langem beschäftigen wir uns mit der Selektion der "besten Tierklinik für unsere Hunde". Nach umfangreichen Untersuchungen an der Tierklinik in Frankfurt Kalbach ist unsere Kaufentscheidung gefallen. Dr. Barbara Hellwig hat uns ausführlich informiert und uns über die bevorstehende minimal-invasive OP informiert. Wir haben uns für die Tierklinik Kalbach entschieden.

Inwiefern haben Sie diese Wertung für nützlich befunden?

Eine besonders gute, sehr zu empfehlende Tierklinik - Beurteilung Dr. vet. Jaroslaw J. Wodecki 01.02.2015

In einem " Notfall " am kommenden Woche kam der Spitzel mit dem Pferd in die Praxis Dr. Wodecki. Die Hündin wurde sehr sorgfältig geprüft und aufbereitet. Der nächste Tag mit einem zweiten Rüden - die selbe ausgeglichene und stille Stimmung und liebende Pflege! Erklärung der Ergebnisse so, dass man sie als Laien begreifen kann (leider nicht natürlich). Nun, wenn es eine Praxis geben muss, dann komm her!!!!!!!!!!"

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Tierschutzzentren: Vom Missverständnis, überholten Vorstellungen und übertriebenen Erwartungshaltungen - Ulm / Neu-Ulm

Es ist bekannt, dass Deutschland eine föderative Regierungsform hat. Das gilt auch für die Veterinärmedizin, denn jedes Land hat seine eigene Tierarztkammer, seine eigene Berufs- und damit auch Klinikverordnung, die bestimmt, welche Anforderungen eine Veterinärinstitution erfüllen muss, damit sie sich Tierklinik nennt. Dass eine Tierklinik, die Sie als Kunden besuchen, in Bezug auf Raum, Personal und Maschinen ausgerüstet werden muss, ist in erster Linie davon abhängig, um welches Land es sich handelt.

Gleiches trifft auf die Vorschriften für die erforderliche ständige Einsatzbereitschaft einer Tierklinik zu. Hast du die Idee, dem menschlichen Bereich entlehnt, dass Veterinäre und andere Spezialisten, die jederzeit im Einsatz sind, in einer Tierklinik zu finden sind? Haben Sie die Einbildung, dass Ihr stationäres Haustier ständig unter permanenter Beobachtung steht?

Dies ist vielleicht die offensichtlichste Abweichung zwischen den Anforderungen der Tierhalter und der Wirklichkeit, wenn es um den Terminus "Tierklinik" geht. Stellen Sie sich eine Praxis für Menschen vor, in der es nachts kein Pflegepersonal gibt und die Patientinnen und Patientinnen keine Glocke an ihrem Krankenbett haben. An vielen Stellen im Internet kann man eine Menge Beschwerden und Stöhnen darüber nachlesen, wie kostspielig es wäre, in diese oder jene Praxis zu gehen.

Oftmals sind es Situationen, in denen sich der Facharzt unwillkürlich die Frage stellt, warum man eine ganze Weile die Entstehung der Symptome der Krankheit beobachtet hat und dann am Sonnabendnachmittag - nach dem Einkauf am Wochenende - endlich in die Praxis stolpert. Wenn dann eine viertel Stunde, die für fast jede Prüfung mit Geschichte benötigt wird, wenigstens hundert Euro kosten, bekommen Sie sofort schnellen Atem.

Ein Tierklinikum hingegen mit einem Anlagenpark, der teilweise bis zu mehreren hunderttausend Mitarbeitern reicht, muss sich für jeden Cent ausweisen. Natürlich ist der anhaltende Kostendruck der Patienten auch bei (zu) vielen Krankenhäusern spürbar. Wer einen Preiskrieg mit Konkurrenten führen will, kann in der Praxis meist nur eine einzige Schnecke richtig ziehen, und zwar die Gehälter der Mitarbeiter.

Oft (meist?) verdient man so wenig wie gerade erst graduierte Anfänger und selbst in namhaften Institutionen, dass Bedenken an der Erfüllung des Mindestlohnrechts gerechtfertigt sind. Doch auch in Privatkliniken sind Nettolöhne unter 1500 EUR mehr die Norm als die Ausnahmen, nicht für eine von der Union gewährleistete 38,5-Stunden-Woche, sondern oft für mehr als 60 Std. inklusive Nacht- und Wochenendversorgung.

Also, noch einmal, was ist eine Tierklinik? Mit der Berufskodex der Landestierärztekammer Baden-Württemberg wird die Fragestellung wie folgt beantwortet: "Eine Tierklinik ist für die stationäre Versorgung von Haustieren zuständig. Es vervollständigt die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der Tierarztpraxis. In einigen Bereichen der Kammer ist die Mindestausrüstung an Diagnose- und Therapiegeräten mittlerweile völlig überholt.

Mit der im Berufskodex genannten "Ergänzung der Tierarztpraxis um diagnostische und therapeutische Möglichkeiten" ist daher meiner Meinung nach zumindest das Vorliegen eines Computer- (CT) und nach Möglich-keit auch eines Kernspintomographen (MRT) verbunden. Ein weiterer entscheidender Faktor zur Erweiterung der Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der häuslichen Tierarztpraxis ist natürlich die Fachkompetenz. Ich möchte als einweisender Tierarzt Menschen in Krankenhäusern treffen, die aufgrund ihrer fachlichen Ausrichtung den von mir ermittelten Problemgebiet des Kranken besser kennen als ich selbst.

Lassen Sie uns also zusammenfassen, was eine Tierklinik ist, indem wir lediglich den besten und den schlechtesten Zustand definieren: Eine Tierklinik ist im besten Falle eine Anlage, die in angemessenen Räumen untergebracht und sowohl personaltechnisch als auch technologisch (CT, MRT!) grosszügig ausgestattet ist mit einem grösstmöglichen Angebot an Tierärzten, die auch ungewöhnliche Probleme kompetent lösen können.

Mit seinem überregionalen Gutruf erhält ein Krankenhaus viele von den Heimtierärzten überwiesene Krankheitsfälle, so dass es wirtschaftlich auf gesundem Fuß steht, seine Mitarbeiter richtig entlohnt werden und auch eine kontinuierliche Einsatzbereitschaft von zumindest einem Tierarzt sicherstellen kann plus Hilfspersonal. Die " ideale Praxis " ist auf ihre besonderen und wirtschaftlich interessanten Aufgaben aus Zuweisung und Notfall ausgerichtet, d. h. die oben genannte Erweiterung der Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der Heimtierarztpraxen, und muss daher nicht mit diesen durch die Aufnahme von routinemäßigen Tätigkeiten konkurrieren.

Eine Tierklinik ist im ungünstigsten Falle eine (etwas) verbesserte Veterinärpraxis, die die von den Fachkammern gestellten Voraussetzungen schwer und notwendig erfüllte, um sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den heimischen Veterinärpraxen im hiesigen Raum mit dem Label "Klinik" zu erringen. Weil die Praxis dieses Geschäftsmodells gut kennt, was zu ihrem Schaden ist, erhält eine solche Pseudoklinik nur wenige Geldtransfers und muss daher oft wirtschaftlich mithalten.

Seit kurzem gibt es die Neigung, dass solche konzeptuell an den Rand genähte Praxen ihren Stellenwert auf freiwilliger Basis auf den einer Arztpraxis herabgestuft werden, so dass sie nicht mehr ständig zugänglich sein müssen. Auch in namhaften Krankenhäusern hört dieser Entwicklungstrend nicht auf. In der Zwischenzeit sollte Ihnen klar sein, dass nicht alle Tierkliniken gleich sind.

Derjenige, der die Besonderheiten und Besonderheiten der einzelnen Krankenhäuser am besten kennt? Seien Sie also nicht überrascht, wenn Ihr Hausarzt Sie mit seiner Empfehlung viele km durch das Gebiet mitnimmt. Allerdings wären drei weitere Praxen viel naher. Welche Wünsche hätte ich mir als Veterinärin in Sachen Tierklinik?

In ganz Deutschland (maximal 100 km) benötigen wir Klinik-Schwergewichte, die eine fast maximale Versorgung bieten können. Darüber hinaus gibt es immer einen Bedürfnis nach Krankenhäusern, die sich auf hohem fachlichem Stand auf spezifische Fragen oder Teilsysteme spezialisieren. Es wäre nicht nur in Ihren eigenen Reihen als Tierhalter erwünscht, sondern auch meiner Meinung nach, dass Krankenhäuser in der Regel in der Lage sind, ihre Patientinnen und Patientinnen zu jeder Tages- und Nachtzeit intensiv zu behandeln und zu versorgen.

Auf der anderen Seite gibt es keine Pseudokliniken, die ausschließlich vor Ort operieren, ökonomisch schlecht aufgestellt sind und ihre Mitarbeiter unbarmherzig ausbeuten, in denen Sie als Kunde nicht mehr - möglicherweise noch weniger - als in Ihrer Haustierpraxis erwartet werden können, abgesehen von der ständigen Verfügbarkeit. Grosse Krankenhäuser mit Fachärzten für viele oder gar alle Fachrichtungen, ein riesiger Gerätepark und ein genügend großes Mitarbeiterteam sind ein wirklich kostspieliges Vorhaben.

Wenn eine Praxis von den Kunden als günstig wahrgenommen wird, stimmt wieder etwas nicht, vor allem was die Vergütung der Mitarbeiter betrifft. Darüber hinaus sollten Sie nicht außer Acht lassen, was Veterinärkliniken sind, und zwar als "Ergänzung zu den Diagnose- und Therapiemöglichkeiten" der häuslichen Tierarztpraxen, d.h. nicht wirklich als Notfallnagel für Patienteninhaber, die es super bequem vorfinden, mit ihren Patientinnen und Patienten an den Wochenenden zum Veterinärmediziner zu gehen, und auch nicht für diejenigen, die glauben, dass es eine Statusangabe hat, wenn Sie überhaupt zur Impfung in "die Klinik" gehen.

Ein wirklich gutes Krankenhaus im oben genannten Sinn impfte überhaupt nicht, weil es sich wegen der wenigen damit zu verdienten Unken nicht mit der umgebenden Praxis verwöhnen lassen wollte. Herzstück der tierärztlichen Belieferung in Deutschland sind und bleiben die häuslichen Tierarztpraxen, die jeden ihrer Patientinnen und Pilze in- und auswendig wissen, in denen auch mal Zeit für ein persöhnliches Gesprächsthema verbleibt und in denen niemand als anonym eskomme.

Als Patient Besitzer, besorgen Sie sich dieses Gerät und gehen Sie nicht mit jedem Querfurz in eine Praxis um die Ecke, weil Sie glauben, dass sie das Problem vielleicht besser in den Griff bekommen. Denn die meiste Zeit kannst du es nicht!

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