Blechspielzeug Hersteller

Zinnspielzeug Hersteller

Nahezu zeitgleich entwickelte sich der Raum Nürnberg/Fürth zum Zentrum der Blechspielzeughersteller. Blechspielzeug, alle Hersteller mit Logos, Firmengeschichte Auf dieser Seite präsentieren wir Blechspielzeugfirmen aus dem deutschsprachigen Bereich mit Firmenlogo und überwiegend mit einer kurzen Unternehmensgeschichte. Jahrhunderts, mit Beginn der industriellen Entwicklung um 1800, entstand die Grundvoraussetzung für die Produktion von Blechspielzeug. Wenig später entstanden die ersten Blechspielzeugfabriken in Deutschland.

Dabei handelte es sich um kleine Familienbetriebe, die sich der Produktion mit teilweise nur wenigen Mitarbeitern zuwandten. Das Spielzeug wurde in der Regel in Handarbeit gefertigt. Einer der Ältesten, wenn nicht der Älteste, könnte die Firma Fels und Stein aus Biberach gewesen sein. Nahezu gleichzeitig hat sich der Landkreis Nürnberg/Fürth zum Mittelpunkt der Blechspielzeughersteller entwickelt.

Frühere Stiftungen in Nürnberg waren Issmayer 1818 (andere Quelle Staat 1861) oder Karl Bub 1826 oder Karl Bub 1851, außerhalb Nürnbergs um Märklin 1859 Die handgefertigten und handbemalten Spielwaren waren deshalb zunächst nur für die wohlhabenderen Lagen zu haben. Die Reichsgründung 1871 und die damit verbundene Abschaffung der vielen nationalen und kleinen Staatsgrenzen sowie die Schaffung der Handelsfreiheit und die damit verbundene Abschaffung der ehemaligen Zunftregelungen gaben den ausschlaggebenden Impuls für die Industriealisierung und Massenproduktion von Waren.

Weil die Arbeitsgänge zur Produktion von Blechspielzeug nicht mehr auf die verschiedenen Innungen aufgeteilt werden mussten, sondern praktisch unter einem gemeinsamen Namen produziert werden konnten, entstanden Unternehmen mit einer höheren Beschäftigtenzahl. Jahrhundert waren die berühmtesten davon Bing 1863 in Nürnberg oder CARETETTE 1886, an anderen Stellen, z.B. Lehmann 1881 Neben der gewohnten Handbemalung, die teilweise bis etwa 1920 dauerte, etablierte sich ab etwa 1890 die Farblithographie.

Der deutschen Spielwarenindustrie war für ihre hohen Qualitätsstandards bekannt und sie war auch der weltgrößte Lieferant und Importeur von Blechspielzeug. Etwa um 1900 kennt man 3 große Blechspielzeughersteller in Deutschland; das grösste ist sicherlich Nürnberg mit weit über hundert Firmen, von denen einige heute noch unbekannt sind.

Fürth und Zirndorf müssen noch zu diesem Center gerechnet werden. Die zweite Zentrale wurde bei Berlin in Brandenburg mit den namhaften Gesellschaften Lehmann oder Grappert und Karl Friedrichshafen gegründet. In Württemberg wurde ein drittes Center mit Märklin als wichtigstem Betrieb gegründet. Bis zu diesem Punkt hatten die beiden Gesellschaften für eine

In den frühen 90ern des neunzehnten Jahrhundert wurden die ersten Blechspielzeuge von Bing hergestellt. So ist es nicht überraschend, dass die ersten produzierten Blechspielzeug-Autos auf französische Modelle zurückgehen. Das heißt, die Blechbauteile wurden vor dem Einfärben vollständig gelötet. Nach dem Ersten Weltkrieg brach die Spielwarenindustrie zusammen.

Die wurden nun mit Metallzungen befestigt. Dieses Gewindeschneiden wurde schließlich von Kellermann in Nürnberg durchgeführt. Die weltweite Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren hat nach dem großen Wirtschaftsaufschwung in den 1920er Jahren zu einer Abwanderung vieler Hersteller von Blechspielzeug gefuehrt. Bekannte Unternehmen wie z. B. die Firma Emayer, Bing oder Hess, die bereits in der Hälfte des XIX. Jahrhundert existierten, mussten ihre Produktionsstätten verlassen und auflösen.

Angestellte dieser Unternehmen haben unter anderem neue Unternehmen gegründet. Die Unternehmen Elastolin Max Hausser und Lineol Brandenburg produzierten ganze Regimenter von Soldaten und Militärfahrzeugen auf höchstem Niveau. In den 1930er Jahren erlebten auch andere Hersteller wie Schuco mit seinen hochwertigen Mechanikfahrzeugen, von CKO-Kellermann, Arnold, HUKI, Gamma, Tippco, Märklin, um nur einige zu nennen.

Weltkrieges kam es erneut zu einem drastischen Zusammenbruch der Spielwarenfabriken. Die Pflanzen wurden entweder komplett vernichtet, z.B. in Nürnberg, oder sie wurden als Beute des Krieges betrachtet und demontiert. Zahlreiche Fertigungselemente oder -formen waren heute nicht mehr verfügbar oder nachweisbar. Die Unternehmen erhielten Aufträge im Bereich der Rüstungsindustrie; nun musste die Produktion von Blechspielzeug eingestellt und Gewehrpatronen hergestellt werden.

In der Nachkriegszeit wurde die Fertigung in vielen Werken wiederaufgenommen und da der Großteil der Unternehmen in der Okkupationszone der USA angesiedelt war, sind diese Produkte an der Bodenversiegelung "Made in U.S. Zone Germany" zu sehen. Die Vorkriegsmodelle wurden noch mit einem "Made in Germany" ausgezeichnet. Nachdem die Siedlungszonen aufgegeben wurden, herrschte bei vielen Typen die Reliefprägung "Made in Westdeutschland" oder "Made in Westdeutschland" vor.

Die deutsche Blechspielzeugbranche begann nach einem vorläufigen Hoch in den 1950er Jahren des zwanzigsten Jahrhundert Anfang der 1960er Jahre nachzugeben. CKO-Kellermann als einer der letzen bekannten Hersteller von Blechspielzeug hat 1976 seine Türen für immer geschlossen.

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