Carrera Bahn 2016

Die Carrera-Bahn 2016

Temporäre 21,7m Spur, mit doppelter Tankstelle. (!) (seit 2001); 3,3 Carrera Go!!

Plus (seit 2016); 3,4 Carrera Digital 132 (seit 2007); 3,5 Carrera Digital 124 (seit 2008); 3,6 Carrera Digital 143 (seit 2008). Passend für jede Carrera Evolution Strecke. Aus Hohenlimburg wurde er Deutscher Meister im Carrera Bahnfahren.

Endspiel über 30 Durchgänge

In seiner Altersgruppe gewann Jörg Schmidt in Stuttgart die Challenge 2016. Nun ist es für den Hohenlimburger Jörg Schmidt (50) Realität geworden. In Stuttgart gewann er in seiner Altersgruppe (ab 18 Jahren) das große Endspiel der Carrera Challenge Tour 2016 und ist damit der deutsche Meisterschaft. Schmid hat dafür nicht nur eine Glastrophäe bekommen.

Für den Mann aus Hohenlimburg war es ein langer Weg ins Endspiel, der für den Carrerabahn-Fan und Hobbyisten so toll ausging. Er hatte mit drei Rivalen dieses Endspiel nach aufregenden Pre-Runs geschafft, die über 30 Etappen auf einer knapp 60 Kilometer langen Bahn führten. "Ich bin an diesem Tag in guter Form", sagte Schmidt, der den Porsche 917 K nach 553 Sek. über die Ziellinie gehen liess und damit seinen Rivalen klar voraus war.

"Mit diesem Erfolg hat er sich für die Carrera-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr ausgerechnet. Aber wie ist Jörg Schmidt auf den Sieg gestoßen? In einer Vorrunde auf dem Eishockenheimring qualifizierte er sich im Monat September zunächst für das Endspiel in Stuttgart. Bei Hockenheim war es notwendig, 10 Etappen pünktlich zu absolvieren. Dies machte Jörg Schmidt so vollkommen, dass er nun zusammen mit seinen beiden Freundinnen Jörg Rehse (Gevelsberg) und Karsten Eck (Breckerfeld), die sich auch für das Endspiel qualifizieren konnten, den Wochenendtrip nach Stuttgart unternehmen konnte.

Auf zwei verschiedenen Strecken mussten die Teilnehmer der sechzehnten Runde, zu denen dann auch Rehse und Eck gehörten, je acht Etappen absolvieren. Um die besten acht Felder zu ermitteln, wurden die Zeitpunkte zusammengezählt. Lediglich die beiden besten Piloten aus jedem 10-Runden-Rennen schafften es ins Halbfinale. Mit dem ersten Rang hatte Schmidt das bisher höchste Resultat in einer Deutschlandmeisterschaft erzielt.

"â??Mein Hauptziel war es immer, einmal auf der groÃ?en Strecke zu sein. "Für das Halbfinale und das Endspiel wurden die beiden Strecken zusammengeführt. Im Halbfinale, das über 20 Etappen dauerte, bewahrte der Hohelimburger auch seinen Mut und überquerte als Zweiter die Zielgerade. Es war das Endspiel geschafft, in dem er nicht mehr gestoppt werden konnte.

"Der Zug war gut für mich, und die Wagen waren auch gut für mich", sagt Schmidt im Rückblick. Bei jedem Lauf gab es einen neuen Porsche 917 K. "Niemand hatte einen Vorsprung, weil er sein eigenes Equipment mitbrachte", sagt Schmidt.

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