Computer Mikroskop

Rechnermikroskopie

Entpacken und Inbetriebnahme des Mikroskops inkl. PC-Anschluss von Bresser. Ein Forum für Nutzer aus Wirtschaft und Forschung. Sie wirken wie ein lichtschaltbarer Schalter, der durch das Ankoppeln eines kleinen Moleküles, Guanosintriphosphat (GTP) in der Bindungstasche des Profils, eingeschaltet wird. Das grundlegende Verstehen der molekularen Wirkungsmechanismen, die in der Bindungstasche von heterotrimeren G-Proteinen ablaufen, ist eine Grundvoraussetzung für die Pharmazie.

In den mit diesem Verfahren aufgezeichneten Infrarot-Spektren sind Angaben über die geometrische und ladungsverteilte Struktur des Substrates, des Protokolls und des Lösemittels sowie die Schnelligkeit der verschiedenen Reaktionsstufen zu finden (Abb. 1).

Die Differenzenbildung subtrahiert den unveränderlichen Untergrund und die Kollektive beinhalten nur Angaben über die sich während der Umsetzung verändernden Gruppierungen. Allerdings werden die Strukturinformationen in Gestalt von Lichtspektren kodiert. Schon heute sind nur quantenmechanische Simulationsrechnungen hinreichend präzise, um infrarote Spezialeffekte zu unterdrücken. Quantum mechanische/molekulare mechanische (QM/MM) Simulationstechniken sind aus mehreren Ebenen wie eine Schalotte aufgebaut (Abb. 2) und binden den quantitativ-mechanischen Teil der Bindungstasche in den restlichen Teil des von der klassischen Physik berechneten Polypen.

Durch diese Hybridmethode kann das Berechnungsproblem gelöst werden, und aus dem Simulationsmodell[4] können Infrarot-Spektren errechnet werden. Dazu dient die so genannte Normalmodusanalyse, die die auf GTP wirkenden Kräften in Infrarot-Spektren umwandelt. Indem man Theorie- und Experimentdaten mit Infrarot-Spektren vergleicht, können die komplizierten Versuchsdaten in einen dreidimensionalem filmischen Prozess übersetzt werden, der die Position der Moleküle in der Bindungstasche, ihre Elastizität und ihre Aufladung präzise aufzeichnet.

Bei Veränderungen innerhalb der Bindungstasche und durch den Tausch der naturbelassenen Sauerstoffisotope 16-0 gegen schwere 18-O-Isotope verändern sich das experimentelle und das berechnete Infrarotspektrum. Die Veränderungen sind in den Messwerten und am Computer gut vereinbar. Damit kann mit diesem Verfahren der molekulare Schaltmechanismus von heterotrimeren G-Proteinen untersucht werden. Insbesondere die Wirkung von zwei formschlüssig in der Bindungstasche befindlichen und unmittelbar an das Trägermaterial bindenden Positiv-Aminosäuren Arginin und Lyzin konnte mit diesem Verfahren erstmalig geklärt werden (Abb. 3).

Sowohl die beiden übertragen Negativladung von der dritten Phospatgruppe auf die zweite Phospatgruppe und vorbereiten so die Trennung der dritten Phospatgruppe. Es konnte gezeigt werden, dass das Nichtvorhandensein von Arginin, das z.B. durch Mutationen beim McUne- Albright-Syndrom, einer sehr schwerwiegenden Art der faserigen Displasie, entsteht, bereits durch besondere Effektor-Proteine, die so genannten "Regulators of G protein signing (RGS)" (Abb. 1), ausgeglichen werden kann.

So hat die Erforschung molekularer Schalterproteine das langfristige Ziel, mit den sehr detailreichen Wirkmechanismen zur zielgerichteten Medikamentenentwicklung gegen die durch diese Peptidase verursachten Krankheitsmuster der Patienten mitzutragen.

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