Der Baukran

Die Baukrane

Stationärer Betrieb des Baukrans oder Turmdrehkrans bei Windstärke. Fristen für Berufungen: Augen auf, wo der Baukran kreist! erscheint der (mobile) Baukran auf dem...

.. Auf der Baustelle der VR Bank Aalen wird seit Montagmorgen der Baukran demontiert.

Baustellenkran Windstärke: Kran - Windkraft - Unwetter - Wettervorhersage - Bedienung - windstill - Kranarm - Ausleger

Bei Windgeschwindigkeiten von 15 m/s oder höher darf der Baukran nicht mehr eingesetzt werden. Nach der Arbeit muss der Baukran "windfrei" sein. Dann kann sich der Baukran ungehindert in den Fahrtwind eindrehen. Mit dem Baukran wird er wie ein Segelschiff selbstständig in den Fahrtwind gedreht. Das Gesamtgewicht des Baukrans beträgt 10 bis 20 Tonnen.

Beim Baukran wird die Drehwerksbremse permanent hydraulisch betätigt und die Bremsscheibe ist funktionslos. Aufgrund des Kranauslegers rotiert der Baukran unabhängig vom Aufwind. Die Ausrichtung des Baukrans erfolgt konstant so, dass der Strömungswiderstand am Ausleger am niedrigsten ist. Die Nothaltfunktion der Feststellbremse am Baukran wird bei bestimmungsgemäßer Verwendung nicht gestört.

Hinweis: Bei der erneuten Inbetriebnahme des Baustellenkrans muss die Drehwerksbremse wieder von Hand eingeschaltet werden. Beim Baukran wird die Bremsscheibe in der geöffneten Stellung festgehalten und durch eine elektrische Verriegelung arretiert. Sobald sich die Bremsscheibe in der geöffneten Stellung befindet, wird keine weitere Kraft benötigt, um die Scheibe offen zu haben. Wenn der Baukran wieder in Betrieb genommen wird, wird die Bremsscheibe erneut elektronisch entsperrt.

Berufungsfristen: Offene Türen, wo der Baukran kreist!

Mit der Einreichung von Rechtsstreitigkeiten und Widersprüchen gegen eine nicht offenbarte Baubewilligung beginnt die Frist spätestenfalls, wenn erkennbare Anzeichen für eine Baumaßnahme vorliegen. Der Verlauf der so genannten einjährigen Frist, innerhalb derer eine Handlung eingereicht oder ein erster Einspruch gegen die Bewilligung einer Baubewilligung eingelegt werden kann, hängt, wie das OVG Berlin-Brandenburg in seiner Verfügung 10 S. 10/10 vom 29. April 2010 noch einmal klarstellte, von der Wahrscheinlichkeit der tatsäblichen Kenntnis ab.

Obwohl diese Zeit nur einen Kalendermonat dauert, in dem die Baubewilligung erteilt wird (z.B. durch formelle Mitteilung an die Nachbarn), berücksichtigt der Versicherer, dass die Betroffenen ohne solche Mitteilung erst mit Verspätung davon erfährt. Das darf aber nicht dazu fÃ?hren, dass die Anwohner die Augen vor den möglichen Ã?ber die Baugenehmigung verschlieÃ?en - regelmÃ?

Im vom OVG beschlossenen Falle konnte der Benachbarte die Bauaktivität auf den ersten Blick nicht wahrnehmen, da es sich um ein Bauprojekt innerhalb einer Blockrandentwicklung handelt, das für den Benachbarten nicht sichtbar war. In diesem Zusammenhang hat das OVG mit dem Anwohner vereinbart, dass es sich um eine Ausnahmesituation handelt. Dabei wären die Ansprüche überfordert, wenn der/die NachbarIn verpflichtet wäre, die anderen benachbarten Grundstücke im Auge zu behalten und sie regelmässig zu "berühren".

Das OVG hielt es hier für durchaus sinnvoll, dass der Anlieger im Zuge seiner Kooperationspflichten an den vom Kran gekennzeichneten Standort der Bautätigkeit geht, um dort ggf. weitere Erkenntnisse zu gewinnen, die es ihm möglich gemacht hätten, die Bauaufsicht über die Bewilligungserteilung zu beraten. Daher genügt es bei weitem nicht, auf die formelle Bekanntgabe der Baubewilligung zu warten oder sich auf die Mitteilung des Nachbars zu verlassen, um seine eigenen Belange gegenüber Nachbarstaaten oder Genehmigungsbehörden zu wahren.

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