Der Kran

Die Kranich

Baustellen-Service Jana Huhmann Aus diesem Grund haben die Griechinnen das Gebäude nach dem Vögelchen benannt. Der ursprüngliche Kran wurde im Spätmittelalter zum Kurzformkran. Die Erfindung des Krans zum Anheben von schweren Ladungen erfolgte Ende des sechsten Jahrhunderts v. Chr. durch die alten Griechen.

Der Kran wurde von den alten Römern entwickelt. Im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte ist auf osteuropäischen Bauvorhaben ein deutlicher Rückgang der Belastungen zu beobachten.

Anders als in der Archaik (700-500 v. Chr.), in der die Abmessungen der bearbeiteten Steinsätze weiter zunahmen, haben klassizistische antike Denkmäler wie der Paradiestempel weniger als 15 bis 20 t schwere Steine. Obwohl der historische Hintergrund der Markteinführung des Krans nach wie vor ungeklärt ist, wird davon ausgegangen, dass die unsichere sozialpolitische Situation in Griechenland die Einstellung von kleinen und qualifizierten Bauteams begünstigt hat.

Um die gleiche Zeit erhielten die steinernen Blöcke der antiken Tempel wieder die Grösse ihrer altertümlichen Vorfahren, was darauf hindeutet, dass der Mehrrollenzug in dieser Zeit auf grekk. Bauplätzen angekommen sein muss. Krane spielen eine besonders große Bedeutung für die römische Bauindustrie, die von reger Bauaktivität geprägt war und deren Gebäude ein enormes Ausmaß anbauten.

Schon die Römer haben den Kran von den Franken übernommen und weiterentwickelt. Am einfachsten war ein Drei-Rollen-Hebezeug, der so genannte Dreispastos, der aus einer Traverse, einer Rolle, einem Drahtseil und einer Rolle mit drei Walzen besteht, was einem Übersetzungverhältnis von 3 zu 1 entsprach. Laut Kalkulationen könnte der Trinispastos ein Eigengewicht von 150 Kilogramm (3 Walzen x 50 Kilogramm = 150) für einen einzelnen Mitarbeiter auf der Rolle anheben, unter der Voraussetzung, dass 50 Kilogramm die maximale Kraftmenge waren, die ein Mann über einen längeren Zeitabschnitt aufbringen konnte.

Schwerkrantypen hatten kompliziertere Rollenböcke mit fünf Laufrollen (Pentaspastos) oder beim grössten Kran gar dreimal fünf Laufrollen (Polypastos) und, je nach maximaler Belastung, zwei, drei oder vier Hubmasten. Schon jetzt konnte der Poly-Pastos 3000 kg (3 Leinen x 5 Umlenkrollen x 4 Mann x 50 kg = 3000) mit vier Mann im Rollenbetrieb anheben.

Würde die Rolle durch ein Laufrad ausgetauscht, würde sich das Maximalgewicht mit der Hälfte der Crew auf 6000 Kilogramm verdoppeln, da das Laufrad aufgrund seines großen Außendurchmessers eine viel höhere Übersetzungsverhältnisse aufweist. Damit war die Höchsthebekraft der Römer mit 3000 Kilogramm pro Kopf sechzig Mal höher als die der Schneepyramiden, wo etwa 50 Mitarbeiter einen 2,5 Tonnen schweren Natursteinblock über die Bühne bringen mussten (50 Kilogramm pro Person).

Aus archäologischen Erkenntnissen geht hervor, dass die Römer die technischen Fähigkeiten hatten, noch grössere Ladungen senkrecht zu befördern, da viele römische Gebäude in höheren Lagen viel schwere Steinsätze haben, als die Polarisatoren verkraften konnten. Zunächst wurde, wie von Heron empfohlen, ein Holz-Hubturm erbaut, dessen vier Wände die Gestalt eines Vierecks mit parallel verlaufenden Rändern hatten, nicht anders als ein Lagerturm, sondern mit der Kolonne in der Mitte des Bauwerks (Mechanica 3.5).

Im Schiffsverkehr sind die ältesten Anwendungen von Hafenkranen für Utrecht 1244, Antennen 1263, Brüssel 1288 und Hamburg 1291 belegt, während in England das Laufrad 1331 zum ersten Mal erwähnt wurde. Zu den typischen Anwendungen gehörten Hafenanlagen, Bergwerke und vor allem Baumaßnahmen, bei denen der Tretkran eine wichtige Rolle beim Bau der hoch aufragenden gotischen Kuppeln spielt.

Neben Laufrädern sind in mittelalterlichen Repräsentationen auch Krane zu sehen, die von Hand von Winschen mit sternförmiger Speiche, Kurbel und seit dem XVI. Jahrhundert auch von lenkradförmigen Winschen bewegt werden. Wie der Pedalkran wiederverwendet wurde, ist nicht genau bekannt, aber seine Rückbesinnung auf die mittelalterlichen Bauplätze ist zweifellos im Kontext des gleichzeitigen Aufstiegs der Götting.

Oder auch das Mittelalter-Laufband könnte eine bewusstere Neuerfindung des Römerkrans sein, wie in Vitruvius' Werk De architectura geschildert, das zu vielen Klostermühlen gehörte. Bei dem mittelalterlichen Laufband handelte es sich um ein großes Holzrad, das sich um eine Welle bewegte und eine Treppe hatte, die groß genug war, dass zwei Mitarbeiter neben einander gingen.

Die ersten Kompassräder hatten eine Speiche unmittelbar in der Welle, die fortgeschritteneren Klemmräder hatten an der Seite der Welle einen Ausleger. Entgegen der landläufigen Annahme wurden im Mittelalter Baukräne nicht auf den damals üblicherweise vorhandenen leichten Gerüsten oder auf den schmalen Mauern gotischer Dome errichtet, die nicht die nötige Belastbarkeit hatten, um das zusätzliche Traktor- und Lastgewicht auszugleichen.

Kaum war eine Etage fertiggestellt und mit massiven Ankerbalken die Längswände verbunden, wurde der Kran demontiert und auf dem Dachträger wieder zusammengebaut, wo er während des Baus der Tresore von A nach B verlagert wurde. So " ist der Kran " gewachsen " und " gewandert " mit dem Bauwerk, so dass heute alle in England existierenden Mittelalterbaukräne in Kirchentürmen über dem Tresorraum und unter dem Dach stehen, wo sie nach Beendigung der Baumaßnahmen verblieben, um Material für Reparaturarbeiten hochzuheben.

Seltener sind in mittelalterlichen Repräsentationen Kräne an der Außenseite der Wände zu sehen, wo der Rahmen der Maschinen an vorstehenden Trägern angebracht war. Anders als moderne Kräne bewegte der Mittelalterkran - wie seine alten Vorläufer - keine Last in horizontale Richtungen, sondern war vor allem nur für den Vertikalhub ausgelegt.

Es wird daher davon ausgegangen, dass der Kran die Steinquader im Hochbau entweder vom Erdboden unmittelbar an ihren Ort hob, oder von einem Ort, der gegenüber der Wandmitte liegt, so dass die beiden Arbeitstruppen, die an beiden Wandenden tätig waren, mit Baustoffen beliefert werden konnten. Darüber hinaus trug der Kranführer, der die Mitarbeiter im Laufrad in der Regel von außerhalb des Kranes anführte, die Belastung auf einem kleinen Strang, mit dem er die Belastung zur Seite schaukeln konnte.

Zu erwähnen ist, dass der Mittelalterkran kaum eine Sperrklinke oder Bremse hatte, um zu vermeiden, dass die Last umläuft. Sie wurden zum Be- und Entladen von Gütern unmittelbar am Kaimauer gebaut und ersetzen oder ergänzen alte Hebetechniken wie Winschen, Schaukeln und Werften. Anders als bei Baukränen, bei denen die Geschwindigkeit durch den verhältnismäßig niedrigen Arbeitstakt der Maurerknechte festgelegt wurde, verfügten Hafenkrane meist über ein Doppelpedalrad, um den Ladevorgang zu verkürzen.

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