Deutsche Puppenmarken

Die deutschen Puppenmarken

Die Seiten in der Kategorie "Puppenhersteller". Dort wurden die ersten Docking-Unternehmen in Deutschland gegründet. Das Ergebnis war eine echte kommerzielle Produktion der Docks, die Puppen als Spielzeug!

Puppenhersteller & Puppenmarken

Unter früheren mal wurden die Puppenkinder ausschließlich in manueller Kleinarbeit von Müttern oder für für für die Kleinen und/oder Enkelkinder angefertigt. Erst im späten Hochmittelalter, gegen Ende des fünfzehnten Jahrhundert, wurde mit der industriellen Produktion von Spielpuppen begonnen. Zunächst Die Figuren wurden in reiner Handwerkskunst angefertigt, genau wie früher in den Gastfamilien, teilweise in sehr kleiner Ausführung.

Nur zu Beginn des XIX. Jahrhundert setzte sich in Deutschland eine Industriepuppenproduktion mit größerem Stückzahlen und verbesserten Herstellungsverfahren durch. Unter diesen Städten später haben sich namhafte Puppenkünstler wie z. B. die Firma H. Gans, H. Gans oder Kämmer & Reinhardt etabliert. Ihr endgültigen Durchlauf erlebt die Industriepuppenproduktion schließlich im zweiten Hälfte des XIX. Jh., wo bis heute weltberühmte Firmen wie die Schildkröte (Rheini rubber & Celluloidfabrik) oder die Firma STEIF entstehen.

Die begründeten den Verkaufserfolg zunächst ausschließlich als Spielzeug-Denkpuppen, die von später auch zu gewünschten Sammelobjekten ausgebaut werden sollen. Nachfolgend findest du ausführliche Angaben zu den bedeutendsten Puppenproduzenten der vergangenen 100 Jahre.

Sammlerpuppen, Produktionsfirmen bis hin zum Fertigungsmaterial

Puppensammeln ist etwas ganz Besonderes! Denn - die Püppchen sind eine Replik des Menschen! Daraus entstanden im Mittleren Jahrhundert die Dockbauer, aber auch Dockschränke (Puppenschränke, Spielzeugschränke). Später wurde jedoch der Ausdruck "Puppa" hergeleitet und aus dem Latinum "Puppe" für Frauen oder Püppchen aus dem späten Mittelhochdeutschen angenommen.

Die ersten prähistorischen Fundstücke von puppenartigen Gestalten aus Horn, Bein, Lehm oder Naturstein gehen auf das jüngere Paläolithikum, das Spätpaläolithikum, zurück, das durch das Auftauchen des Homo sapiens gekennzeichnet ist. All dies hatte nichts mit dem Einsammeln von Püppchen zu tun. Weitere prächristliche Puppenkörper wurden aus bronzefarbener (Bronzezeit), stofflicher oder einer Papiermaschee hergestellt; selbst Gestalten von Kuhmustern oder pflanzlichen Fasern sind bekannt.

Die Puppe mit getrennten Enden aus der antiken Welt des frühgriechischen Reiches lässt sich mehrere hundert Jahre bis zum Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen; Beispiele für Tonpuppen wurden zum Beispiel in den Tempelanlagen zu Gedenken an die Götterinnen gefunden. Die Umstellung auf Spielwaren erfolgte erst Anfang des XVI. Jahrhunderts. Dort wurden die ersten Docking-Unternehmen in Deutschland gegründet.

Das Ergebnis war eine echte kommerzielle Herstellung der Docks, die Püppchen als Spielzeuge! Schon kurze Zeit später breitete sich die Spielwaren- und Puppenherstellung in Sonneberg am thüringischen Walde aus, das zum zweiten großen deutschsprachigen Spielzeugzentrum werden sollte. Vermutlich lange vor ihrer ersten Verabredung wurden sie im bayrischen Raum und in Sonneberg, aber auch ab dem achtzehnten Jahrtausend in England aufbereitet.

Vor allem in Italien haben die Figuren ihren Weg in die Kunst des Theaters gefunden - hier stehen sie als Figuren, die Sozialcharaktere darstellen, sei es der sprichwörtliche Dummkopf oder der Witzbold. Im Adel, in der Hofgesellschaft des XVII. und XVIII. Jh., im Hochbarock und der Rokokozeit, aber auch noch zu Beginn des XIX. Jh. hatten Puppenkörper die Aufgabe von Dressmodellen.

Sie waren für das einfache Publikum unbezahlbar. Puppensammeln war nur etwas für die oberen Zonen. Das Aussehen der Puppenkörper der höfischen Periode reflektierte die ausgewachsene Dame; dies betrifft sowohl die Bekleidung als auch die Gesichtszüge zu den Frisuren. Das Spiegelbild der Puppenkörper als ausgewachsene Frauen setzte sich im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts fort.

Dennoch zerfiel dieses weibliche Modell um die Hälfte des neunzehnten Jahrhundert, als die erste Babypuppe auf den Markt kam. Im Laufe der Zeit wurde es immer mehr zu einer weiblichen Figur. Am Ende dieser Geschichte stand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert die Fertigung der so genannten Figurenpuppen. Die deutsche Firma Kämmer & Reinhardt war mit ihren charakteristischen Figuren, der bekannten Modellreihe 100, Vorreiter. Käthe Kruse beginnt auch mit der Puppenherstellung mit dem Schwerpunkt auf kindlichen Figuren und Größen.

Im Nachhinein können wir feststellen, dass die Puppenhistorie sehr exakt die Modegeschichte widerspiegelt! Doch weder Nürnberg noch Sonneberg waren damals wirklich federführend in der Puppeproduktion, das heutige Herzstück der Puppeproduktion entstand im neunzehnten Jh. - ab etwa 1815 - auf der anderen Straßenseite des Thüringischen Regenwaldes in Valtershausen.

Zahlreiche der renommiertesten Produzenten produzieren dort: Johann Daniel Kasten von 1816, Scottlieb Schafft von 1851, Heinrich Schuchardt von 1853, Richard Beck & C. von 1900, Otto Gans von 1900, Wiesenthal, Max Polackab von 1900, Adolf Hülß, Gustav Thiele, Karl Kraußer von 1900, Schindel & Kallenberg von 1858, Titus Schindel, Kämmer & Reinhardt von 1885, C.

M. Von 1888 bis 1862 Carl Vey & Cie, von 1862 Hugo Wiegand, H. Landshut, Seyfarth & Reinhardt, König & Vernicke, W. Schneegaß von 1863, von 1885 bis 1885 der Wislizenz, Heinrich und Max Handwerck, Isidor Eisenstädt von 1890, Rudolf Eckold von 1900, Christian Nelke von 1900 oder Bruno Schmidt von 1900, um nur einige zu erwähnen.

Damals waren nur die Franzosen den Waltershausern gleichgestellt. Doch auch diese wurden von den dt. Produzenten, vor allem Simon & Halbig, mit Keksköpfen geliefert. Der Höhepunkt der Puppenbranche erfuhr mit der weltweiten Wirtschaftskrise 1923 bis etwa 1930 einen starken Absturz. Mit der Insolvenz von M. E. K. 1936 war die große Zeit der Waltershausener Puppenkabinette vorbei, ob es damals noch etwa 30 Fabriken in der Stadt gab.

Der Hafenbauer des XVI. Jh. fertigte seine Figuren hauptsächlich aus Bäumen.

Bis in die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhundert konzentrierte sich die Herstellung im Wesentlichen auf die Abbildung von Erwachsenen, vor allem von Damen, in ihrer jeweils eigenen Modeansicht. Besonders künstlerisch waren die Puppenkörper des neunzehnten Jahrhunders. Sie wurden beweglicher. Die meisten Figuren hatten Menschenhaare; sie waren oft mit Holzstaub, Kleie, pflanzlichen Fasern oder Tierhaaren (Rosshaar) durchzogen.

Durch die zunehmende Maschinenmechanisierung und -ausstattung gegen Ende des Böhmischen Zeitalters bis zur Reichsgründung wurde die aufwändige Behandlung mit Wax, vorwiegend manuelle Arbeit, immer unwirtschaftlicher; die rationaler produzierbaren Gussformen von Keramik und Celluloid prägten mehr und mehr die Arbeitsprozesse in der Puppenproduktion. Aber auch das Keramik könnte diese Aufgabe übernehmen. Parianisches China wurde bis etwa Ende des neunzehnten Jahrhundert genutzt.

Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Keramik in grober Weise in der Puppenkunst eingesetzt. Zuerst Celluloid und später verschiedene Plastiken finden immer mehr Einzug in die Puppentheater. Mit der Rheinischen Gummi- und Zelluloid-Fabrik in Mannheim-Neckarau, die bereits 1896 ihre erste Puppenkollektion aus Zellen herstellte, war sie ein führendes Unternehmen in der Anwendung von Klassen. Markenzeichen dieser Figuren war die "Schildkröte".

Generell war Deutschland auf dem gesamten europÃ?ischen Raum fÃ?hrend, vor allem von der GrÃ?ndungszeit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Die Umsätze der zahlreichen hauptsächlich in Thüringen ansässigen dt. Puppenhersteller konnten nicht von den Herstellern anderer großer deutscher Puppenvölker wie Frankreich und England erzielt werden. Kämmer & Reinhardt, König & Wernericke sowie Bruno Schmidt entschädigten für das kurzfristige Scheitern der Rhätischen (Schildkröte), die die anderen Puppenmacher mit Zelluloid versorgte, mit eigenen Zelluloidfabriken.

So waren es in den Waltershausener Werken nur Kämmer & Reinhardt, König & Wernericke, Adolf Hülß, Otto Gans, Seyfarth & Reinhardt, Gustav Thile, Bruno Schmidt und Hugo Wiegand von den altbekannten Herstellern. Trotz der Gründung mehrerer neuer Unternehmen war die Puppenherstellung vor Ort, vor allem, da viele Kunden im westlichen Raum verloren gegangen waren.

Als grösste verbliebene Puppenkombinationen wurde Kämmer & Reinhardt in den Volksseigenen Werken (VEB) nationalisiert, das Produktionsmaterial war heute Polyvinylchlorid (PVC). Mit Nachbauten von Kämmer & Reinhardt beispielsweise nach der Besiedlung durch die Treuhand bemühten sich die Puppenhersteller von Valtershäuser, in vergangene Erfolgszeiten zurückzukehren; die Herstellung konnte jedoch nicht über 2005 hinaus fortgesetzt werden.

Die Verkaufserfolge im Puppenbereich führten auch zur Herstellung und zum Vertrieb von puppen- oder puppenbezogenem Zubehör. Genauso wie die großen Menschen ihre eigene spezifische Umgebung und Lebenswelt haben, so brauchte die Pupp auch ihre eigene kleine Welt. Das fing bei der Bekleidung an, ging über Einzel- und Appartements bis hin zum Puppenstuben- und Puppenstubenhaus.

Nicht, dass solche Puppengeschäfte oder Puppengeschäfte nur zum Mitspielen da waren, nein, sie hatten auch die Präsentationsfunktion wie das Puppengeschäft der Tochtergesellschaft des bayrischen Herzogs Albrecht, die um das Jahr 1560 die Schatztruhe seiner Münchner Stadtburg schmückte. Mit der Zeit hat sich um die Figuren herum eine echte Zuliefererindustrie entwickelt.

Bereits ab dem XVII. Jh. wurden Puppengeschäfte und Puppengeschäfte von Handwerksbetrieben hergestellt. Auch viele Blechspielzeughersteller boten das Programm für den Puppenstubenbereich an, von Küchensieben bis hin zu Wohnraumöfen. So wie bei den modischen Figuren früher, können wir auch einen sozialen Hinweis auf die Figurenhäuser, die Figurenhäuser und die Händlerläden geben. Kleiner Tipp: Beim Einsammeln von Spielpuppen sollte man ab und zu einen Museumsbesuch in einem Spielmuseum planen.

Hier kann ich Ihnen das kleine, aber feine und ungewöhnliche Puppenkindermuseum in Rotenburg an der Fulda weiterempfehlen.

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