Dunkelfeld Mikroskop

Domänenmikroskop

Blutuntersuchung mit dem Dunkelfeldmikroskop. mw-headline" id="Vergleich_von_Hellfeld_und_Dunkelfeld">Vergleich von Hellfeld und Dunkelfeld und Dunkelfeld[[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Das Dunkelfeldmikroskop ist eine seit über 250 Jahren bewährte Form der lichtmikroskopischen Untersuchung. Es sind auch lebendige Gegenstände gut zu beobachten. In den 1930er Jahren war die Dünnfeldmikroskopie bis zur Erfindung der Phasenkontrastmikroskopie das einzig mögliche Verfahren zur Kontrastverbesserung bei unverfärbten Proben. Im Gegensatz zur Domänenmikroskopie wird die Technologie der "normalen" Lichtmikroskopie als Domäne der Domänenmikroskopie eingestuft.

Der Grundgedanke der Hellfeld-Mikroskopie basiert darauf, dass Gegenstände nicht nur Schall aufnehmen, sondern auch einen Teil des Lichtstrahles abgelenkt werden. Ist die Ausleuchtung so gewählt, dass die direkte Lichtstrahlung das Ziel des Mikromikroskops passiert, betrachtet der Beobachter nur das reflektierte Zeitlicht. Ein Grund für die Ablenkung ist die Lichtstreuung durch kleine Partikel, der so genannte Tyndall-Effekt, der auch beobachtet werden kann, wenn z. B. in einen Dunkelraum einfällt und der Schmutz innerhalb des Lichtbündels gut erkennbar wird.

Selbst Partikel, die kleiner als die Auflösung des Mikromikroskops sind, reflektieren das Sonnenlicht und können daher mit einem Dunkfeldmikroskop erfasst werden. Dabei ist die Ausleuchtung der Probe vom Objekt hinter der Probe (Durchlicht) oder von der Objektseite (Auflicht) oder auch von der Seite zu sehen, wie es beim geschlitzten Ultramikroskop der Fall ist.

Durchlicht und reflektiertes Hell-Dunkelfeld sind sowohl in "normalen" Mikrofonen als auch in stereomikroskopischen Geräten möglich. Mit Hellfeldausleuchtung (links) wird das Mikroskopbild vor allem durch Lichtabsorption in der Probe erzeugt, so dass die Glasfasern heller wirken als der Untergrund. Im Gegensatz dazu tragen bei der Dunkelfeldausleuchtung nur das in der Probe abgelenkte Sonnenlicht zum Ergebnis bei, weshalb die Glasfasern vor einem dunklen Untergrund glühen.

Bild 2: Fingerprint auf Dias mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen, linkes Lichtfeld mit offenem Kondensator, daneben mit geschlossenem Kondensator und rechter Hellfeldbeleuchtung. Die Fingerabdrücke sind am besten mit Hellfeldbeleuchtung zu sehen, aber Teilchen und Schrammen werden überschattet. Durchlichtbetrieb ist in der Mikromikroskopie eine Vorrichtung, bei der die Ausleuchtung, vom Objekt aus betrachtet, von der Probenrückseite her geschieht, das durch die Probe strömende Wasser (Transmission) und schlussendlich das Ziel erreicht.

Allerdings sind viele mikroskopisch kleine Gegenstände größtenteils transparent oder sehr winzig und nehmen daher sehr wenig auf. Diese produzieren im Hellfeld-Mikroskop nur einen niedrigen Eigenkontrast und sind daher vor dem helleren Untergrund schwer zu sehen (siehe Bild 2, links).

Solche Gegenstände können zum Beispiel durch Streuen, Beugen, Brechen und/oder Reflektieren das Sonnenlicht umleiten. Innerhalb bestimmter Grenzwerte kann der kontrastreiche Effekt bei Hellfeldbeleuchtungen durch Auswahl einer kleineren Apertur im Strahlenweg der Beleuchtungen (Kondensorapertur) erreicht werden (siehe Bild 2, Mitte). Zugleich werden jedoch Aberrationen im Bild verstärkt und es treten an den Rändern der Gegenstände Störbeugungsmuster auf (vgl. kleine Bildabschnitte in Figur 2).

Dadurch wird der Bildhintergrund abgedunkelt, während Gegenstände in der Probe heller werden ( "Licht") (siehe Figur 1 rechts). Obwohl die unterschiedlichen Helligkeiten des gebeugten Lichtes aufgrund der starken Intensität des Hellfeldbildes kaum zu erfassen sind, wirken diese Differenzen im Dunkelfeldbild viel deutlicher.

So sind die dünnen Fettreste eines Fingers in Figur 2 (rechts) deutlich sichtbar. Allerdings weisen die bereits bei der Hellefeldbeleuchtung zu sehenden Unreinheiten (Partikel und Kratzer) im Dunkelfeld einen so hohen kontrastreichen Charakter auf, dass sie im Bilde nur als helles, überstrahltes Objekt dargestellt werden. Figur 3: 2-Euro-Münze unter Auflichthellfeldbeleuchtung (links) und Auflichtleuchtfläche ("Dark Field") (rechts).

Dunkelfeldaufzeichnung mit entsprechender Ringleuchten. Obwohl im Hellfeld ein richtiger Farbauftrag erzeugt wird, ist die Gliederung der Europa-Karte im Dunkelfeld viel besser zu sehen. Unter Auflichtlicht versteht man in der Lichtmikroskopie, bei der das Auflicht von oben (genauer: von der Objektivseite) auf die Probe einfällt. Durch die Linse selbst oder durch eine separate Beleuchtungsvorrichtung, die seitwärts oder um die Linse herum angebracht ist, wird eine optimale Ausleuchtung erreicht.

Die Neigung, unter der das Sonnenlicht auf das Messobjekt trifft, entscheidet über das Bildaufbau. Wenn ein großer Teil des von der Probe reflektierten Lichtes vom Messobjektiv erfasst wird, wirkt das Messobjekt im Bild dunkel (Hellfeldbeleuchtung). Findet die Ausleuchtung jedoch so weit von der Fläche entfernt statt, dass das gerichtete Streulicht an der Linse vorbeigeht, wird sie als Dunkelfeldlicht bezeichnet.

Die glatten, hochreflektierenden Untergründe wirken durch ihren hohen Glanz glänzend (Abbildung 3, links). Glättete, hochreflektierende OberflÃ?chen wirken bei reflektierter Hell-Dunkelfeldbeleuchtung dunkl. Allerdings strahlen Ränder und Oberflächenfehler wie z. B. Kratzen oder Ablagerungen heller (Abbildung 3, rechts). Durch einseitiges Licht kann dieser Eindruck noch gesteigert werden. Mit dieser Zusatzvorrichtung wird die Ausleuchtung der Probe auf eine Kegelschale (gelb in der schematischen Zeichnung rechts) begrenzt.

Die Innenseite des Konus beinhaltet kein helles Wasser (grau im Diagramm). Die aus dem Kondensator stammende Kegelhülle wird in die Probenebene gebündelt und dehnt sich im einfachen Anwendungsfall wieder aus, so dass nicht gebeugtes Streulicht die Objektivenöffnung komplett passiert, der Bildgrund ist dunkel. Lediglich das von den zu betrachtenden Objekten abgelenkte Sonnenlicht tritt in das Glas ein und schafft ein hochauflösendes und hell strukturiertes Gesamtbild auf einem dunklen Untergrund.

Bei allen heute üblichen lichtdurchlässigen Dunkelfeldbeleuchtungen entsteht ein Konusmantel, der jedoch nicht immer die gesamte Probe durchdringt: Besonders geeignet ist dieses Messverfahren für Linsen mit verhältnismäßig niedriger Vergrösserung, bei dem die Stärke des Beleuchtungskegels durch einfachen Blendenwechsel an die eingesetzte Linse angepasst werden kann. Mit speziellen Dunkelfeldkondensatoren wird durch Spiegeltechnik eine hohe Lichtleistung erreicht und auch die Ansprüche von Objektiven mit höherer Vergrösserung können durch Eintauchen erfüllt werden.

Passiert der Lichtkegelummantel die Probe wie in der schematischen Zeichnung dargestellt, muss er außerhalb des Objektives verlaufen. Dunkelfeldausleuchtung ist nur möglich, wenn der Strahlwinkel des vom Kondensator emittierten Lichtes (Öffnungswinkel) grösser ist als der Strahlwinkel des von der Linse erfassten Lichtes. Anstelle des Blendenwinkels wird für Objektive und Kondensatoren die Zahlenblende gegeben, die bis zu 0,95 ohne Eintauchen und bis zu etwa 1,4 mit Öleintauchen sein kann. Bei Dunkelfeldausleuchtung muss daher die nom. Öffnung des Kondensators über derjenigen des eingesetzten Objektives liegen.

5 ] 40x Objektive ohne Eintauchen haben oft eine zahlenmäßige Blende von 0,65. Konusmantel für Dunkelfeldbeleuchtung, hergestellt mit Mittelblende. Das Licht kommt aus dem Kondensator an der Unterseite und passiert die Linse an der Oberseite. Für die Beobachtung wird die Probe so auf den Arbeitstisch gestellt, dass sie sich an der hellsten Stelle des Tisches aufhält.

Das in der Probe nicht abgelenkte und nicht reflektierte Sonnenlicht durchdringt die Linse. Dies ist in dieser Skizze nur dann der fall, wenn sich keine Tauchflüssigkeit zwischen Deckgläsern und Linse befindet: Sie wird dann an der Luftglasgrenze so aufgebrochen, dass sie nicht bis zur Linse reicht. Mit Durchlicht-Hellfeld und Durchlicht-Dunkelfeldbeleuchtung im Geräteboden.

Mit Hellfeldausleuchtung (Mitte) wird das auf einem matten Bildschirm gleichmäßige Lichtverteilung erreicht. Eine zentrale Membran schützt bei der Dunkelfeldausleuchtung (rechts) den Direktweg von der Lichtquelle zum Probe. Lediglich der zehneckige Außenspiegel sorgt für eine kegelförmige Ausleuchtung. aber nicht das Objekt und andere Mikroskopkomponenten. Das Leuchtmittel kommt von der Unterseite, das Leuchtmittel ist über dieser Einteilung.

Nachfolgend hinzugefügte rot und grün markierte Striche klären den von Wenham eingeschlagenen gezeichneten Strahlenweg mit Totalreflexion auf dem Abdeckscheibe und Oberlichter. Für die Firma Leiterz hat Wladimir Sergejewitsch Ignatowsky einen Dunkelfeldkondensator entwickelt, der zwei reflektierende Flächen aufweist, aber leichter zu bedienen ist als die früheren entsprechenden Vorbilder ("schematische Zeichnung" von 1910 oben).

Kleine, auch farblose Gegenstände lassen sich kontrastreich beobachten, besonders gut in geringen Konzentrationen bei dÃ? Manche Arten der Dunkelfeldausleuchtung, insbesondere bei kleiner Vergrösserung, sind sehr simpel und können ohne grosse Investitionen realisiert werden. Unreinheiten im Strahlenweg verursachen auch Störsignale, daher sind die Ansprüche an die Reinheit von Vorrichtung und Vorbereitung sehr hoch.

Bei höheren Anforderungen sind besondere Kondensatoren notwendig, da die Spiegelungen zwischen den einzelnen Objektiven in herkömmlichen Kondensatoren den Dunkelfeldeffekt reduzieren. Schematische Darstellung der Rheinberg-Beleuchtung, Vergleich der Neonbeleuchtung mit der mittleren Öffnung darüber, unter Rheinberg-Beleuchtung. Eine Beleuchtungsmanschette (1) wird über Spiegel (2) in den Außenbereich eines Spezialobjektivs geführt und dort verspiegelt (3), so dass das Leuchtelement die Probe (4) mit einem Konusmantel ausleuchtet.

Bei den Objektiven (türkis) absorbieren die Gläser das abgelenkte helles (olivbraunes) auf der Oberfläche der Probe. Im Rahmen der Lichtmikroskopie wird das emittierte Signal von der selben Fläche abgegeben, von der aus es betrachtet wird. Für die Auflichtbeleuchtung kann die Leuchte über den selben Linsenstrahlengang zugeführt werden, der auch für die Beobachtung verwendet wird. Abbildung der Mikrorezirkulation mit Seitenstrom-Dunkelfeldabbildung.

Durch die Bildung von Silberkörnchen ragen die Gefäße im Dunklen aus dem Lichthintergrund heraus, da das in ihnen aufgenommene Wasser austritt. Im Hellfeldmikroskop (links) sind die Silberkörnchen nicht sichtbar, weil sie zu klein sind, um genügend Energie aufzunehmen. Im selben Bildabschnitt für die Dunkelfeldmikroskopie (rechts) hingegen tauchen sie eindeutig als helles Signal auf, zum Beispiel unter dem Pfeilton bei t.

Im Millikan-Experiment wird die Dunkelfeld-Beleuchtung eingesetzt, bei der die Dunkelfeld-Technologie es erlaubt, Öltropfen in einem Verflüssiger zu beobachten. Mit Hilfe der Dunkelfeld-Mikroskopie können auch Metallpartikel in Gewebeschnitten[29] nachgewiesen werden (siehe auch Abbildung). aufgezeichnet mit einer Dunkelfeldausleuchtung. Die Skala beträgt 8 µm auf der linken Seite und 25 µm auf der rechten Seite. Ein Wachstumsstau verbleibt in der Begrenzung der Körperabschnitte (über der Pfeilspitze), der durch das Fehlen einer Begrenzung unter Hellfeldbeleuchtung bestimmt werden kann, auf der rechten Seite ein gewöhnlicher embryonaler Gegenüber.

Aufgrund der ästhetischen Abbildungen hat die Dünnfeldmikroskopie eine bestimmte Verteilung unter den Hobby-Mikroskopikern. Der Einsatz der alternativmedizinischen Dünnfeldmikroskopie als diagnostisches Mittel für Bluttests nach Günther Enderlein (Isopathie) soll eine frühzeitige Krebserkennung ermöglicht werden. Die Methode basiert auf wissenschaftlichen, unhaltbaren Vermutungen über die morphologische Beschaffenheit von Mikro-Organismen (sog. Pleomorphismus). Im Jahr 2005 kam eine Forschungsarbeit zu dem Schluss, dass die Dünnfeldmikroskopie für die Krebserkennung nicht geeignet ist.

37 Eine weitere alternative medizinische Blutuntersuchung mittels Domänenmikroskopie ist die Dunkelfeldblutdiagnose nach von Brushmer. Das ist Michael Volger (Hrsg.: Irene K. Lichtscheidl): Dunkelfeld. Dr. Christian Linkenheld: Dünnfeldmikroskopie mit der Zentralmembranmethode und Dünnfeldmikroskopie mit spezi. Dunkelfeldkondensatoren. Dunkfeldbeleuchtung in der Materialwissenschaft, ein Überblick über die Beleuchtungstechnik an der UdS. In: Horst Robenek (Hrsg.): Mikromikroskopie in Wissenschaft und Technik.

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