Eisenbahnnetz Deutschland

Schienennetz Deutschland

mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[Edit | < Quellcode bearbeiten]. Das Eisenbahnnetz ist die Summe der schienengebundenen Transportwege (Eisenbahnstrecken), die in einem abgegrenzten Bereich, einer geographischen oder politisch relevanten Gegend bestehen und verbunden sind. In der Regel werden folgende Subnetze unterschieden: Historie der Eisenbahnen in Deutschland: Zwischen 1879 und dem Ersten Weltkrieg nationalisierten die Bundesländer schrittweise ihre Schienennetze, so dass 1913 rund 58.300 von 63.377 km ( "92%") zu den Landesbahnen zählte.

Im Jahr 1920 wurden alle 10 Staatsbahnen durch einen Vertrag auf die Deutsche Volksbahn umgestellt.

Information über das Eisenbahnnetz der Bahnen in Deutschland

Die Länge des Schienennetzes der Bahnen in Deutschland beträgt heute rund 38.500 Kilometer, verglichen mit 44.600 Kilometern im Jahr 1994, dem Jahr der Bahnreform. Der größte Netzbetreiber ist zurzeit die DB (DB Net AG) mit ca. 33.400 Kilometern. Die Bündesschienenwege stehen allen Eisenbahnunternehmen (EVUs) zur Verfügung.

Der Rest der Strecke gehört zu diversen Nicht-Bundesbahnen. Obwohl das Fernleitungsnetz in der Regel für größere Fahrgeschwindigkeiten konzipiert ist - auf einigen neuen Linien sind Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h möglich -, umfasst das Stadtbahnnetz auch die Vorortbahnen. Etwa 60 prozentig ist das Eisenbahnnetz elektrisch, d.h. mit einer Fahrleitung ausgerüstet und damit für den Einsatz von Elektrolokomotiven prädestiniert.

Nach Angaben der Regierung sollen bis 2025 zumindest 70 Prozentpunkte des Eisenbahnnetzes über eine Freileitung auskommen. Das Verkehrsaufkommen auf dem städtischen Bahnnetz nimmt rasant zu: Von 1994 bis heute ist der Personenverkehr auf der Schiene um mehr als 40 Prozentpunkte und der Güterverkehr auf der Schiene um bis zu 65 Prozentpunkte gestiegen.

Ein guter Erhaltungszustand der Eisenbahninfrastruktur ist neben dem angestrebten Aufbau eine wesentliche Voraussetzung, um mehr Traffic auf die Bahn zu verlagern und das Potenzial für eine Verkehrsverlagerung auf die Bahn zu nutzen. Verglichen mit unseren kontinentalen Nachbarländern investieren die Deutschen jedoch nur moderat in ihr Schienennetz: Im Jahr 2016 gingen 64 EUR pro Einwohner in die Bahninfrastruktur.

So sind beispielsweise in Schweden die Pro-Kopf-Ausgaben rund dreimal so hoch und in der Schweiz die Pro-Kopf-Ausgaben bis zu 378 EUR - rund sechsmal so hoch wie in Deutschland. Damit die Eisenbahnen des Staates in einem uneingeschränkten Nutzungszustand bleiben, hat der Konzern 2009 mit den Eisenbahninfrastrukturgesellschaften (EIU) der DB AG seine erste "Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung" (LuFV) geschlossen.

Mit diesem Auftrag wurde die Instandhaltung des Eisenbahnnetzes auf eine andere Ebene gestellt: Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, den EIU während der Vertragsdauer der LuFV einen festen Jahresbetrag für Erneuerungsinvestitionen in das bestehende Netz zur Verfuegung zu stellen. Dieser Betrag wird von der EIU zurueckerstattet. über die Dauer des ersten LuFV in den Jahren 2009 bis 2013.

EUR pro Jahr. Dafür müssen die Eisenbahninfrastrukturgesellschaften sicherstellen, dass das Streckennetz in einer vorgegebenen QualitÃ?t bereitgestellt wird und eigene Anlagen in festgelegten Mindestmengen sowie hinreichende InstandhaltungsmaÃ?nahmen durchgefÃ?hrt werden. Zur Qualitäts- und QualitÃ?tsentwicklung der Bundesbahnen wird jÃ?hrlich ein Netzstatusbericht des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) verfasst. Der erste LuFV wurde für den Fünfjahreszeitraum 2009 bis 2013 geschlossen und später um ein Jahr erweitert.

Bis 2019 werden somit 19,5 Milliarden EUR aus Mitteln des Bundes für Erneuerungsinvestitionen im Netz zur Verfugung stünden, d.h. durchschnittlich 3,9 Milliarden EUR pro Jahr. Dazu gehören im Zuge eines Schienenfinanzierungszyklus auch die von den Eisenbahninfrastrukturgesellschaften generierten und als Dividenden an den Staat ausgeschütteten Mittel, die dieser dann für weitere Infrastrukturinvestitionen in das bestehende Netz zur Verfuegung stellt.

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