Eisenbahnverkehr

Schienenverkehr

Schienenverkehr Warum die Deutsche Bahn in Indien Linien baut. Der Ausbau des Straßenverkehrs ging vor allem zu Lasten des Schienenverkehrs. Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Rahmen der allgemeinen Verkehrsvertragsbestimmungen bald Sonderbestimmungen für den Schienenverkehr eingeführt.

Schienenverkehr: Warum die Dt. Eisenbahn in Indien Eisenbahnen errichtet?

Verglichen mit der Indian State Railway Indian Railways (IR) ist die DB ein Zwerg.

Mehr als die Hälfe des Eisenbahnnetzes geht auf die britische Besatzungszeit zurück, d.h. vor 1947. Die DB soll es nun auf den neuesten Stand der Technik bringen und zwar zunächst auf einem kleinen, aber bedeutenden Teilstück des Güterverkehrs im Norden der Insel. Sie hat den Auftrag für die Gesamtplanung und -organisation eines neuen Bahnbauvorhabens zwischen den beiden Städte Sandwal und Pilchani gewonnen.

Dies ist jedoch mehr als schlecht, denn die Kapazität der Linien ist vollständig ausgeschöpft. Derzeit bereitet die DB die Planüberprüfung vor, beaufsichtigt die bis 2022 abzuschließenden Baumaßnahmen und unterstützt die Indianer in fachlichen, organisatorischen und vertragsrechtlichen Belangen. Weshalb errichtet die DB Zugtrassen im grenzüberschreitenden Verkehr, wenn das dt. Eisenbahnnetz an zahllosen Orten modernisiert und erweitert werden muss?

Warum macht sie das gerade in Indien? Die Instandhaltung und der Aufbau von Eisenbahnen in diesem Land ist ein langwieriges und oft nicht wirtschaftliches Unterfangen. In Deutschland gibt es ein so genanntes gemischtes Netz, bei dem der Nah-, Fern- und Frachtverkehr gleichzeitig über die Routen läuft. So teilt beispielsweise die SNCF, die Französischsprachige Eisenbahn, den Verkehrsfluss sauber auf verschiedene Routen auf.

Dies ist im Bauwesen zwar kostspieliger, schützt aber die Eisenbahnen, die nicht so schwer wie in Deutschland - oder gar in Indien - beladen sind. Errichtet und repariert die Eisenbahn in diesem Land, kann sie auf das Konto des Bahnbesitzers Bundes zurÃ? Die deutschen Eisenbahnen verschlingen jedes Jahr Millionen.

Allerdings wollen die Bahnen mit dem Streckennetz etwas erreichen und tun es jetzt - über die Nutzungsentgelte von Firmen, deren Bahnen darauf verkehren. Andererseits berücksichtigen die Gewinnberechnungen der Bahnen für das Streckennetz nicht die Tatsache, dass der Staat wie oben dargestellt milliardenschwere Investitionen in die Bahnen tätigt. Dagegen kann die DB in Indien durch den Ausbau des Netzes viel versprechend sein, ohne dabei einen Pfennig berühren zu müssen.

Das früher vorhandene Wissen ist weitgehend verschwunden, weil Leitungen in größerem Ausmaß demontiert und Bahnverbindungen aufgehoben wurden. Die Beratungstochter wurde in diesem Jahr mit der Konstruktionsabteilung der Deutschen Bundesbahn zusammengeführt, so dass die beiden Unternehmen nun zusammen einen Gesamtumsatz von einer halben Mia. Euro erzielen. Um zu gewinnen, sind die Eisenbahnen still. Besonders gut entwickelt sich das Consulting-Geschäft im Mittleren und Fernen Osten zulegen.

Damit wird die Erwartung genährt, dass das vom Verkehr geplagte Indien allmählich nachziehen wird. Seit Jahren ist die DB im Consulting-Geschäft mit Indien tätig. Im Jahr 2013 wurde eine technologische Zusammenarbeit mit der Indian Railways beschlossen, im folgenden Jahr wurde eine Zweigstelle der DB in Bangalore gegründet und im gleichen Jahr wurde das erste Consulting-Projekt mit der DB in der Gemeinde Kochi gestartet.

Die Erweiterung des Güterverkehrskorridors in Nordindien ist zurzeit das fünftgroesste Vorhaben der Bahnplaner.

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