Firlefanz

Flitterwochenende

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Eigentlich war es ein lustiger und schneller Sprungtanz oder ein lustiger, alberner Mensch.[2][3][4]Adelung notiert in seinem Grammatisch-kritischen Wörterbuch of Highdeutschen Mundart von 1796: "Das Worthülse meint heute allumfassend herabwürdigend so viel wie Sand, wertloses (modisches) Zeug, aber auch Dummheit, Tölpelhaftigkeit, Kindsamkeit. Die Stadt Firlefanz steht auch als Symbol für sinnlose, unbedeutende Informationen und unnötige Dekoration.

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1, 2] Wikipedia-Artikel "Firlefanz"[1-3] Digitale Wörterbücher der deutschsprachigen Welt "Firlefanz"[*] canoo.net "Firlefanz"[1, 2] Universität Leipzig: Vokabularlexikon "Firlefanz"[1, 2] Das kostenlose Lexikon "Firlefanz"[1-3] Duden-Onlinequellen " Firlefanz": Die von Elmar Seebold herausgegebene Zeitschrift Friedrich Kluge: Ätymologisches Lexikon der deutschsprachigen Welt. Walther de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: "Firlefanz", S. 295. 2011 Nadek Knapp: Bedienungsanleitung für Polen.

Piper, München, Zürich 2011, S. 125 ISBN 978-3-423-492-27536-1. Hanna Grimm: Word der week - Der Firlefanz.

Mit Mumpitz, Fauxpas und Schnickschnack.

Gelegentlich hörte oder las ich irgendwoher ein lustiges Wörtchen, das wie ein Überbleibsel aus einer vergangenen Zeit aussieht. Das ist ein Begriff, der ohne jegliche verwandtschaftliche Beziehung auskommt und dessen Ursprung geheimnisvoll ist. Nachfolgend werden meine vierzehn Lieblingsworte dieser Sorte gesammelt, erläutert und aufbereitet. Der Firlefanz (m.) Reim auf das Tanzen, und das aus guten Gründen, denn im XVI. Jh. bezeichnete er einen törichten Tänzchen.

Der Begriff stammt aus der Annahme des alten französischen "virelai", was soviel wie "ringlelliert" heißt. Auf Deutsch wurden daraus "firelei" und "firlefei", gefolgt von "Tanz" und "Alfanz" (= Possen, Gaukelei) und schliesslich "Firlefanz". Der Sinn wurde im Lauf der Zeit vom wahnsinnigen Hüpfen auf Quatsch, Dummheit, Lametta und Tand erweitert. Seinen englischen Ursprung kann man dank der konsequenten Germanisierung nicht mehr in der Welt sehen.

Romanisch wurde auf Deutsch auch "Welsch" und " Kauer " war der Tirolerame für eine Stadt. Sie ist ein Andenken an die Flüchtlinge, die im XVII. Jh. aus Frankreich flohen und sich in evangelischen Regionen Deutschlands niederließen. Der Stellenwert wechselte von nützlicher Hardware über Kleinigkeiten hin zu überflüssigen Accessoires.

Es geht vermutlich auf das mittel-niederdeutsche Wortspiel "gokeler", den Jongleur, zurück. Der Zusammenhang mit der Gauklerei macht auch deutlich, warum Schokolade und Frippery eine so ähnliche Aussagekraft haben. Jahrhunderts in Schülerkreisen als lustige Kombination aus dem deutschsprachigen Begriff "Lappen" und der südamerikanischen Bezeichnung "-alia", vergleichbar mit "Personalie" und anderen offiziellen "Formalitäten".

In Larifari (s.) geht es um oberflächliche Gespräche, dummen Klatsch und Nonsens. Der melodische Sound kommt nicht von ungefähr, denn Larifari ist eigentlich Musik: Die Trigramme la re fa re re sind Namen aus der italienischen Notation, wie man sie von der gesungenen C-Dur-Skala kennt: do re mi do fa sol sol la si do. Heute wird die aktuelle Sinnhaftigkeit durch "trallala" erklärt: Trigramme, die nur besungen werden und sonst keinen Wert haben.

Angewandt auf den Menschen, wurde Larifari auch der Namensgeber für die Handsurst. "Casperl Larifari" hieß eine Person in vielen Marionettenspielen des Münchener Dichter Franz Graf von Pocci und in einer Kinderbuchserie des Schriftstellers Max Kruse. Mit Mumpitz ("Mumpitz") ist so viel gemeint wie "dummes Gerede". Sie entstammt der Komposition von "Mumme" (= maskierter, getarnter Mensch) und "Butz", einem uralten Begriff für Goblins und Poltergeister.

Jahrhunderts kam das englische Schlagwort in den Aktienmarktjargon, wo es die Rolle des "lügenden Redens", des "Schwindels" übernahm. Der " Scheitelpunkt " war im vierzehnten Jh. auch eine Kopfschutzausrüstung, die den glatzköpfigen Hals vor Wind und Wetter schützt, eine mittelalterliche Form des Südwestens. Obwohl der Helm zu einem bestimmten Zeitpunkt aus der Mode kam, ist seine Signifikanz als Übeltat erhalten geblieben, die im Laufe der Zeit zu einem mehr oder weniger ungefährlichen Scherz erwacht ist.

Sattelpad ( "w.") ist ein unschöner Begriff für eine nicht besonders reizvolle, nicht mehr ganz junge Dame. Sie kommt von "çaprak", dem tÃ?rkischen Wortspiegel fÃ?r die Schabracke, die auf Ungarisch "csábrák" wurde und von dort in die deutsche Sprache kam. Somit wurde das Schlagwort Shabracke bald auf die alten Gebäude von der alten Galerie und dem alten Hause Klebstoff umgestellt.

Weil selbst die aufwendige Kleidung des Menschen oft dazu dient, bestimmte Benachteiligungen zu verbergen, wurde die Satteldecke endlich zu einem Schimpfwort für unschöne Geschlechtsvertreter. Darüber hinaus ist das Sattelpad nach wie vor eine Pferdeunterlage, aber auch ein Ziervorhang zur Abdeckung von Gardinenstreifen oder Sofas sowie ein Bügeleinsatz zur Versteigerung von Hüte und Beutel.

Ein Innenarchitekt empfiehlt einem Verbraucher, besser auf die Sattelunterlage zu achten, was in der Praxis nicht unbedingt die Frau ist. Die Herkunft dieses Begriffs, der sich im achtzehnten Jh. im gesamten Großraum Berlin verbreitete, ist vielleicht französischer Herkunft. Manche sagen, es sei eine Korruption von "ainsi cela vint", was "so war es" heißt, andere schreiben es "c'est le vent" zu: "Das ist nur der Aufwind!

Der Begriff stammt aus dem Österreich des achtzehnten Jahrhunderts, wahrscheinlich durch die Übernahmen des Italieners "teco meco", was "Ich mit dir, du mit mir" heißt und für einen privaten Termin steht. Mit der heutigen Aussagekraft wird deutlich, dass es oft nicht bei einer einfachen Terminvereinbarung geblieben ist. Das seltsame Wortspiel ist so uralt wie die Sage.

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