Garage

Werkstatt

mw-headline" id="Garagenvarianten">Garagenvarianten[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]> Die Garage ist ein weitgehend abschließbarer, überdachter und durch Festwände (mit Garagentor) geschlossener Parkplatz für Kraftfahrzeuge, überwiegend PKW, aber auch Seilbahnausrüstung. So werden auch die alten Kutschengaragen bezeichnet, so dass sich diese beiden Wörter bei der Vorstellung des Fahrzeugs zur Jahrtausendwende überlappen.

Zu den Werkstätten in Österreich und der Schweiz gehören auch Reparaturwerkstätten und Depots für Busse und Trolleybusse. Die Bezeichnung Garage kommt, wie der zugehörige Bahnhof, aus dem französischen, garré steht für "Aufbewahrung". Die Parkhäuser können in Einzel- und Grossgaragen unterteilt werden (Schweiz: Parkhaus). Es ist nicht notwendig, dass die Werkstätten abschließbar sind, solche Werkstätten werden als Carports bezeichnet.

1 ] Eine Garageneinrichtung, die von mehreren Eigentümern genutzt wird, wird auch als Community-Garage bekannt. Tiefgaragenräume werden als Tiefgaragen bezeichet, aber dazu gehören auch Dauerparkplätze wie etwa Zeitparkplätze. Auch für Betonfertigteilgaragen gibt es andere Deckenformen, so dass sich die Garage an das Erscheinungsbild des Gebäudes anpassen lässt, z.B. Es gibt andere Torformen: Die Tore sind heute in der Regel mit einem Türantrieb versehen, um sie komfortabler auf- und abzubauen, z.B. durch Funkfernbedienung aus dem PKW.

Die Errichtung und der Betreib von Werkstätten in Deutschland wird bauordnungsrechtlich durch die Vorschriften der Länder über den Aufbau und den Betreib von Werkstätten (Garagenverordnung, GaragenVO) reguliert. Freigelände sind Freigelände mit Durchbrüchen, die in die Außenluft führen und eine Fläche von mind. einem Dritteln der gesamten Fläche der umgebenden Wände einnehmen. Werden Parkhäuser in der Umgebung der Objektgrenzen oder in unmittelbarer Nachbarschaft der Objektgrenze errichtet, kommt das Grenzbaugesetz zur Anwendung.

Das Grenzbaugesetz ermöglicht es unter gewissen Größenvorgaben, dass Werkstätten auch ohne Einwilligung des Nachbars unmittelbar an der Grundstücksgrenze erbaut werden. Auf diese Weise entspricht es formell der Begriffsbestimmung einer Garage. Entsprechend sieht die entsprechende Garagenordnung der Bundesländer Unterschiede in Bezug auf bauliche Gegebenheiten (z.B. Brandschutz) und technische Einrichtungen (z.B. Lüftung) vor.

In den USA [5], Großbritannien[6], Frankreich[7] und Deutschland[8] wurden vor der Jahrtausendwende die ersten neuen Werkstätten gebaut. Die 1903 fertig gestellte Automobilremise von Henry van de Velde's Landhaus Erche in Chemnitz ist eine der am längsten erhalten gebliebenen Werkstätten in Deutschland. Besonders eindrucksvoll für den damaligen Komfort von privaten Garagengebäuden ist das 1907 fertig gestellte Automobilhaus Reiner in München (Montenstraße und Prinzenstraße) des Architekten Karl Bauer.

Tiefgaragen - Garagen: Grundkenntnisse, Projektierung, Betrieb. Springer, Wien/New York 2009, ISBN 978-3-211-89238-1. Hochsprung Ein Anhaltspunkt für eine solche Abgrenzung ist die Regelung über den Aufbau und das Betreiben von Werkstätten und über die Anzahl der in Deutschland benötigten Parkplätze. In § 1a Abs. 1a S. 1a sowie Abs. 2 wird der Verweis darauf gefunden, dass es sowohl freie als auch geschlossener Werkstätten gibt.

Zurückgeholt am 18. September 2014. Hochsprung Löschdatum: 9. September 2013, Amtgericht Bayreuth HR 200174; Suche über http://www.handelsregister. de für den Deutschen Garageverband e.V. (Deutsche Garagenvereinigung)

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