Gesellschaftsspiele Brettspiele

Brettspiele Brettspiele

Die Gesellschaftsspiele sind in Deutschland so verbreitet wie nirgendwo sonst. Einige Leute sollten das Gesellschaftsspiel Scotland Yard kennen. Gesellschaftsspiele oder Brettspiele wie "Mensch anngere Dich nicht" oder Monopoly dürfen in keinem Familienhaushalt fehlen. Cosmos Brettspiel Catan Das Spiel. Tests von Brettspielen, sowie eine Liste aller von uns getesteten Brettspiele.

Magazin.de - Wir prüfen Brettspiele!

Das weiß-blaue keramische Material, auch als Azulejo bezeichnet, wurde früher von den Arabern eingesetzt. Aber auch unter Koenig Manuel I. haben sich die wunderschoenen Azulen nach Portugal ausgebreitet. Er wollte die Mauern seines Palasts in Evora mit prächtigen Kacheln verziert haben. Beim Gesellschaftsspiel Azul schlüpft der Mitspieler in die Funktion der Diener des Königes und muss die Mauern des Schlosses mit Azulejo dekorieren.

Jedem Teilnehmer steht ein eigenes Tableau zur Verfügung, auf dem eine Form von Treffpunkt für Kacheln sowie die zu dekorierende Mauer gezeigt wird. Mitten auf dem Tisch hingegen gibt es verschiedene Hersteller mit unterschiedlichen Musterfliesen. Bei einer Partie gehen die Teilnehmer zunächst durch eine Musterphase, in der sie die erforderlichen keramischen Kacheln von den Herstellern beziehen und an ihrem Treffpunkt ablagern.

Weil alle Steine aus der Mitte des Tisches einen Käufer suchen müssen, müssen einige Leute unbeabsichtigt Steine aufheben.......

Brettspiele: Weshalb die deutschen Brettspiele so beliebt sind

Es gibt auch gute Argumente, warum Brettspielehersteller keine Angst vor Computerspielen und Spielkonsolen haben müssen. "Es gibt viele Dinner Partys und dann spielen wir Brettspiele. Viele Amerikaner mögen auch Brettspiele, vor allem aus Deutschland. Ausländische Brettspiele werden heute nur noch als "German Typ Games" bezeichnet. Es sind Clubs gegründet worden, in denen "Siedler", "Scotland Yard" oder "Tabu" mitspielen.

Auch in Korea zahlen die Zuschauer Eintrittsgelder, um sich in so genannten Brettspielcafés mit Gesellschaftsspielen aus Deutschland zu erholen. Einer der Erfolgsmotoren ist das Planspiel "Die Bewohner von Catan", das 1995 mit dem Kritiker-Preis "Spiel des Jahres" prämiert wurde. Der Beliebtheitsgrad deutscher Brettspiele spiegelt sich auch in den Bilanzdaten der Unternehmen wider.

"Für uns ist der Außenhandel eine wichtige Säule", sagt beispielsweise Karsten Schmidt, Geschäftsführer von Ravensburger. Der zweitgrößte deutsche Markt für Brettspiele vertreibt inzwischen knapp 60 Prozent der angebotenen Partien und Rätsel im Auslandeinsatz. Laut der Marktforscher von EUROTYS stieg der Absatz von Salonspielen um neun Prozentpunkte auf rund 430 Mio. EUR.

Der Spielzeugmarkt als Ganzes erzielte dagegen ein Umsatzwachstum von einem Prozentpunkt auf 2,3 Milliarden EUR. Der von Großverlagen wie Ravensburger, Hasbro, Schmidt und Cosmos dominierte Brettspiel-Markt wird dagegen wieder signifikant wachsen. Nicht umsonst genießen deutsche Brettspiele einen guten Namen. Ravensburger Chef Schmidt schaetzt die Anzahl der neuen Publikationen auf 600 bis 700.

Davon kommen fünf Prozente aus seiner Firma - in diesem Jahr unter anderem das Gesellschaftsspiel für den Roman von Umberto Ecco "Der name der rose" oder "Das große Spiel der Namen", in dem es um die Entstehung von Bezeichnungen geht. Laut Schmidt kann die Spielentwicklung bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Doch vor allem ist geduldig, sagt der schwäbische Schriftsteller, der bekannte Games wie "On the Move" oder "Heimlich und Co" geschrieben hat.

Aber auch beliebte Brettspiele haben heute die Möglichkeit, in den Elektronikmarkt einzusteigen. Die Games werden sowohl für den Computer als auch für Pulte und Handys veröffentlicht. Laut dem Brettspiel Hersteller keine Angst vor der Konkurenz von Computer-Spielen und Konsole. Das klassische Feld ist kaum zu ersetzen", sagt Schmidt.

Das Ende der Brettspiele ist im Zeitalter des Internets bereits mehrmals vorhergesagt worden. In der Tat konnten sie ihren Anteil am Gesamtmarkt in den letzten zehn Jahren von 14 auf 17% steigern. "Bernward Thole ist davon ueberzeugt, dass Brettspiele nie von der Playlist vertrieben werden. Die Leiterin des Archivs der Spiele in Marburg ist Mitbegründerin des Kritiker-Preises "Spiel des Jahres", der 2007 von Michael Schacht an das Gesellschaftsspiel "Zooloretto" vergeben wurde.

Solche Preise verheißen Erfolge, denn viele Konsumenten lassen sich von ihnen leiten: "Das bedeutet, dass sich ein Game leicht zehn Mal mehr verkauft", so der Schmidt-Spiele-Verlag. Entspricht ein Wild nicht den Vorstellungen, wird es unbarmherzig aus dem Verkaufsregal entfernt.

Mehr zum Thema