Hafenkran

Schiffskranich

Der Hafenkran ist ein Kran zum Be- und Entladen von Schiffen am Kai. Im Herzen der HafenCity, direkt gegenüber der Elbphilharmonie, befindet sich der in ein maritimes Refugium umgebaute Hafenkran. mw-headline" id="History_of_the_Port_Crane">History of_the_Port_Crane[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Der Hafenkran ist ein Hafenkran, der zum Be- und Entladen der Schiffe am Kaimauer dient. Ortsfeste Hafenkrane - nach heutigem Kenntnisstand in der Altertum nicht bekannt - gelten als eine neue Entwicklung des ausgehenden Mittelsalters. 2. Der charakteristische Hafenkran war eine rotierende Bauweise mit zwei Pedalrädern. Die Krane wurden zum Be- und Entladen der Ladung unmittelbar am Kaimauer aufgestellt und ersetzen oder ergänzen alte Hebetechniken wie Winschen, Schaukeln und Werften.

2 Aus strömungstechnischen Gesichtspunkten wurden gelegentlich Pedalkräne auf einem mehrere Meter hohen Basaltuntergrund (Bastion, Kreisverkehr, Werft) auf in den Schlamm des Ufers getriebenen Holzpfeilern aufgestellt (Andernach, Trier). So ein Kran steht als Replikat in Otterndorf. Bemerkenswert ist, dass im Mittelmeer und in den hoch entwickelten Städten Italiens, wo die Regierung von der arbeitsintensiven Entlademethode über die Rampe nach dem Mittelalter gebrauchte, keine Kaikrane beschafft wurden.

Anders als Baukräne (die noch in einigen Kirchendachbindern, wie z.B. im Münchner Nord-Turm der Fraunhofer-Gesellschaft, in den Domen von Freiburg und Gmünd, zu finden sind), bei denen die Geschwindigkeit durch den verhältnismäßig niedrigen Rhythmus der Mauerer festgelegt wurde, hatten Hafenkrane meist ein Doppelrad, um den Ladevorgang zu verlangsamen. Zwei Laufräder, deren Laufraddurchmesser über 4 lfm (bis zu 6,5 lfm im Kranklappe, bis zu 7,4 lfm am ehemaligen Mechelkran) betrug, wurden auf beiden Längsseiten der Laufradachse montiert und gemeinsam gedreht, um die Transportkette oder das Seil aufzunehmen oder zu lösen.

6] Zusätzlich zu diesen Stationärkränen tauchten bereits im XIV. Jh. Schwimmkrane oder Containerschiffe (Düsseldorf, Köln, Andernach, Trier, etc.) auf, die im gesamten Hafengelände variabel einsetzbar waren, aber bei Überschwemmungen, Eis und Stürmen gefährdet[3] waren. Die seit dem Hochmittelalter weit verbreitete Verwendung von Hafenkranen in der Seeschifffahrt basierte meist auf der Verwendung von Doppelpedalrädern, die an beiden Längsseiten eines Drehturms angebracht waren, um Zeit zu gewinnen.

Schätzungen zufolge waren an 32 Kranpositionen am Rhein mit Zuflüssen etwa 80 Pedalkrane im Einsatz, der gesamte deutschsprachige Bereich gar etwa das Doppelte. Ab der Hälfte des XIII. Jh. erschienen Hafenkrane als Austausch oder Erweiterung für den Rollenantrieb in Häfen wie Hamburg, Brüssel, Gent o. A. sowie in stapelberechtigten Orten wie Straßburg, Trier oder Köln, wo es im XVI. Jh. vier Pedalkrane gab (Kölner Stadtbildblick von Anton Woensam von 1531), von denen einer 20 Meter hoch war.

Außerdem war es das Recht eines Herrschers (Kurfürsten und Erzbischofs), einen Thronkran zu bauen und von einem Kranführer bedienen zu lassen, oder es war seine Erlaubnis gefragt, einen Thronkran von Seiten einer Großstadt bauen und bedienen zu lassen. Auch in Koblenz ist das achteckige Steingebäude des einstigen Rheinkrans von Koblenz (erbaut 1611 von Johann II. von Pasqualini) als Wasserwaagenhaus am Rhein (250 Meter nördl. vom Schlossgelände) zu besichtigen, in St. Goar befand sich der achteckige Steinkran aus dem XVII Jh. (Vorgänger 1484 in einer Urkunde erwähnt) bis Ende 1869 södlich vom einstigen Hafenbecken.

Um 1635 zeichnete die Künstlerin sie, [7] eine Farblithografie St. Goar & Rhinfels von François Stroobant stellt den nahezu identischen Nachfolger von 1658 im Jahr 1860 dar. Für einen vorindustriellen Laufbandkran, darunter ein vereidigter Kranführer, der im Dienste des Kranpächtern oder des Stadtrats war und für die Zahlung der Mitarbeiter (einschließlich Kransachbearbeiter, Seilschmierstoffe) in und auf dem Kran sowie für den Betrieb des Krangeschäfts und der in den Raedern fahrenden Windenbegleiter zuständig war, bräuchte man ein Team von 15-25 Mann, die einer eigenen Gilde von Ladern oder Spediteuren angehoerten.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der erhaltenen Hafenkrane im (ehemaligen) deutschsprachigen Gebiet. Im Rahmen der Reihe: Technische Historie (Veröffentlichungen des Dt. Museums), München 1995 und 1997; ISBN 3-924183-33-3 Alexander Grebel: Historie der Großstadt St. Goar. Carl Sassenroth publishing house, St. Goar 1848. Hans-Joachim Krause, Richard Scharnagel: Der Tretradkran in Marketbreit am Main. Berücksichtigung des Hebezeugs aus dem Jahr 1784, seiner Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit im Stationärbetrieb und der Gefahr für sein Kranpedal im Transientenbetrieb.

Eigenverlag, Marketbreit 2004, Michael Matheus: Mediävische Hafenkrane. Berlins 2001, ISBN 3-7861-1748-9, S. 345-348, Hafenkrane. Die Historie einer Mittelaltermaschine am Rhein und seinen Zuflüssen von Straßburg bis Düsseldorf. Darin: Trier Geschichtsforschung, Bd. 11. Trier 1985. Andrea L. Matthies: Mittealterliche Laufräder. Denkmalgeschützte Krananlagen des 16. bis 19. Jh. an Rhein, Main und Mosel.

Hochschulverlag, Mainz 1986. Die Haftentechnische Gesellschaf e. V. beschäftigt sich mit allen naturwissenschaftlichen und praxisnahen Fragestellungen technischen und wirtschaftlichen Charakters in den Sparten Häfen, Seeschifffahrt und Verkehrslogistik sowie deren Ansprüchen an Transportunternehmen und Küstennahtschutz. Hochsprung Züricher Hafenkran wird aufgestellt. NZZ, 16. Mai 2014. Springen auf ? Erledigt, der Hafenkran steht.

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