Kellermann Blechspielzeug

Kellermänner Blechspielzeug

Kellermann musste sich auch an die neuen Bedingungen anpassen. Kellermann Blechspielzeug auf eBay, Amazon, Quoka. über CKO Mercedes Betonmischer Kellermann Spielzeug DDR Blechspielzeug Fahrzeug. Kellermann, Nürnberg und CKO sind allen Liebhabern von historischem Blechspielzeug bekannt.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Porsche-911, Kellermann CKO war ein deutsches Blechspielzeugunternehmen. Die Firma wurde 1920 von Georg Kellermann gegrÃ?ndet und von seinen Nachfahren Wilhelm und seinem Sohne Helmuth bis zum Ende der Fertigung 1979 fortgefÃ?hrt. Georg Kellermann (1881-1931), der Begründer von Kellermann CKO, absolvierte seine Lehre und Gesellenzeit in Nürnberg beim Blechspielzeughersteller Karl Bub, wo er nach seiner Gesellenprüfung als Meister tätig war.

Dort schulte er Johann EINFALT, der später zusammen mit seinem Vater die Gesellschaft "Gebrüder EINFALT Nürnberg (GEN) - Technofix" ausbildete. Bald darauf wurde Kellermann in die junge Gesellschaft Johann Distlers, die "Distler KG", gewechselt, wo er zum Produktionsleiter befördert wurde. Im Jahre 1910 gründet er seine eigene Gesellschaft, in der er Blechspielzeug mit allen möglichen Tricks herstellt.

Bei den ersten Reihen handelte es sich um einfache bedruckte Blechspielzeuge, so genannte Groschen. Kellermann's Artikel kommen in der Regel als Werbemittel in den Handel und produzieren zunächst einfache Kleinbahnen, Feuerwehr und Aufstecker. 1914 erfolgte die Expansion in ein größeres Firmengebäude (Bauerngasse 33, Nürnberg). Im Jahre 1920 wurde das Firmenlogo "CKO" vorgestellt, das von nun an alle Kellermann-Artikel führen sollte.

Kellermann CKO produzierte bis in die 20er Jahre neben den kleinen preiswerten Spielautomaten und Loks auch Zeichentrickfiguren wie den Billard-Spieler oder den Grußmann (Produktionsnummer 234). Bei Kellermanns Export-Produktion waren die wichtigsten Kunden die USA und Großbritannien. Im Jahre 1926 expandierte das Unternehmen weiter und bezog die neue Produktionshalle in der Hessestraße 5-7 in Nürnberg. 1926 nahm Kellermann auch die Produktion von Bewegungsspielzeugen mit Uhrwerk oder Federzug auf.

Ab diesem Jahr konzentrierte sich Kellermann CKO auf die Herstellung von militärischem Spielzeug bis 1939, so dass die Produktionszahlen dieser Zeit von 338 bis etwa 360 hauptsächlich aus Tanks, Motorraduniformen, Kriegsflugzeugen oder Schlachtschiffen bestand. Nachdem er am technischen Zentrum Mittweida Maschinenbau studiert hatte, kam sein Vater Georg Kellermann, Wilhelm "Willi" Kellermann, 1929 als Qualitätsverantwortlicher ins Haus.

Wilhelm Kellermann übernimmt nach dem Tode von Georg Kellermann 1931 den Firmenvorsitz und wird 1935, nach dem Tode des Partners seines Vater, zum alleinigen Eigentümer des Unternehmens mit bald über 100 Mitarbeitern. Bis 1939 verkaufte das Unternehmen seine Erzeugnisse vor allem über Großhändler wie den Spielzeuggroßhändler Moses Kohnstam (Moko) aus Fürth oder Kaufhäuser wie Hertie oder Karstadt, aber auch auf Messen oder Messeständen.

Im Zweiten Weltkrieg musste Kellermann die Herstellung von Blechspielzeug stoppen und stattdessen mit der Waffenproduktion beginnen. Die Blechspielwarenproduktion setzte sich in den ersten beiden Jahren des Krieges nebenbei fort, wurde aber ab 1942 aufgegeben. Während der Kriegszeit wurden die Anlagen des Unternehmens stark zerstört und die verbliebenen Blechspielzeuge, einschließlich Produktionsformen und Werkzeugen, geraubt. Nach dem Krieg wurde die Fertigung langsam wieder aufgenommen.

Das erste Blechspielzeug aus dieser Zeit hieß "Made in U.S. Zone Germany". Ein Teil der Produkte der Vorkriegszeit konnte noch bis in die 1950er Jahre gefertigt werden, wie der "Traktor mit Anhänger" (Nummer 365) oder das Fluggerät "Komet" (Nummer 366) sowie der Kutsche. 1958 tritt Helmuth Kellermann, der Nachkomme von Wilhelm Kellermann, in das Unternehmen ein.

Ab 1960 konzentriert sich der Produzent ausschliesslich auf die Produktion von Modellautos. Seine mit Friktionsantrieb (Maßstab 1:35) ausgestattete Rolloserie gehört zu den formenden Blechspielwaren der Nachkriegszeit und hat maßgeblich zur zweiten Spitzenphase von Kellermann CKO beigetragen. Allerdings gelang es dem Unternehmen nicht, rechtzeitig auf Kunststoffspielzeug umzusteigen und hatte letztlich nichts gegen japanische Wettbewerber auf dem Spielzeugmarkt.

In den 70er Jahren kam das Unternehmen in wirtschaftliche Not und änderte 1978 seinen Namen in eine KG. Mit der Einstellung der Fertigung 1979 war Kellermann nach dem Unternehmen als letzter deutscher Blechspielzeugwagenhersteller tätig. Das Werkzeug aller letztgenannten Serien wurde vom Böhmischen Blechspielwarenhersteller KOVAP abgelöst, der die Erzeugnisse weiterhin als CKO-Nachbau mit den Originalformen und Tools herstellt.

Komplette Serie von Blechspielzeug von Kellermann CKO ist im Spielwarenmuseum Nürnberg zu besichtigen. Gerhardt G. Walter: Blechspielzeug aus Nürnberg. Das einzigartige mechanische Spielzeug der Fa. Georg Kellermann & Co. in Nürnberg aus den Jahren 1910 bis 1979 Laterna Magica, München 1991 Kellermann CKO, Kellermann & Co.

Heft vom 23. Juli 2014, S. 97. Brief Geschichte von CKO (Kellerman & CO). Blechspielzeuge von CKO - KELLERMANN aus Nürnberg.

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