Kreisel Akku österreich

Der Kreisel Akku Österreich

Die drei Gebrüder aus dem Münchner Viertel bringen das Elektroauto zur Revolution Natürlich ist die Technik (noch) sehr kostspielig, kaum jemand kann sich ein Elektro-Auto kaufen. Aufgewachsen sind die Gebrüder Johann Jr., Markus und Philipp Kreisel mit elektrischen Geräten. In der Kindheit tüftelten die drei Gebrüder hauptsächlich an Tieftönern, mit denen sie auf Parties den ganzen Platz erklingen ließen. Der Familienvater Johann Kreisel sen.

erweckte ihr großes Engagement für elektrische Mobilität, als er vor fünf Jahren einen Renault Fluence mit Elektroantrieb erstand.

Zuerst lächelten die Gebrüder über die Investitionen ihres Vater, aber nach der ersten Testphase waren sie rasch davon begeistert. Die Gebrüder sind jedoch nach einigen Beratungen zu dem Schluss gekommen, dass ein Auftrag aus den USA gegen ihr Vermarktungskonzept des Regionaleinkaufs verstoßen hat. Der Auftrag wurde also rasch abgebrochen. Nichtsdestotrotz konnten sich die Gebrüder weiterhin selbst mit dem Themenkomplex Elektro-Mobilität auseinandersetzen.

Sein erstes Vorhaben war der Umbau eines Audi A 2 in ein Elektrofahrzeug Ende 2012. Damals war die Bandbreite jedoch noch sehr klein. Der 100km, die der Audi erreicht hatte, war zu wenig für die Brüder und die Einsicht, dass man "nicht einmal schnell" ein Elektro-Auto aufbauen kann, das alle anderen überholt, kam nach.

Aber keiner der drei Geschwister wollte die Sache beenden. Bei dem umgebauten Porsche, dessen Akku eine Distanz von 400 Kilometern hatte, präsentierten die Gebrüder ihr Fahrzeugkonzept den Automobilherstellern und erhielten auf Anhieb eine sehr gute Aufnahme. Es dauerte nicht lange, bis ein chinesisches Unternehmen, das für seine e-taxi-Flotte tatsächlich Fahrzeuge in Deutschland fertigen wollte, die Luxustaxis für Peking aus den Kreisverkehren auftragte.

Die ersten Erfolge machten den Gebrüdern deutlich, dass sie sich ganz auf ihr eigenes Thema fokussieren mussten. Im Jahr 2014 gaben sie ihre Arbeit auf und grÃ?ndeten die Kreisel Electric GmbH. Laut den Gebrüdern bevorzugen sie es, sich auf kleine Aufträge von bis zu 500 Exemplaren zu beschränken. Bei der Großserienfertigung können große Firmen jedoch die Lizenzen für die Batterien kaufen und diese dann in ihren Anlagen fertigen.

Nun fragt man sich, was die Brüder Kreisel so viel anders und besser machen als alle anderen Batteriehersteller. Durch die Technik der Kreisel Electric GmH wird nicht nur die Leistungsfähigkeit der in Elektroautos eingebauten Batterien gesteigert, sondern auch deren Reichweiten und Standzeiten. Hier kommen wir zur bedeutendsten Neuerung der Gebrüder Kreisel.

Die Gyroskope arbeiten nicht mit den Küvetten, sondern mit einem Lasersystem. Um die empfindlichen Baugruppen beim Schweissen nicht zu beschädigen, arbeiteten die Gebrüder über Jahre hinweg an dem besonderen Laserschweissverfahren. Der zweite Punkt ist die Kühlung der Batterien. Die Batterien können je nach Anforderung mit der Batterie abgekühlt oder mit der Batterie erwärmt werden.

Mit dieser Innovation ist es den Gebrüdern Kreisel geglückt, 20% mehr Strom als Tesla-Batterien zu gewinnen, die Reichweiten deutlich zu steigern, die Akkulaufzeit auf bis zu 400.000 km zu verlängern und eine Schnellladung zu erreichen (18 min für 80% und 28 min für 100%).

Die Gebrüder Kreisel sind mit ihren Neuerungen Pioniere auf dem Gebiet der elektrischen Mobilität. Sie wollen bald in der Lage sein, für 300 Kilometer Elektrofahrzeuge für rund 20.000 Euro zu vermarkten und damit das Elektrofahrzeug auch für den "kleinen Mann" bezahlbar zu machen. Sie sind mit der neuen Anlage auf dem besten Weg und wir sind froh, dass eine so neuartige Technik aus österreichischen Händen kommt.

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