Kreisel Freistadt Elektroauto

Karussell Freistadt Elektroauto

Die drei Brüder revolutionieren den Batteriemarkt für Elektroautos. Das Leben in Freistadt in Oberösterreich ist eher kontemplativ. Die Gyro Brothers sind besser als Testas. In Freistadt in Oberösterreich ist das Wohnen kontemplativ. Die Gebrüder Johann, Markus und Philipp Kreisel und ihre vermeintliche Wunderbatterie für E-Fahrzeuge.

"Je besser es ist, desto besser kommt aus Österreich ", berichten einige Autozeitschriften begeistert. Die große Schwäche der E-Mobilität wäre damit beseitigt, die Elektrofahrzeuge müßten nicht mehr alle hundert km eingesteckt werden.

Diejenigen, die nach Freistadt aufbrechen, werden zunächst wenig finden, was nach einer ernsthaften Konkurrenzsituation für den US-Pionier Tesla aussähe. Auf 800 Quadratmetern wird vom Sportfahrzeug bis zum leichten Lkw alles in ein Elektroauto verwandelt. Es gibt auch Platz für Gimmicks: Philipp Kreisel, Maschinenbauingenieur und mit 26 Jahren jüngster Sohn, treibt das "schnellste Elektro-Gokart der Welt" durch die Diele.

Im Go-Kart sitzen zwei Chinesen, die speziell zur Teilnahme an einer Elektro-Rallye in Tschechien kamen und die Gyroskope besser kennen lernen. "Einen Lieferanten und Kunden, der mehr mit uns machen möchte", erläutert Markus Kreisel. "In Freistadt ist die Situation anders als vor vier Jahren, als die Gebrüder zum ersten Mal mit der Elektro-Mobilität in Berührung kamen.

Die Impulse kamen von ihrem Familienvater, der als lokaler Elektrofachhändler den Trends nicht entgehen wollte und einen Elektromotor vom Typ Fluence" kaufte. Der junge Kreisel bestellte den damals besten auf dem damaligen Mark, einen Testla. Aber er würde es nie nach Freistadt schafften. "Wir stellten fest, dass das ganze Kapital nach Amerika geht, und haben es abgesagt", sagt Markus Kreisel.

Aber es gab keine vergleichbaren Fahrzeuge aus Europa, also mussten die Gebrüder es selbst tun. "Es war nicht wirklich schwierig", sagt Markus Kreisel. In den Karussells ist die Lösung einfach: Die bekannten Automobilhersteller stehen unter hohem Zeitdruck und müssen auf der sicheren Seite stehen. Dabei haben sie sich ausschliesslich auf Flachzellen konzentriert, die leicht zu installieren sind.

Sie können ein Risiko in der Werkstatt eingehen, also haben wir es mit Rundzellen versucht. Kernstück der Gyrotechnik ist daher auch die Verbindung und Kühlung der Akkus. Zu diesem Zeitpunkt wird sogar das Mundstück des Hauses, Markus Kreisel, schweigsam. Aber nur so viel: Statt die Küvetten zu schweißen, setzen sie lieber Lasertechnik ein.

Dadurch wird der Widerstand zwischen den einzelnen Elementen reduziert und es kann mehr Strom verbraucht werden. Für eine bessere Temperaturkontrolle schweben die Küvetten in einer Spezialkühlflüssigkeit. "Das macht uns besser als Testas Batteriesysteme", sagt er. Sie verwirklichen, wovon sie überzeugt sind", sagt Manfred Schrödl, Institutsleiter des Institutes für Energietechnik und Elektroantriebe an der TU Wien.

Wenn das Gyrosystem in Zukunft auf grössere Kreiselzellen umgestellt werden soll, soll "Elektromobilität endlich ökonomisch werden", ist die Leistungsdichte in ihren Akkumodulen um ein Fünffaches grösser als bei Teslas S. Es ist auch bekannt, dass ein großer Automobilhersteller seine Elektroautos ab 2017 mit Akkumodulen von Kreisel Electric ausrüsten will. Die Gebrüder wollen das nicht sagen.

Bei aller Geheimhaltung ist klar: Kreisel Electric ist jetzt zu groß für die Reparatur. Kreisel Electric hätte die zwölf Mio. EUR dafür ohne Bankdarlehen zahlen können. "Dabei haben wir die ersten Akkusysteme viel zu günstig nach Asien geliefert. "Heute bietet sie auch Softwaresteuerungen und vollständige Produktionslinien an, mit denen Lizenzpartner Gyro-Batterien selbst herstellen können.

Bis 2017 werden in Asien wahrscheinlich mehr gyroskopische Fahrzeuge unterwegs sein, als bisher von den Gründern vertrieben wurden. Trotzdem verpassen die Gebrüder keine Chance, um zu beweisen, dass sie es besser können. Mehr als ein Jahr lang verspricht das Unternehmen ein vergleichbares Gerät - und hat es erst vor kurzem mit großer Verzögerung auf den Weg gebracht.

Da kann Markus Kreisel einem Seitensprung nicht widerstehen: "Wir bezeichnen unsere Hausbatterie als Mavero", sagt er. Für die Gebrüder ist Elektro-Mobilität mehr als nur ein gutes Geschäft mit einem grünen Lack. Fährt jeder mit Strom, "bleiben die heutigen Ausgaben für Erdöl und Erdgas in der Gegend. Der E-Golf ist für 35.000 EUR zu haben und muss nach hundert Kilometer wieder eingesteckt werden.

Der Wirtschaftszweig muss günstigere und besser ausgestattete Fahrzeuge errichten. Markus Kreisel hält eine Strecke von 300 Kilometern für weniger als 25.000 EUR für durchführbar. Natürlich mit Akkumodulen der Marke Kreisel.

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