Künstler Malkasten

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mw-headline" id="Anlage_des_Parks">Anlage des Parks[Edit | < bearbeiten Quellcode] Ein kleiner historisch gewachsener privater Park des Künstlerlervereins Malkasten in Düsseldorf ist der Moskauer Freizeitpark (auch Jacobigarten). Kernstück des Komplexes ist eine Barockmittelachse mit Alleen-, Paradies- und Venusweiher sowie naturnahen, malerischen Gebieten mit dem Bachlauf des Norddüssels. Sie liegt zwischen Malkastenstraße, Jacobistraße, Pixelforter Strasse und Louise -Dumont-Straße und steht seit 2001 unter dem Schutz des Denkmals.

Jh. gab es inmitten von Gartenanlagen in der Umgebung von Schloß Jägerhof mehrere Landsitze, von denen das Gebäude der Brüder Jacobi, ein traditioneller Treffpunkt für Künstler und Denker, einen wichtigen Ansehenspunkt hatte. Johann Konrad Jacobi (1715-1788) kaufte 1742 ein kleines Anwesen in Fempelfort und liess dort einen barocken Garten mit Erdgeschoss und Prachtstraße angelegt.

In den 1770er Jahren verwandelte sein Nachkomme Friedrich Heinrich Jacobi die Barockanlage in einen landschaftlich reizvollen Kunstpark. Der Jakobiggarten war wohl das Ã?lteste Beispiel eines englisch angelegten Gartens im MÃ??rzischen. Jakobi bewirtete viele Jahre lang zusammen mit seiner Frau Betty, geb. von Clermont aus Waadt bei Aachen, einem Begegnungsort literarischer und politischer Interessenten und begrüßte Johann Wolfgang von Goethe und Wilhelm von Humboldt unter anderem in seinem Vorgarten.

Das 1848 gegründete "Malkasten Künstlerverein" übernahm das Anwesen der Jacobi und bewahrte den Jacobi-Garten vor dem Weiterbau durch die Gemeinde. Ab 1855 waren das Jakobihaus und der Jakobigarten im Besitz von Friedrich Wilhelm Julius Brewer, dem Generaldirektor der Düsseldorforfer Erdgasanstalt, der das Anwesen von den Familienerben der Jacobi erstanden hatte. Düsseldorfs Bürgermeister Ludwig Hammers forderte die Künstler auf, "sich um den Kauf und die Erhaltung des unvergesslichen Fundortes der deutschen klassischen Fachliteratur zu bemühen".

Mit dem Malkasten haben sich der in Düsseldorf ansässige Urkundsbeamte Joseph Euler, ein Mitbegründer des Malkasten, und der Bezirkspräsident Leo von Massenbach zusammengetan, um das "Gesellschaftsrecht" für den Malkasten zu schaffen, das dem Künstlerverband letztendlich den rechtlichen Weg zum Grundstückserwerb eb öffnete. 000 Thaler" mit der Intention einer nachträglichen Eigentumsübertragung auf den Malkasten erkauft bzw. zur Vorfinanzierung.

Schließlich wurde der Ankauf durch eine weltweites Bildlotterie mit Beiträgen von Künstlern der Malschule Düsseldorf mitfinanziert. Der Farbkasten wurde am 16. Juni 1860 in den Park verlegt. Der Park mit "Düsselbach" und "Venusteich" (auch "Nixenteich" genannt) sowie die Alt- und Neubauten bieten nun Platz und Kulisse für phantasievolle Künstlerfestivals, die über die Landesgrenzen von Düsseldorf hinaus bekannt waren.

Die Kaiserfestspiele, die 1877 zu Gunsten von Kaisers Wilhelm I. und Kaiserin Augustas stattfanden, markierten den Beginn einer traditionsreichen und sagenumwobenen Festivalinszenierung im " Märkischen Schlosspark ". Umgeben von der nördlichen Düsseldorf mit einem kleinen vorgelagerten kleinen Teich, exakt dort, wo Jakobi ihn gebaut hat (Plan von 1840). Die Einfahrt zum Moskauer Stadtpark befindet sich auf der rechten Seite neben dem Jakobihaus, Jacobistraße 6a.

Gegen eine Eintrittsgebühr von zwei EUR, die der "Künstlerverein Malkasten" für die Instandhaltung des Parkes einsetzt, tragen die Gäste zur Erhaltung von Umwelt und Technik des teilweise öffentlichen Malkastenpark bei; die Statuten lauten wie folgt: "Der Verband als Inhaber des Jacobi-Hauses und des Jacobi-Gartens in Fempelfort, der durch das historische Gedächtnis geweiht ist, ist zur Bewahrung dieses Ortes in seiner durch die Gedächtnishistorie intakten Unverseheit angewiesen.

Das ist Sabine Schroyen, Gundula Lang: The Maskastenpark in Düsseldorf (= Rhinische Artstätten. Issue No. 555).

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