Lupe Linse

Lupenobjektiv

Bei der Vergrößerung einer Lupe mit der Brennweite gilt. Die maximale Vergrößerung der Lupe hängt von der Brennweite der verwendeten Linse ab. Bei der Handlupe handelt es sich um ein universelles Hilfsmittel, hier finden Sie eine passende Lupe zum Lesen, Sehen oder Überprüfen. Ein Vergrößerungsglas vergrößert den Winkel durch eine Linse. Eine Linse ist eine Komponente mit einer Krümmung.

¿Wie wirkt eine Lupe?

Weshalb wird eine Lupe vergrössert? Das Sammelobjektiv einer Lupe ergibt ein "virtuelles Bild", das dementsprechend groß auf der Retina im Augenbereich wiedergegeben wird. Die folgende Abbildung zeigt die normale Ansicht eines Objekts, das auf der Retina verhältnismäßig gering ist. Am unteren Rand wird durch die Lupe, die auf der Retina viel stärker dargestellt wird, ein reines Videobild generiert.

Die Lupe fungiert wie eine konvexe Auffangglas. Die Fokussierung erfolgt hinter der Linse - und alles, was vor der Fokussierung liegt, wird vergrössert. Der Grund dafür ist ein "virtuelles Bild", das durch den Einblick in die Lupe erzeugt wird. Die Grösse des realen Images ändert sich aufgrund unterschiedlicher Abstände - zwischen Augen und Lupe oder zwischen Lupe und Objekt.

Liegt das Motiv weiter weg als der Fokuspunkt, wird das Motiv verspiegelt, d.h. es steht auf dem Kopf. Das Funktionsprinzip der Lupe haben schon die Altägypter erkannt - sie haben die vergrößernde Wirkung von Wassertröpfchen auf Blätter entdeckt. Ein solcher Tropfen Wasser verhält sich im Grunde genommen wie eine Linse, die den Lichtstrahl abgelenkt hat.

Durch den Abfall wird das, was dahinter steckt, größer. Etwa um 1000 n. Chr. beschreibt der Araber Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham, lateinisch bekannt als Alfaszen, in seinem Werk "Treasure of Optics" ein vergleichbares Hilfsmittel: Eine polierte, transparente Hemisphäre vergrössert die Schrift, wenn die glatte Glattseite auf einem Büchlein platziert wird.

Dabei handelt es sich um lentikulare, transparente, plankonvexe Glassteine, die auf Texten platziert werden können und somit eine Vergrößerungswirkung haben. Lupe, Mikrofon, Teleskop, Fotoapparat und so weiter.

Vergrößerungsglas

Wenn Sie ein 5-Cent-Stück im Abstand von einer Armbandlänge vor das Augeninnere halten, wirkt das 5-Cent-Stück grösser als der Neumond. Inwieweit ein Objekt uns als groß erscheinen mag, ist abhängig von der Grösse des retinalen Bildes B und nicht von seiner eigentlichen Grösse. Im Skizzenbild in Abb. 1 ist das zu betrachtende Objekt immer gleich groß.

Das Objekt, das dichter am Augeninneren liegt, produziert jedoch ein grösseres Abbild des Bildes auf deiner Retina. Das Nahobjekt tritt unter dem großen Betrachtungswinkel \alpha_2 und damit auf. Wir betrachten das Objekt weiter entfernt im kleinen Blickwinkel \alpha_1. Deshalb produziert das ferne Objekt ein verkleinertes Abbild \rm{B}_1 auf der Retina - man hat den Anschein, dass das nÃ??he Objekt gröÃ?er ist als das ferne Objekt.

Mit zunehmender Nähe des Objekts zum Augeninneren wirkt es umso mehr. Allerdings gibt es Einschränkungen bei der Annäherung: Aus einer Distanz von ca. 10 cm kann das menschliche Augenmerk nicht mehr auf das Objekt gerichtet werden. Aber für Ihr Augenlicht ist das sehr mühsam. Die Lupe ist eine unkomplizierte Konvergenzlinse, deren Objektivbrennweite kleiner als der klare Sichtbereich ist (typische Werte: 20mm - 50mm).

Das Nahbereichslupe wird unmittelbar vor das Augen geführt, das zu beobachtende Objekt liegt in der Fokusebene der Lupe. So sind die aus der Lupe kommenden Strahlen zueinander parallelgeschaltet und das Blickfeld kann das Motiv in einem vollkommen entspannenden Modus sehen. Anmerkung: Wenn Sie eine kleine Lupe unmittelbar vor Ihr Augen halten (z.B. der Uhrmacher macht das), sprechen Sie von einer Nahaufnahme-Lupe.

Zusätzlich werden große Vergrößerungsgläser mit Griffen verwendet, die weit vom Blickfeld weggehalten werden, z.B. um Kartendetails zu errechnen. Dadurch wird ein divergierendes Paket hinter der Lupe erzeugt. Das folgende Diagramm zeigt die Entwicklung des Netzhautimages ohne Lupe (Objekt im klaren Sichtbereich s).

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