Magnetfeldlinien Hufeisenmagnet

Feldlinien Hufeisenmagnet

Bei den Magnetfeldlinien gelten die folgenden Regeln: In dem Raum zwischen den Beinen eines Hufeisenmagneten entsteht ein homogenes Magnetfeld (hier mit kleinen Kompassnadeln dargestellt). Der Magnetfeldstärke B gibt an, wie stark ein Magnetfeld ist. Es gibt ein (fast) homogenes Magnetfeld zwischen den Enden eines Hufeisenmagneten.

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Durch ein Korkstück wird eine magnetische Wirknadel eingeführt. Dabei wird der südliche Pol der Wirknadel so weit unter der Wasseroberfläche "verbannt", dass die Kraft des Stangenmagneten an ihm viel kleiner ist als die Kraft am nördlichen Pol an der Wasseroberfläche, so dass die Kraft am südlichen Pol zu vernachlässigen ist. Damit haben wir etwas getan, was es nicht wirklich gibt - quasi einen magnetisch "einpoligen" - den Sample Locator Pol.

Die Probe des Nordpols wird vom Nordpol der Stange abgewiesen und zugleich vom Südpol der Stange des Stangenmagneten gezogen. Aus der Wechselwirkung dieser beiden Größen entsteht ein bogenförmiger Weg - er verläuft entlang einer Magnetfeldlinie. Wenn Sie den Vorgang mehrfach wiederholen, erhalten Sie jedes Mal einen etwas anderen Verlauf, und das Gesamtergebnis ist ein Feldlinienmuster.

Es wird bestimmt: Die Ausrichtung des Magnetfeldes ist die Ausrichtung der Krafteinwirkung auf einen Abtastnordpol. Daher laufen in der Regel vom Nord- zum Nordpol des Feldmagneten aus. Es hätte auch die Stärke auf einen Proben-Südpol als die Richtung des Magnetfeldes bestimmt werden können - aber das hat man nicht. Übereinkommen: Magnetfeldlinien sind in blauer Farbe dargestellt. Tatsächlich sind die Kräften so gering, dass es nicht wirklich gut ist.

Aus dem Zusammenspiel dieser beiden Größen entsteht eine kreisbogenförmige Trajektorie - sie verläuft entlang einer Linie des Stromfeldes. Wenn Sie den Vorgang mehrfach wiederholen, erhalten Sie jedes Mal einen etwas anderen Verlauf, und das Gesamtergebnis ist ein Feldlinienmuster. Es wird bestimmt: Die Ausrichtung des Stromfeldes ist die Ausrichtung der Krafteinwirkung auf eine Probe.

Die Elementmagnete sind in einem magnetischem Umfeld in Eisenspänen angeordnet. So wird der Chip zu einem Magnetdipol, der sich im Erdmagnetfeld wie eine Kompaßnadel anordnen kann. Dabei werden in einem Elektrofeld die Ladungszentren verlagert, die Ionen im Griessgrieß werden durch die negative Aufladung leicht nach links verlagert, es entsteht ein elektrisches Dippol, das sich im Elektrofeld orientieren kann.

Genau so ist das magnetische Umfeld eines Stangenmagneten - mit Eisenspänen visualisiert -. Dies ist das Gebiet zwischen zwei Punkteladungen - erkennbar an Griesgrieß. Zwischen den Beinen eines hufeisenförmigen Magneten wird ein gleichmäßiges magnetisches Umfeld erzeugt (hier mit kleinen Zirkelnadeln dargestellt). die Feldstärke (Dichte der Feldlinien) ist immer gleich.

In dem Zwischenraum zwischen zwei parallel angeordneten Metallplättchen (Plattenkondensator) bildet sich ein gleichmäßiges Spannungsfeld, wobei die Feldstärke (Dichte der Feldlinien) immer gleich ist. Im Magnetgehäuse kann es keine Feldkurve wie im Elektrogehäuse (rechts) sein, da es keine magnetische Einpolung gibt.

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