Magnetnadel

Haftmagnetnadel

Die durchschnittliche Stärke des Erdmagnetfeldes ist jedoch relativ gering. mw-headline" id="History_of_the_magnet_compass"> History_of_the_magnet_compass[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Die Kompasse (vom italienischen Kompaß "Zirkel, Magnetnadel", aus dem Kompaß "abschreiten",[1] Plural: Kompasse[2]) sind ein Gerät zur Ermittlung einer festen Fahrtrichtung, z.B. Kompassrichtung, Navigationskurs, Peilerichtung. Urspruenglich ergaenzte der Kompaß andere Navigationsmethoden in der Seeschifffahrt, zum Beispiel durch den Einsatz von Sonneneinstrahlung, Stern- und Orientierungspunkten, Stroemungen, Wellen und Wassertiefen.

Der Klassiker ist der magnetische Kompass, der aus dem Erdmagnetfeld die magnetische Nordausrichtung und alle anderen Punkte des Kompasses bestimmt. Bei der Richtungsbestimmung wird anstelle der Magnetpole die geografische Nord-Süd-Richtung berücksichtigt. Auch auf ein magnetisches Feld können Sonnensonnenkompasse verzichten. Man kannte die Feststellung, dass sich Magnetitfragmente in Nord-Süd-Richtung bewegen, in Europa seit der Antike[4] und in China seit der Zeit der kriegführenden Königreiche, zwischen 475 v. Chr. und 221 v. Chr..

In den ernsthaften Untersuchungen über die Herkunft des Kompaßes von J. Klaproth[5] und L. de Saussure[6] wird der Schluss gezogen, dass die Chinesen den Nasskompaß bereits um die Jahrhundertwende gekannt haben. Gegen Ende des XI. Jh. empfahl der Künstler Kuo (1031-1095) in seinem Standardwerk einen Kompaß mit einer Unterteilung in 24 Himmelsrichtungen; kurz nach seinem Tode waren solche Kompaße sogar im Einsatz.

Eine Magnetnadel, die auf einem Kugelschreiber trocknet, wird erstmals in der Epistola de magnete von 1269 erwähnt, die von Petrus Persegrinus de Maricourt verfasst wurde, der den heute noch verwendeten Trockenkompass erfand. Gegen 1400 errichteten die europäischen Seeleute die Trockenkompassnadel und den Kompaß in einem stabilen Mantel, um ihn sicher auf ihren Booten zu positionieren.

4 ] Der Trockenkompass kam um das Jahr 1600 über Japan nach China, das ihn von Spanien und Portugal abgelöst hatte. Die Magnetkompasse bestehen aus einem rotierenden Pointer aus Ferromagnetik und einem Unterteil, in dem der Pointer so reibungslos wie möglich montiert ist. Die Magnetnadel wird von abriebfesten Edelsteinen wie Rubin oder Saphir getragen.

Bei einigen jüngeren Zirkeln findet man eine vollständige Scheiben und bei Schiffskompensieren vor allem eine kugelförmige Komposition. Sie verläuft in weiten Teilen der Welt und vor allem in Mitteleuropa etwa in geografischer Nord-Süd-Richtung. Obwohl es Ortungssysteme wie GPS oder GLONASS gibt, wird der Magnetkompass immer noch häufig verwendet. Navigationsanlagen können die Sternennavigation mit Landkarte und Kompaß sinnvoll erweitern, aber nicht ganz ausgleichen.

Zusätzlich zur Unabhängigkeit von Energiezufuhr und Unterhaltungselektronik ist die Bestimmung des Kurswinkels mit einem Kompaß leichter und präziser als mit einem Navi, wenn es keinen elektromagnetischen Magnetkompaß hat. Zudem zwingt ein Kompaß den Benutzer, sich ständig mit der tatsächlichen Lage auseinanderzusetzen, während das Navi ihn leicht dazu verleiten kann, sich blind auf die Satellitentechnologie zu stützen.

In Kombination mit Zeit- und Geschwindigkeitsmessungen ist der Kompaß unter der Wasseroberfläche oft die einzig mögliche Methode, um eine geografische Position zu bestimmen. Bei grösseren U-Booten wird die Schifffahrt mit dem Magnetkompass in der Regel durch Gyrokompasse vervollständigt. Der heute übliche Kartenkompass, auch Kartenkompass oder Kartenwinkeleisen oder Kartenwinkeleisen mit Zeiger, wird zur Orientierung mit Landkarte und Kompaß eingesetzt.

Es dauerte nicht lange, bis der Effekt erkannt wurde und die Magnete immer entgegengesetzte Polzahlen anzogen. So hat die Masse einen magnetisch geprägten Nordpol im geografischen Nord. Um diese sprachliche Zweideutigkeit zu vermeiden, wurden in letzter Zeit auch die Begriffe "Arktischer Magnetpol" und "Antarktischer Magnetpol" benutzt. Diese sind bei 360° und bei neuen 400 und bei Linien bzw. mil 6400 Teilen, wo meistens nur Hunderte gezeichnet werden (Anzahl der Märsche).

Weil die Anschlusslinie der Magnetpole um etwa 11,5 zur Erdachse geneigt ist, sind die Magnetpole zurzeit etwa 2000 Kilometer von den Geopolen getrennt. Mit der Zeit ändern die Magnetpole ihre Position, da der Erdungsmagnetismus auf variablen Strömen im Metallkern basiert. Darüber hinaus wird der Lauf der Magnetfeldlinien durch lokale geologische Bedingungen (z.B. Eisengestein) beeinflußt.

Aus Peuerbach kommt der am ältesten erhaltenen Kompaß mit der darauf markierten Deklination. Abweichung ist die Bezeichnung für Schwankungen, die durch Magnetfelder in der Umgebung des Kompaßes verursacht werden. Sie werden durch Magnet- oder Magnetisiergegenstände und -vorrichtungen sowie durch strömenden Wechsel- oder Direktstrom erzeugt. Andernfalls oder zum Ausgleich grösserer Schwankungen werden entweder an den dafür vorgesehenen Punkten (z.B. Ludolph-Kompass) Magneten in das Zirkelgehäuse eingeführt oder bewegliche Magneten im Zirkelgehäuse mit Einstellschrauben (z.B. Luftkurvenkompass) dementsprechend eingestellt.

Dazu wird das Gefährt (Schiff) um die durch den Kompaß hindurchgehende vertikale Achse langsamer rotiert, die in seiner geographischen Orientierung bekannte Position einer Leitung wird betrachtet und mit der Kompassdarstellung abgeglichen, und die Abweichungen werden erfasst. Bei der Allgemeinen Luftfahrt muss die Regelabweichung nach gewissen Änderungen am Luftfahrzeug oder in vorgegebenen Abständen kontrolliert und der Kompaß wieder ausgeglichen werden.

Neigung ist der Neigungswinkel zwischen den Tangentialen zu den magnetische Feld Linien und der waagerechten Tangentenebene zur Oberfläche der Erde. Das heißt, die vertikale Ausdehnung des Magnetfeldes ist etwa zweimal so groß wie die vertikale Ausdehnung. Weil für die Ermittlung der Nordausrichtung nur die waagerechte Komposition der magnetfeldbezogenen Linien wichtig ist, muss die Neigung bei der Kompasskonstruktion einzeln ausgleichen.

In der südlichen Hemisphäre kann ein solcher Zirkel nicht eingesetzt werden, da die Kanüle schräg aufhängt oder im schlimmsten Fall den Gehäuseboden des Zirkels berührt. Bei dem Magnetkompass ist die Skalierung mit der Teilung an dem kardanischen oder in einer flüssigen (kugelförmigen) Form schwimmenden Pointer befestigt, so dass er trotz der durch die Schwellung hervorgerufenen Bewegungen des Schiffes immer horizontal ist.

Bei beiden Verfahren rotiert das Zirkelgehäuse in Abhängigkeit vom Magnetfeld der Erde und der Mauszeiger (Kompassnadel/Rose) verbleibt mit den Magnetfeldlinien im Blick. Im Luftverkehr weist der magnetische Kompass aufgrund seiner Masseträgheit bei der Beschleunigung unzulässige Ausmaße auf. Beim Beschleunigen quer zu den Magnetisierungsvorgängen (Ost-West-Richtung) neigt sich der Kompass-Magnet so, dass die Vertikalkomponente des Erdmagnetfeldes ihren nördlichen Pol nach unten zieht, wodurch die Darstellung verzerrt wird.

Daher soll eine Krümmung auf Nordkursen früher, auf Südkursen später enden, als der Kompaß angibt. Das trifft auf die nördliche Hemisphäre zu, auf die südliche Hemisphäre ist der Einfluss umgekehrt. Wolfgangs Linke: Ausrichtung mit Landkarte, Kompaß, GPS. Deleus Klasing, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-7688-3314-1 Albert Schück: Der Umstand. Die Schifffahrt, die Wissenschaft und das Erdmagnetfeld (1600-1800).

1.000 bis 1600. 1992 Propylän Ullstein, Berlin und andere, ISBN 3-549-05227-8 (Wolfgang König (Hrsg.): Propylän techn. Geschichte. Mann, Berlin 1998, ISBN 3-7861-1748-9 Christian Rohr: Zirkel, Blatt und Schießpulver. Das Memento vom 16. Mai 2006 im Internetarchiv Salzburg 2003. Amir D. Aczel: Der Umstand. Was macht mein Kompaß in Australien?

Der Taktgeber als Kompaß - eine Betrachtung von Fehlern. Walther de Gruyter, Berlin 2002. ISBN 3-11-017472-3. S. 515. S. 515. www.com Zusammenfass. 1.000 bis 1.600. 1.000 bis 1.600 Jahre lang Promotion in Berlin / Frankfurt/Main 1992 Julius Springer Verlagshaus, Berlin 1932. Christian Rohr: Zirkel, Blatt und Schießpulver. Berlin 1997, ISBN 3-549-05633-8, S. 62-64. ab Karl-Heinz Ludwig, Volker Schmidtchen: Prophyläen techn.

Berlin 1997, ISBN 3-549-05633-8, S. 64. ? Funktionsindex-Kompasse. Company Suunto; zurückgeholt 2014. Dr. Wolfgang Linke: Ersetzt GPS die Landkarte, den Kompaß und den Altimeter?.... Ein: Ausrichtung mit Landkarte, Kompaß, GPS. Zurückgeholt am 27. Oktober 2009. Walter Würtl (Bergsteigen): 292 WNW: Der Kompaß - unentbehrliches Ausstiegsmodell?

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