Maria Montessori Material

María Montessori Material

Aber es ist auch klar, welches Material zusammengehört. Genauigkeit und Liebe zum Detail, die auch unsere Materialien auszeichnen. María Montessori - der erzieherische Zugang zur Pädagogik

Betrachtet man die konzeptionelle Ausrichtung des Kleinkindergartens, so ist zu erkennen, dass die Montessoripädagogik in der Vorschulpädagogik, aber auch in der Grundschulbildung, immer mehr an Gewicht gewinnt. Montessori-Einrichtungen waren in den 1960er und 1970er Jahren noch recht selten, haben aber heute an Wichtigkeit zugenommen. In der Schule kann diese Tendenz eine Reaktion auf die Mängel der Mainstream-Schule sein, wie Schmutzler (1993) schrieb: "Als Alternativpädagogik zur Normal- und staatlichen Schulpädagogik übt die Montessoripädagogik eine bestimmte Anziehungskraft aus, die nicht immer ausreichend auf Heilpädagogik basiert" (S. 112).

Es war nicht die profunde Erkenntnis von Montessoris anthropologischem Standpunkt, die zu einem zunehmenden Verständnis für ihre Erziehung führte, sondern die Suche nach neuen (alten) Unterrichtsmodellen und Thesen, die zu diesem Aufschwung führten. Unglücklicherweise haben Menschen, die sich für die Montessoripädagogik einsetzen, oft schlechte Grundkenntnisse über die Ideen und das Material von Montessori.

Die Perspektive wird nicht selten verkürzt, ihr Zugang beschränkt sich auf die Beschäftigung mit Behindertenkindern oder die Umsetzung ihrer Erziehung in Eingliederungseinrichtungen. Die letztgenannte gibt den Praktikern zu verstehen, dass sie nicht in Montessori tätig sein können, wenn sie keine Integrationsgemeinschaft (gemeinsame Versorgung von behinderten und nicht behinderten Kindern) einrichten.

Der Blick auf Montessoris Grundideen, ihre Sicht auf das Kleinkind, ihre didaktischen Ziele, ihre Unterlagen usw. ist daher eine unverzichtbare Grundvoraussetzung für die Umsetzung dieses didaktischen Konzepts im Vorschulalter. Zahlreiche ihrer Überlegungen fliessen in die Früh- oder Schulbildung und Didaktik ein, ohne dass Tagesstätten oder Waldorfschulen ausdrÃ??cklich in Montessori-Einrichtungen umgewandelt werden.

Man kann sagen, dass die "Pädagogik vom Kind" die pure "Lehrpädagogik" ersetzt, dass die Entwicklungsstadien und Bedürfnisse der Kinder sehr ernst genommen werden und dass dem Erlernen von Kinder ein anderes Augenmerk zuteil wird. Die reife Person, die unabhängig und selbstständig im Dasein ist, schöpferisch, aufgeschlossen und risikofreudig, ist für Maria Montessori und die anderen Reformpädagogen ein natürliches Selbstverständnis.

Da wird es nachvollziehbar, warum Montessori die "neue Lehrerin" einfordert und sie nicht mehr als "Animatorin" für das Erlernen betrachtet. In ihm selbst sind alle Fähigkeiten versteckt. Sie wurde am 31.8. 1870 in Chiaravalle bei Ancona/ Italien zur Welt gebracht. Damals für Frauen unüblich, wollte Maria Montessori bereits in jungen Jahren studieren.

In der psychiatrischen Klinik wurde sie dort für die Behandlung von bescheuerten Kinder verwendet. Die Montessori hatte großen Erfolg in der Kinderarbeit, weil es ihr gelungen ist, die Erziehungsaufgaben mit den ärztlichen zu kombinieren. Bald erregte Montessoris Werk in Rom Aufmerksamkeit, sie erhielt einen Lehrstuhl für Ethnologie und zwei Jahre lang die Direktion einer Schwachsinnsschule.

Mit zunehmender Beschäftigung von Montessori mit Behindertenkindern wuchs ihr Interessengebiet für die allgemeine Erziehungswissenschaft. Auch Maria Montessori wollte die Zusammenarbeit mit ganz gewöhnlichen Menschen kennenlernen. Maria Montessori hatte hier die Möglichkeit, ihre früheren Erlebnisse in der Kinderarbeit weiter zu testen und die Wirksamkeit zu ergründen.

Das erste grundlegende Arbeitswerk Montessoris wurde 1901 auf Italienisch und 1913 auf Deutsch veröffentlicht: "Selbsttätige Erziehung i. d. R. im frühem Kindesalter". Maria Montessori berichtet immer wieder, dass die Schüler ihr ihre "Methode" beigebracht haben. Schon bald wandte sich das Publikum den Montessori-Kinderhäusern zu, und 1909 veranstaltete sie in Rom den ersten Schnupperkurs in ihrer pädagogischen Praktik und Theologie.

Zahlreiche Publikationen zeugen von Montessoris Arbeit. Das Kinderbild von Montessori durchzieht alle Äußerungen und Protokolle wie ein roter Faden. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit. Heute gibt es Montessori-Kinderheime, Schulen und Vereine auf allen Erdteilen. In Amsterdam hat die Montessori International Society, Associazione Montessori Internationale (AMI), ihren Hauptsitz. Mario Montessori, ihr Schwiegersohn, setzte ihre Arbeit nach ihren Wünschen fort.

In ihrem Willen notiert sie: "....das ist mein letztes Wort, denn meine Arbeit konnte nur durch die Eingebung, die ich als kleines Mädchen von ihm erhalten habe, und durch seine engagierte und ständige Zusammenarbeit vervollständigt werden....". Im Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit steht ihre Grundeinstellung und Einstellung zum Spiel.

Es ist sie, die zum Kleinkind aufschaut, seine Begabungen verehrt, zuschaut, wie es sich zum Menschen ausbildet. Auf diese Weise wird ihre Erziehung durch ihre Erkenntnisse bei der Betrachtung von Schülern unterstützt. Sie schätzt immer wieder die Stärke und die Macht, die im Kleinkind ist. Um diese Entwicklung jedoch erfolgreich voranzutreiben, verlangt Montessori die "vorbereitete Umgebung" und den "neuen Lehrer" (der Terminus "Lehrer" trifft auch auf Erzieher und Erziehungsberechtigte zu).

Die Montessori GmbH stellt die pädagogische Tätigkeit mit der ärztlichen Tätigkeit, die pädagogischen Methoden mit der hygienischen dar. Pathogene Beeinflussungen aus der Umwelt des Babys beeinträchtigen seine Entstehung. Dazu kommentiert Montessori 1946 in einem Vorlesung in London: "Wenn ich mir ansehe, wie die Anzahl der ungezogenen und schweren Kleinkinder heute steigt, stelle ich fest, dass es nicht um die Kindermoral geht, sondern um etwas Böses im einzelnen Kind.

Sie ist eher ein Defizit unter den Erziehungsberechtigten als unter den Erziehungsberechtigten, und man sollte ihnen mehr Beachtung schenken als den kleinen Kleinkindern. Erstens, um diese Erwachsene zu verändern, die so sehr darum bemüht sind, Kleinkindern eine ethische Bildung zu ermöglichen.

"Das ist eine gute Idee (Montessori 1979, S. 94 ff.). Die Montessori stellt allen Großen - ob nun Erzieher, Pädagogen, Wissenschaftler oder Politiker - einen Blick zu. Es wird deutlich darauf hingewiesen, dass es in erster Linie darum geht, das kindliche Wesen zu betrachten, seine eigenen Kompetenzen und Kompetenzen zu erkennen - die es ohne unsere Intervention, ohne eigens entwickelte Lern- und Entwicklungsprogramme erworben hat - und so vom kindlichen Wesen zu erlernen.

Montessori erkennt eine lernfördernde Atmosphäre in der "vorbereiteten Umgebung", in der der "neue Lehrer" gute Lernbedingungen für die Kleinen vor allem auf der Grundlage der sensorischen Ausbildung geschaffen hat. Dazu sie: "Der erste Jobstepp für einen Montessori-Lehrer ist die Selbstpräparation. Denn in herkömmlichen Schulformen kennen die Lehrkräfte das sofortige Benehmen ihrer Schützlinge und wissen, dass sie sich um sie kümmern müssen und was sie tun müssen, um sie zu erziehen. Während der Montessori-Lehrer ein nicht existierendes oder gleichsam nicht existierendes Baby vor sich hat, muss sie ihre Fantasie am Leben erhalten.

Bei den Lehrern, die zu unseren Schulklassen kommen, muss eine gewisse Überzeugung vorhanden sein, dass sich das Kleinkind durch die geleistete Tätigkeit auszeichnet. Der Lehrer muss daran denken, dass das vor ihm liegende Baby seine wahrhaftige Persönlichkeit zeigt, wenn es einen Job findet, der es anzieht" (Montessori 1972, S. 249).

Die Pädagogin bittet die Pädagogin zu verstehen, dass die Umwelt den Schülern gebührt, in der sie ihnen nur hilft, Meister darin zu werden. Der Montessori geht davon aus, dass alle Wesen die Fähigkeit haben, aus ihrer Umwelt heraus exakt das zu nehmen, was nötig ist. Das Erlernen findet in diesem Umfeld nach einem internen Plan statt.

Der Montessori redet hier von "sensiblen Perioden" - Empfindungen, die in der Entstehung, d.h. in der Kindheit, von Lebenswesen entstehen. Die Montessori GmbH differenziert zwischen verschiedenen empfindlichen Perioden: von der Entbindung bis zum dritten Lebensjahr: Dies ist die Zeit der speziellen Empfänglichkeit für alle Umgebungseinflüsse und sensorischen Erfahrungen. Der Bewegungsdrang des Kindes ist besonders ausgeprägt, denn sein Verlangen nach Objekten nimmt zu und er nähert sich ihnen.

Nun perfektioniert das Kleinkind seine Bewegungsabläufe, erarbeitet ein erstes Verstehen von Ort und Zeit, setzt sich mit der Realität und der Realität auseinander. Die Kinder wählen den Großen als Vorbild und sind besonders anfällig für Beeinflussungen durch ihn. Die Kinder zeichnen viel und beginnen mit den ersten, selbstgebauten Charakteren (nicht zu vergleichen mit dem späten Schreiben!).

Die Kinder beginnen mit dem frühen Stadium des Vorlesens. Maria Montessori differenziert zwischen den Altersgruppen 0 bis 6 (Prozess der Selbstfindung, Selbstständigkeit durch Selbstaktivität ), 6 bis 12 (Übergang vom Praktischen zum Abstrakten), 12 bis 15 (Übergang von Empfindungen zu Menschen in der unmittelbaren Umwelt zu Interessensbekundung und Orientierung zu unbekannten Menschen, für die ganze Welt), Endstadium: Der junge Mensch kennt seine Entwicklungsmöglichkeiten in der Ader und die Übernahme von Verantwortung.

Laut Montessori kann sich das Kleinkind nur uns offenbaren, uns vorführen, wie sein inneres Konzept funktioniert: "Das Kleinkind ist kein leerer Behälter, den wir mit unserem Wissen gefüllt haben und der uns alles schuldet. Nein, das Kleinkind ist der Bauherr des Menschen, und es gibt niemanden, der nicht von dem Kleinkind erzogen worden ist, dass es einmal war.....

Die Kinder gestalten sich aus den Menschen von morgen, indem sie ihre Umgebung aufnehmen" (Montessori 1972, S. 13). Die Montessori besteht auf dem Recht des Adulten auf Freiraum für das Söhnchen. Denn nur in der freien Entscheidung kann das Kleinkind seine Belange besser entfalten, ist engagiert und zielgerichtet. Bewegung muss sich aus dem kindlichen Selbst heraus entfalten.

Jeder Erwachsene sollte sich darüber im Klaren sein, wie wenig ihn das dazu bewegt, seine Tätigkeit immer wieder zu unterbrechen, wenn jemand immer wieder mit ihm spricht. Auch Montessoris Grundlagen durchlaufen ihre Unterlagen wie ein roter Faden, ebenso wie ihre Lehre von der "dreistufigen Lektion". Ihre pädagogische Tätigkeit stützt sich unter anderem auf folgende Überlegungen:

Bevor das Kleinkind in das Kinderheim aufgenommen wurde, sammelte und absorbierte es in den ersten drei Lebensjahren eine große Anzahl von Zufalls- und Konfusionseindrücken. Vor allem das sensorische Material von Montessori soll Ordnung und Übersichtlichkeit im kindlichen Unbewussten herstellen und das Wesentliche vom Unwichtigen und Beiläufigen abgrenzen. In Montessori (1969) heißt es: "Das sensorische Material ist aus einem Geflechtssystem zusammengesetzt, das nach gewissen physischen Merkmalen der Objekte wie z. B. Hautfarbe, Gestalt, Abmessungen, Schall, Rauheitszustand, Gewichtung, Temparatur usw. angeordnet ist".

Dabei wird nur ein Material gewählt, das nach Erfahrungswerten für die Aufzucht geeignet ist, das das Kleinkind wirklich interessierte und das sich in einer Spontanübung und immer wieder gewählten Aufgabe befindet" (S. 114). Montessori legt Wert darauf, eine einzelne Charakteristik im Material zu trennen, um das Kleinkind nicht in der Wahrnehmung von Impressionen zu irritieren und seine Impressionen besser kontrollieren zu können.

Das Material ermöglicht durch eigenes Handeln die Erfahrung am Objekt und leistet so einen Beitrag zur Selbständigkeit und Selbstständigkeit. Dieses Material gibt dem Kleinkind die Gelegenheit, auf Fehler zu prüfen. Vergleicht man Montessoris Material mit den so genannte didaktische Materialen, so stellt man fest, dass in letzteren die Tätigkeit des Kindes auf ein konkretes, engstirniges Zielvorhaben ausgerichtet ist.

Wenn dieses Ergebnis erzielt wird, ist auch die Tätigkeit für das Kleinkind zu Ende. Mit Montessori-Material dagegen wird die Tätigkeit aufrechterhalten. Daraus ergibt sich Montessoris "dreistufige Lektion": I: Schritt: Die Verbindung der sensorischen Wahrnehmung mit dem Namen: Als ob das Baby zweifarbig wäre. Es wird dem Kleinkind das Objekt gezeigt und gefragt: "Was ist das?

Die sensorischen Werkstoffe von Montessori umfassen unter anderem die Einsatz-Zylinderblöcke, die farbigen Walzen, den rosafarbenen Mast, die Brauntreppe, die rote Stange, die Farbtafeln, die Lärmschutzkisten, die Schubladenkommode mit den Geometrikkarten, die Konstruktionsdreiecke, verschiedene Wärmeempfindungsmaterialien, Isolierkannen, Tastscheiben, Geometrien, Gewichtsscheiben und Geruchsbüsche. Die Montessori geht davon aus, dass das Kleinkind seine Umwelt mit den Augen erforscht.

Das sinnliche Material bezeichnete sie als "materialisierte Abstraktion", weil das Kleinkind durch die damit gewonnene Erkenntnis zu eindeutigen abstrakten Aussagen kommen kann. Aus der Auseinandersetzung mit den sensorischen Materialien resultiert daher nicht nur die Fähigkeit, die Objekteigenschaften zu erkennen, sondern viel wichtiger ist auch die Ordnung des Zusammenlebens in Bezug auf die Deutlichkeit.

Der sensorische Stoff ist für das Kleinkind attraktiv und zieht seine Blicke auf sich. Immer wieder argumentieren Anhänger der Montessori-Pädagogik, dass alle Merkmale, die das Montessori-Material aufweist, in größerem Umfang in der natürlichen Vielfalt auftreten würden. So konnte das Kleinkind viel mehr Naturerfahrung machen als mit dem "begrenzten" Montestoir. Allerdings muss klargestellt werden, dass die Begegnung mit dem Montessori-Material keinesfalls einen Austausch für die Impressionen darstellt, die das Kleinkind von der Umwelt erhält.

Die Montessori-Materialien sind für das Kleinkind nur ein wichtiger Beitrag zur Umwelt, so dass es in der Lage ist, die dort gewonnenen Erkenntnisse auf fast "wissenschaftliche Weise" übersichtlich zu organisieren. Das Kleinkind erlernt nicht durch orale Mediation durch den Adulten, sondern durch den Umgang mit den dinge. Das Material wurde von Montessori so gestaltet, dass das Kleinkind seine eigene persönliche Lebenserfahrung machen kann:

Durch die Isolierung einer Immobilie aus dem Material wird die Wahrnehmung geweckt und auf diese fokussiert. Von absoluter Bedeutung sind jedoch die Präsentation und die Handhabungstechnik des Materials, d.h. die dreistufige Lektion. Die Nutzung durch den Erzieher muss das Kleinkind auf modellhafte Weise erleben, d.h. wie jedes Objekt im Verhältnis zum anderen eingestellt ist.

Nach dem Ende der Handhabung des Materials erfolgt dann die Benennung der Properties. Oftmals nutzen sie das Material für Fantasy-Spiele, wenn sie es erlernen. Hier sollte dem Kleinkind geholfen werden, etwas zu entdecken, das seinem Lebensalter und seinem derzeitigen Entwicklungsstand besser gerecht wird. Die Montessori weiß nicht genau, in welcher Reihenfolge das sensorische Material den Kleinen zur Verfügung gestellt werden soll.

Mit den vier Zylindersätzen sollen die in Objekten vorhandenen Maßunterschiede "materialisiert" werden: Jetzt zeigen Sie dem Kleinen, wie man den kleinen Button mit Daumendruck und ersten Finger bedient. Das Material erweckt das kindliche Verlangen durch unterschiedliche Eigenschaften: zuerst durch die Tasten an den Walzen, dann durch die Möglichkeit, dass die Walzen in einem hölzernen Raum untergehen.

Montessori hat sich zum Ziel gesetzt, die Bewegungen zu koordinieren, die Abmessungen zu unterscheiden und zu schätzen, die Walzen den jeweiligen Zylinderhohlräumen zuzuordnen, "hoch - niedrig", "dick - dünn" usw. zu definieren. Mit Hilfe der Fehlerbehebung kann das Kleinkind allein aktiv werden: So kann sie das Material ohne Rücksicht auf den Adulten handhaben, bis sie durch ihre eigene Tätigkeit die richtige Entscheidung getroffen hat.

Sämtliche Angebote und Einführungen, die Maria Montessori den Kleinen im Kinderheim bietet, haben einen direkten Einfluss auf das tägliche Leben. Beispielsweise akzeptieren viele Kritikpersonen der Montessori-Pädagogik nicht den Vorwurf, der besagt, dass die Werkstoffe ausschließlich fachlich funktionsfähig sind, dass jede schöpferische Tätigkeit behindert und ausschließlich auf die Kognition gerichtet ist. Wer schon einmal am Alltagsleben in einem Montessori-Kinderheim mitgewirkt hat, kommt zu dem gegenteiligen Schluss.

Durch die Selbstaktivität, die "Montessori-Kinder" erreichen, können sie kreative und phantasievolle Problemlösungen und Fragen erarbeiten. Der Freiraum, in dem sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt haben, hilft ihnen nun, das Leben selbstständig zu meistern. Dabei scheuen sie sich nicht vor der Arbeit, sondern bearbeiten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im täglichen Leben, die sie in allen Belangen und im Umgangs mit den Materialen und Übungsaufgaben erlangt haben.

Vergleichbare Zielsetzungen sind mit den "Übungen" von Montessori verknüpft. Aber wann sollte das Kleinkind zwecklos praktizieren, um Geborgenheit zu gewinnen und damit von der Unterstützung des Großen befreit zu werden? UnabhÃ?ngig von der PÃ?dagogin oder der MÃ??tterin kann das Kleinkind mit dem Knopfrahmen seinen eigenen Entfaltungserfolg erzielen und die GroÃ?en im Alltag Ã?berraschen: "Schau, ich kann meine Hose selbst zubknöpfen!

"Gerade im Zuge der Praxisübungen gelingt es dem Kleinkind, sich an die Umwelt und den Alltag in der Schule anzupassen". Nach und nach kann das Kleinkind die Bewegungsabläufe immer besser aufeinander abstimmen und wird immer aktiver. Denn nur so kann das Kleinkind Freiraum erlangen, selbstständig agieren können, seine eigenen Tätigkeiten selbst bestimmen, in seinem eigenen Tempo vorgehen und eine Aktion so lange und so oft wie gewünscht nachvollziehen.

Die Neigung des Kindes zur Perfektion ist vorhanden. Das beweist die Tatsache, dass sie ihre Aktivitäten immer so lange fortführt, bis sie ein Maß an Effizienz erlangt hat, mit dem sie sich wohlfühlt. Somit verbirgt sich in den Übungsaufgaben des Praxislebens beispielsweise folgendes Ziel: Selbständige Tätigkeit, Fehlerbeherrschung, allmähliches Erlangen einer bewussten Selbstbeherrschung.

Einen weiteren Punkt stellen die Übungsaufgaben des Praxislebens dar: Das Kleinkind macht die Übungsaufgaben nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gemeinde. Die Montessori unterteilt die Aufgaben in mehrere Gruppen: Sich selbst versorgen, die Umwelt pflegen, die Bewegungen analysieren und kontrollieren.

Praktische Lebensübungen umfassen daher Trageübungen (Stühle schleppen, Päckchen schleppen, Blumentopf vor die Tür stellen, Teller, Brille, Besteck usw.), das Mitbringen von Tischtüchern, das Einlegen von gefalteter Bettwäsche in einen Warenkorb, das Dichten des Tisches, das Bedecken des Tisches, usw. Die Pflege des Aquariums, des Kochens und anderer Zubereitungen für die Mahlzeit, die Pflege der Menschen (Händewaschen, Zähneputzen usw.), die Pflege der häuslichen Umwelt (Stühle und Tabellen säubern, Objekte nach der Benutzung wegräumen, den Boden kehren, Staubwischen, Tafeleinrichten usw.), die Pflege der Umwelt (trockene Pflanzenblätter wegnehmen, Obst einsammeln, Obst in die Luft schieben, um es zu trocknen und dergleichen), usw., und vieles mehr.

Diese Beispiele mögen verdeutlichen, wie praktisch die Montessori-Pädagogik auch heute noch ist. Aus Gründen der Vollzähligkeit sollten andere Montessori-Materialien herangezogen oder mindestens aufzählt werden:: Die Kinder üben Schrift, Lese- und Sprachunterricht vor allem mit Schleifpapierbuchstaben, dem mobilen Schriftzeichen, mit gedruckten Briefen, Schautafeln, Wortsymbolen, uvm.

Sie finden hier blau-rote Balken, Zahlen auf Holzbrettern, Schleifpapiernummern, Spindeldosen, Zahlen und Späne, das Goldperlenmaterial, das Markenzeichenspiel, Kugelketten von 100 bis 1000, Strip-Spiele, Multiplikationstafeln, Berechnungsrahmen, Teilungsmaterial, Material zur Potenzierung, etc. Wiederholt weist Montessori darauf hin, dass der Prozess der Abstraktion nicht "im Gleichschritt" mit einer Gruppe von Kindern oder einer Schulgemeinschaft durchgeführt werden kann.

Die Abstraktion ist immer mit der vom kindlichen Wesen erreichbaren Stufe verbunden. Der Junge stellt das Material selbst zur Seite, wenn er es meistert. Und wenn es uns gelingen sollte, Kindern die Arbeit in der freien Hand zu ermöglichen, sind wir überrascht, was sie allein tun können. Für die Selbsterfahrung des Kindes benötigt es sowohl Platz für eigene Experimente als auch Zeit zum Üben, wenn es unabhängig werden will.

Schließlich sollen einige der für die Erzieherinnen im Kinderheim errichteten Montessori ( "Gebote" 1979, S. 28 ff.) aufzählen: "Was sollten die Erzieherinnen, die zur Reinigung des Amtes der Lebensentwicklung vorbereitet sind, "aktiv" tun, wenn für die Zuhörer eine geeignete Umwelt geschaffen wurde?

Lehrkräfte haben vor allem eine Verpflichtung zur materiellen Ordnung: die Umwelt sorgfältig zu erhalten, damit sie sich rein, strahlend und ordentlich präsentiert;..... Die Lehrerin muss den Umgang mit den Dingen unterrichten und in der Praxis aufzeigen, wie die Übung des täglichen Gebrauchs abläuft: mit Gnade und Präzision, damit alles in der Umwelt vomjenigen, der es sich aussucht, genutzt werden kann.

Die Lehrkraft ist "aktiv", wenn sie das Kleinkind mit der Umwelt in Verbindung setzt. Sie muss das arbeitende Baby achten, ohne es zu unterdrücken. Es muss das fehlerhafte Kleinkind achten, ohne es zu berichtigen. Sie muss das ruhende und andere bei der Ausübung ihrer Tätigkeit beobachtende Baby achten, ohne es zu belästigen, ohne es zu rufen, ohne es zur Ausübung ihrer Tätigkeit zu drängen.

Aber er muss unablässig sein, dem von ihr bereits abgelehnten Kinde Objekte darzubieten, das zu lehren, was sie noch nicht begriffen hat und das Irrtümer macht. Durch die Belebung der Umwelt mit seinen Ängsten, mit seiner nachdenklichen Stille, mit seinem weichen Worte, mit der Anwesenheit von jemandem, der lebt.

Die Lehrerin muss seine Anwesenheit von dem suchenden Kinde fühlen und sich vor dem gefundenen Kinde verstecken. Die Lehrerin tritt dem Kinde entgegen, das sein Werk vollbracht und sein eigenes freiwillig ausgeschöpft hat, und schenkt ihm stillschweigend seine eigene Geistlichkeit, wie ein spirituelles Objekt. "Maria Montessori sieht das Baby als ein "sich wandelndes Leben".

Aus diesem Blickwinkel heraus entwickelt sie ihre gesamte pädagogische Arbeit, die pädagogische Tätigkeit sowie die Verwendung von Material oder die Wichtigkeit der interpersonellen Beziehung zwischen Mensch und Erziehungsperson. Es ist daher gerechtfertigt, wenn die Montessoripädagogik auch als "Entwicklungspädagogik" bezeichnet wird.

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