Mechanische Musikinstrumente

Maschinen-Musikinstrumente

Eine Besonderheit des Museums sind die zahlreichen mechanischen Musikinstrumente. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten] Im Bruchsaler Schloß ist das Musiktheater des Deutschen Tonautomaten. Sie ist eine Filiale des Bayerischen Landemuseums. Nach der Übernahme einer großen privaten Ansammlung von Automaten für mechanische Musik durch das Bundesland Baden-Württemberg - der Jan-Brauers-Sammlung aus Baden-Baden - zu Beginn der 80er Jahre wurde am 19. Juni 1984 das "Museum für mechanische Musikinstrumente" im Schloß Bruchsal als Filiale des Badener Staatsmuseums erbaut.

Im Jahr 2002 wurde die Kollektion in den Folgejahren gezielt ausgebaut und mit dem Ankauf wesentlicher Teile einer der jüngsten deutschsprachigen Privatbesitzungen - der Carlson Collection aus dem Hause Queenslutter - ergänzt. Mit der daraus resultierenden "neuen" Kollektion ist die Ausstellung auf Schloß Bruchsal eines der grössten und bedeutendsten öffentlich-rechtlichen Sondermuseen in Bezug auf die grosse Anzahl von Objekten und den Dokumentationsbereich der Spielautomaten geworden.

Aus diesem Grund ist das ehemalige "Museum für mechanische Musikinstrumente" im Bruchsaler Schloß seit seiner Neupositionierung im Dez. 2003 unter dem Namen "Deutsches Musikautomaten-Museum" bekannt. Der neue Auftritt präsentiert sich in einem ausgedehnten Flächenangebot und verfolgt eine veränderte Auffassungsweise. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Instrument als Kollektion, sondern auch eine Inszenierung, die den früheren Einsatz der Spielautomaten authenthisch wiedergibt.

Highlights sind hier die Installation eines "Stummfilmkinos", der "Historischen Wirtschaft" und des "Tanzsaals", in dem Musikinstrumente in ihrem originalen Umfeld eine Atmosphäre für die Besucher schaffen. Einige der Museumsinstrumente geniessen einen sagenumwobenen Rang, wie z.B. ein sich selbst spielender Hupfeldflügel von Konrad Adenauer, die Welte-Orgel, die für den Luxusliner "Titanic" bestimmt sein soll, die Figurmaschine "Tino Rossi" oder das Orchestrium "Hupfeld-Phonoliszt-Violina", das früher als das achte Weltreligium galt.

Alle Varianten von Spielautomaten in allen gebräuchlichen Technik und Größe - vom daumengroßen Berloke bis zur Weltkonzertorgel mit 1269 Rohren - zeigen die vielseitigen musikalischen Unterhaltungsmöglichkeiten früherer Zeit.

Maschinen-Musikinstrumente

In diesem Bereich sind Musikinstrumentensammlungen und Musikmuseen aufgeführt, die unabhängig oder als Abteilung großer Einrichtungen auftreten, z.B. Staats-, Regional- oder Städtemuseen, kulturhistorische oder universitäre Museum. Entweder folgen sie einem ganzheitlichen Konzept und stellen das große Musikinstrumentenspektrum der kontinentalen und zum Teil auch der aussereuropäischen Epoche dar oder beschäftigen sich mit gewissen Musikinstrumentgattungen wie Tasteninstrumenten, Blasinstrumenten oder mechanischen Instrumenten, berücksichtigen deren technologische Weiterentwicklung, Herstellung oder Nutzung, oft auch aus lokalhistorischer Sicht.

In einem separaten Bereich werden die Mustermuseen, die oft auch über Sammlungen von Musikinstrumenten verfügt, vorgestellt. Daneben gibt es weitere Museum, die neben anderen Gegenständen auch Musikinstrumente zeigen; sie sind aufgrund ihrer in der Regel kleinen Anzahl von Sammlungen nicht enthalten.

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