Modellflugzeuge zum Fliegen

Flugmodellflugzeuge für die Luftfahrt

Möglicherweise hat jemand bereits ein Modell und weiß nicht, wie man es bedient? Vergiss nicht: neue Staffel, neue Spielregeln. Mit der seit letztem Jahr geltenden neuen Flugsicherung haben sich für Modellpiloten einige Veränderungen ergeben. Über 100 m zu fliegen ist nur noch zulässig, wenn Sie auf einem Modellflugplatz mit einer entsprechenden Aufstiegsgenehmigung fliegen oder, wenn es sich nicht um einen Multicopter handele, wenn der Steuermann über eine gütige Pilotengenehmigung verfüge oder einen Wissensnachweis habe (hier können Sie den Wissensnachweis einreichen).

Kinder und Jugendliche können jedoch auf einem Musterflugplatz mit Aufstiegserlaubnis über 100 m weit fliegen, wenn ein Betreuer (Flugdirektor) des Clubs den Betrieb des Fluges durchführt. Weil es in der Historie verschiedene Interpretationen gab, von denen aus, wenn ein Wissensnachweis auch auf einem Modellflughafen mit Aufstiegsberechtigung notwendig ist, wurde dieses Sachverhalt im Zuge eines Gesprächs mit dem BMVI klargestellt.

Mittlerweile haben wir auch eine Bescheinigung des BMVI erhalten: Ist auf einem Modellflugplatz und in der Praxis kein Supervisor/Fluglotse präsent, ist ein Nachweis der Kenntnisse für das Fliegen über 100 m oder das Fliegen mit Models über 2 kg Startgewicht notwendig. Auch in Sachen Jugend und Wissensnachweis wurde Klarheit hergestellt: Der Einsatz außerhalb von Modellflugplätzen durch Steuerzahler unter 14 Jahren ist nur über ein Lehrer-Schüler-System möglich, bei dem der Dozent als tatsächlicher Steuerzahler gilt.

Zum Beispiel darf das Model beim Fliegen mit einer Brille nicht mehr als 250 g schwer sein. Die Flughöhe der Flugmodelle darf in beiden FÃ?llen nicht mehr als 30 Metern betragen. Jegliche Form des Nachtfluges wird in Zukunft genehmigungspflichtig sein. Das Fliegen mit einer Brille oder einem Bildschirm ist bis zu einer Körpergröße von 30 Metern erlaubt, wenn entweder das Model nicht mehr als 250 Zentimeter schwer ist oder ein Beobachter des Luftraums verwendet wird.

Im Falle eines Betriebs über 30 Meter ist es weiterhin zwingend erforderlich, ein Lehr-Schüler-System zu verwenden, das es dem "Lehrer" ohne Brille erlaubt, die Kontrolle zu jeder Zeit zu übertragen. Über Menschenmassen zu fliegen ist nicht mehr nur genehmigungspflichtig, sondern allgemein untersagt. An dieser Stelle ein besonderer Verweis auf den Seitenabstand, da dies für Modellflugplätze nicht zutrifft.

Dieser Höhengrenzwert ist nicht anwendbar auf Modellflugplätze mit einer Aufstiegsgenehmigung eines Flugplatzleiters oder wenn der Steuermann einen Wissensnachweis erbracht hat. Bei der Verwendung von Multicoptern ist die 100 m-Grenze auch bei Nachweis der Kenntnisse gültig. Modellfliegen ist in den nachfolgenden Gebieten oben und in einer lateralen Entfernung von 100 Metern verboten: Industriebetriebe, Gefängnisse, Strafvollzugsanstalten, militärische Betriebe und Verbände, Energieerzeugungs- und Verteilungsanlagen, Betriebe, in denen nach der Bio-Stoffverordnung genehmigungspflichtige Aktivitäten der Stufe 4 durchgeführt werden, es sei denn, der Anlagenbetreiber hat dem Betreiben der Einrichtung ausdrÃ?

Die genannten Verbrüche finden keine Anwendung, wenn die verantwortliche Behörde oder der Unternehmer dem Vorgang zugestimmt hat. Auch in den oben genannten Gebieten und in einer lateralen Entfernung von 100 Metern ist der Musterflug verboten: Das Fliegen in Wohnbereichen erfordert in Zukunft nicht nur die Zustimmung des Besitzers des Grundstücks, von dem aus das Flugzeug startet oder landet, sondern auch die Zustimmung der Grundbesitzer, über deren Grundstücken das Flugzeug fliegen wird.

Flüge in Kontrollbereichen sind untersagt, es sei denn, die Flugverkehrskontrolle hat eine Freigabe erteilt. Der Flugverkehr wird von der Flugverkehrskontrolle genehmigt. Ab dem 01.10.2017 müssen Piloten von Modellflugzeugen mit einer Abflugmasse von mehr als 2 kg einen Nachweis ihrer Kenntnisse erbringen. Ein Befähigungsnachweis ist auch für diejenigen erforderlich, die ein Modellflugzeug (kein Multicopter) über 100 Meter über dem Boden außerhalb eines Modellflugplatzes mit einer aeronautischen Aufstiegsgenehmigung führen wollen.

Basis für den Nachweis der Kenntnisse ist ein Briefing über die relevanten rechtlichen Grundlagen für Flugzeugmodelle und über lokale Luftraumvorschriften. Der Einsatz auf Modellflugplätzen mit Aufstiegsgenehmigung und Fluglotse erfordert keinen Nachweis von Kenntnissen. Weil der Nachweis der Kenntnisse erst ab einem Lebensalter von 14 Jahren möglich ist, gilt ein Fluchtverbot für Heranwachsende und Kleinkinder unter 14 Jahren mit Models über 2 kg Gewicht.

Diese Untersagung ist nicht anwendbar auf Modellflugplätze mit Aufstiegsgenehmigung und Fluglotse, da für den Flugbetrieb auf diesen Flugplätzen auch über 100 Meter kein Nachweis der Kenntnisse erforderlich ist. Deshalb dürfen auf Modellflugplätzen mit Aufstiegserlaubnis und Fluglotse unter 14 Jahren Models ab einer Abflugmasse von 2 kg lenken. Danach muss der Inhaber eines Modellflugzeugs seinen Nachnamen und seine Adresse sichtbar mit einer dauerhaften und feuerfesten Schrift auf dem Muster aufbringen.

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