Montessori Methode

Die Montessori-Methode

Erziehung - Ihre Bereiche: Die Montessori Bayerische Landesvereinigung e.V. Der Montessoripädagogik ist eine weltbekannte und internationale anerkannter Lehrtätigkeit. Die wichtigsten Schriften von Maria Montessori wurden in viele Weltsprachen mitgenommen. Die Montessori-Einrichtungen sind in allen Regionen der Erde zuhause.

Die Montessoripädagogik zählt aus bildungsgeschichtlicher Sicht zu den zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert entstandenen Reformansätzen, die als "Pädagogik vom Kind" bezeichnet werden.

Die meisten der erwähnten Reformatoren haben ihre Reformideen größtenteils in Bezug auf das Kind entwickelt, während sich die Erziehung Maria Montessoris auf den Menschen als Ganzes ausdehnt, ungeachtet des Alters, der soziokulturellen Herkunft, der religiösen und ideologischen Herkunft. Neben der Anthropologie und der pädagogischen Theorie beinhaltet es auch ein weites Feld an praktischen pädagogischen Referenzen, Verfahren und Materialen, die ein konkretes, illustratives, aktives und unabhängiges Erlernen erlauben.

Mittlerweile erkennt auch die heutige Lehrforschung und die Entwicklung stheorie die Bedeutung des holistischen Lehrens, was Maria Montessori in ihrer Zeit erkannte und in der Kinderarbeit umsetzte. Der vorliegende Beitrag greift auf die von Maria Montessori eingeführten Fachbegriffe zurück, auch wenn einige Fachbegriffe nach dem heutigen Verständnis von Sprache überholt erscheinen.

Das Schrifttum von Maria Montessori über ihre Erziehung ist außergewöhnlich umfassend. In der pedagogischen Grundlagenarbeit werden die folgenden wesentlichen Punkte der Montessoripädagogik behandelt:

Mentori und das Game | Veröffentlichung von Masterarbeiten, Hausaufgaben, Bachelorarbeiten

Was heißt Play im Hinblick auf das Erlernen? Ich möchte in dieser Semesterarbeit das didaktische Gesamtkonzept von Maria Montessori und ihre Kontaktpunkte zum Game vorstellen. Zur Annäherung an das Topic möchte ich zunächst auf die Beziehung zwischen Games und Works eingehen. Zweitens: Was heißt Play im Hinblick auf das Unterrichten?

Laut des Brockhauses (Brockhaus Enzyklopädie. 17. Jahrgang Wiesbaden: Fa.Brockhaus 1973, S.752) ist das Game eine "Aktivität, die ohne Pflichtzwang ausgeführt wird, meistens aus funktionellem Vergnügen und Freude an der Übung, ihrem Gehalt oder Resultat, aber auch zum Spaß. Anders als bei der eigentlichen Arbeitsleistung ist sie nicht der Realisierung eines konkreten Ziels dienlich.

"Für das Baby braucht das Game viel Platz. Die Essenz des Spielens besteht für das Kleinkind darin, dass es seine eigenen Belange wahrnehmen und seine eigenen Belange erfüllen kann (Fritz, Jürgen: Theory and Pedagogik des Spiels. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Punkte. Ein Dressurspiel, kein Sport! Mit einer eigenen Lehrstruktur erschafft das Kleinkind seine eigene Realität im Spielbetrieb, "die Reproduktion gegebener Formen der Erwachsenenwelt".

Damit passt sich das Kleinkind der Umgebung an, transformiert sie, indem es sich von der Natur der Gegenstände, d.h. von ihrer zugewiesenen Funktionalität, befreit und die erworbenen Gedankenstrukturen reproduziert" (Sinhart, Dieter: Spiel, lerne und entwickle dich. Alles, was das Kleinkind wahrgenommen hat, kann in potenzielle Spielgelegenheiten umgewandelt werden. Sie sind vielleicht nicht direkt für das Kleinkind von Nutzen, aber "notwendig für die vielfältige Entwicklung von Mensch und Gesellschaft" (ebd. S. 129).

So ist das Game mehr eine " Informationstransformation ". So ist es offensichtlich, dass diejenigen, die von der Gemeinschaft dazu angehalten sind, dem Kleinkind das zu lehren, was es ihrer Ansicht nach als Erwachsene braucht, es mit Unterstützung von Partien zu tun.

"Es ist für die Erwachsenen nicht so leicht, die Kleinen zu den gewünschten Lernschritten zu führen, die Kleinen ziehen es meist vor, zu spielerisch statt zu lernen" (ebd., S.127f). Das Erlernen wird meist von anderen bestimmt. In der Regel handelt es sich dabei um Wissen und Fertigkeiten, die in der Praxis angewendet werden können - nicht nur in der Fantasie wie im Spiel. Somit wird das Erlernen im Wesentlichen durch seine Ziele bestimmt.

Anders als bei Spielen konzentriert sich das Erlernen auf die Datenverarbeitung. Die Lehrerin / der Erwachsene unterrichtet, der Student erlernt, zeichnet auf: Daher sollten die Kleinen mit Bildungsspielen "überlistet" werden. Die Kinderbriefkästen werden von Quintilian angeboten, damit die Kleinen auf spielerische Weise das Schreiben erlernen können. Der 1693-jährige John Locke denkt ausführlich darüber nach, wie das Erlernen des Lesens für das Kleinkind als spielerisches Erlebnis aussehen könnte:

Sie sollte daran denken, dass es ein Buch ist, in dem sie lernt zu schreiben, ohne es zu bemerken, ohne schlechte Erfahrungen und "ohne die Hefte wegen der Schwierigkeiten und Seuchen..... Sie können auch Bausätze und Montessori-Material dazurechnen. Auf der einen Seite sollen die Kleinen etwas Vorgegebenes erlernen, auf der anderen Seite schränkt das Lehrziel die Möglichkeiten ein, eine eigene Realität im spielerischen Ablauf zu erschaffen.

Ein Beispiel dafür ist das Game "City, Country, River". Daher werden für das Lernprogramm häufig Lerngames verwendet (Kluge, Norbert: Spiele und Erfahren. Für das Lernprogramm werden daher Lerngames verwendet. Hinzu kommen Lerngames, die im Grenzbereich zwischen Wissen und Können funktionieren: Zur Erklärung der Funktionsweise von Siegeltoren lässt ein Dozent beispielsweise seine Studenten Entwässerungswasser, Hochwasser, Dammbrüche und Toranlagen mitspielen.

Die beiden gehen ihr eigenes Ding durch, nicht das des Vaters. Die Problematik von Lernziel/Curriculum (= Arbeit) versus Spass und Spiele ist nach wie vor vorhanden. Aber wie kommt es, dass es solche pädagogischen Ansätze wie das von Maria Montessori (M.) gibt, in denen die Kleinen offenbar nicht immer wieder zum Erlernen genötigt sein müssen? Weshalb und warum geht das Erlernen in einer M.Class so einfach und verspielt vonstatten?

Es verwandelt die mühsame Lernarbeit in eine verspieltere Tätigkeit. Nicht mehr nur der Erwachsene steuert das Erlernen, sondern auch die Neugierde und das eigene Interesse am Stoff, am Gewinn. Mit ihr wird das Erlernen nicht mehr von anderen bestimmt, sondern kommt von der Motivationslage des Kleinkindes zur Selbstbildung. Weil die Verfahren für die Taubstummen fehlschlagen, entwickelt er ein neuartiges Verfahren.

Mit dem Eintritt in die pubertäre Phase wird der Knabe immer gewalttätiger und der Prozess geht zu Ende (Kramer, Rita: Maria Montessori. Lichtverlag: München 1977, S. 58f). Mit " Idiots " arbeitet er zusammen, wie damals psychisch beeinträchtigte Menschen nannten. Bei einer 18-monatigen Studie lehrt er einem geistesgestörten Kleinkind das Reden, Lesen und Nachzählen!

Er hatte die Absicht, ideale Mittel der regulären Bildung zur Unterstützung behinderter Menschen einzusetzen. Es ist notwendig, das Kleinkind entsprechend seiner Entfaltung zu unterrichten. Auf diese Weise lernt man vor dem Ablesen zu beschreiben. Der M. entnimmt seguinisch die Vorstellung, die Heilmethoden auf ganz normale Menschen anzuwenden (ebd. S.61). Preereira (1750), Leiterin einer Schule für Gehörlose und Stumme, entdeckte den Sinn für Berührung als Lernwerkzeug.

Anders als er ist M. nicht der Meinung, dass die Kultur das Kleinkind verdirbt, sondern dass der gezielte Umgang mit der Umgebung (auch der künstlichen) ein natürliches Grundbedürfnis des Menschen ist. Die Kinder sollten nicht von der Schulbank in die Wildnis gebracht werden, sondern die Wildnis sollte mit Unterstützung der Wildnis aufgewertet werden.

Sie soll im Unterricht selbst greifbare Erlebnisse sammeln und nicht nur untätig mit Wissen gefüllt werden (ebd. S. 62, vgl. Schulz-Benesch: Der Kampf um Montessori. Sie unterscheiden sich in ihrer Biologie von denen der Großen, sie überlegen, sprechen und gehen auch anders. Deshalb sollte man aus der Sicht des Kindes, aus seiner Weltanschauung, seinen Begabungen und Sehnsüchten betrachten, nicht nur aus den Anforderungen und Vorstellungen der Erwachsenengesellschaft.

Es sollte in der Lage sein, sich nach ihm zu entfalten. Es geht darum, wie der Erwachsener ganz klar wissen soll, was gut für das Baby ist, wenn es sich von ihm ganz anders verhält. Seinen Anfang nimmt er mit der Heilpädagogik für kulturschwache Zwillinge. Sie vergleichen die Kleinen mit denen, die von selbst wissen, wie man wächst und nur die Hilfe des Erziehers brauchen.

Durch einfache Geschenke (Würfel, Bälle, Walzen, etc.) will er das verspielte Erlernen anregen. Das Erlernen bezeichnet er als einen Prozess der Selbstfindung. Bei der Arbeit in einem Behindertenkrankenhaus begegnet sie auch Kindern, die phlegmatisch in einem vollkommen nackten Zimmer untergebracht sind und versteht, dass diese die Sehnsucht nach Zuwendung und Arbeit haben (ebd. S. 57).

Das Verfahren arbeitet so gut, dass ihre Protegés während der Schulzeit manchmal nicht von gewöhnlichen Schülern zu unterscheiden sind. Es ist also offensichtlich, dass sie diese Methode auch bei ganz gewöhnlichen Kleinkindern einsetzen möchte. Du könntest mit weniger Anstrengung einfacher erlernen. Im Jahr 1907 begann sie in der "casa dei bambini", in einem römischen Slum angesiedelt, ganz normale, aber kulturschwache Söhne und Töchter zu erziehen.

An dieser Stelle entwickelte sie ihre "Montessori-Methode". Der Startpunkt ist das "Montessori-Phänomen": "M. sah ein drei-jähriges Kind, das so weit in eine Aufgabe mit Holzeinsatzzylindern gesunken war, dass weder die Aufhebung von ihr und ihrem Lehnstuhl auf eine Arbeitsplatte noch der Gesang anderer beschworener Söhne sie in ihrer Tätigkeit durcheinanderbringen konnte.

Für M. war dieses PhÃ?nomen der ungehinderten Konzentrierung der kindlichen Zuwendung wie eine Offenbarung" (Scheuerl, Hans: Das Spielgenerator Neuausgabe. Weinheim, Basel 1979, S. 30). Damit eine solche Dichte ständig geschaffen wird, baut sie das Unterrichtsmaterial von Seguin zu "Montessori-Material" aus. Dabei wird die präparierte Umwelt geschaffen, die durch ihr Design auf das Kleinkind auswirkt.

Stühlen und Tischen sind leicht, aber sensibel, so dass sie von Kindern problemlos bewegt werden können, aber wenn sie falsch behandelt werden, werden sie zerbrechen und das Baby unterrichten. Daher kann das Kleinkind die Umwelt entwerfen, jedoch nur in dem Maße, wie es die Umwelt oder das Produkt zulässt. Die Montessori-Materialien sind das wichtigste pädagogische Instrument in der Umwelt, mit dem die Kleinen ohne besondere Intervention des Pädagogen auskommen.

Die Erzieherin weist das Kleinkind in den Umgang damit ein und entzieht es, wenn es nicht mehr zur Beobachtung oder Führung anderer Kleinkinder benötigt wird (ebd. S. 31f). Auf diese Weise kann das Kleinkind das seinem Entwicklungsstadium entsprechende Lernmaterial vergleichsweise selbstständig vorfinden. Für das Kleinkind wird es durch seinen herausfordernden Charakter interessant: Es gibt dem Kleinkind klar und verständlich Aufgabenstellungen, die in der Regel aus dem Anordnen, Bilden von Reihen und, in selteneren Fällen, dem Bilden von Formen aufkommen.

Der Bau macht Fehler erkennbar; das Kleinkind kann sich beherrschen. Zuerst sollte das Kleinkind erlernen, Ähnlichkeiten zu entdecken, dann Gegensätze und letztendlich immer genauere Abgrenzungen. Die Darstellung geometrischer Gestalten für die Kleinen wird durch folgende Veranstaltung veranschaulicht: Sie vermittelt sich schulische Fähigkeiten wie Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten.

Auf diese Weise erlernt es das Beschreiben vor dem Vorlesen. Der Pädagoge hat das Ziel, "nichts pädagogisch zu tun" (Hessen, Sergius: Fröbel und Montessori, in: Die Erziehung. In. Verarscht ein Kleinkind mit dem Unterrichtsmaterial, wird es ihm genommen und ausgrenzt. Es gibt einen zusätzlichen Raum für Freispiele oder sogar Etagen.

Drei bis sieben Kindern ist hier genügend Raum. Das freie Spielen hat im Unterricht kaum Raum. Die Realität ist für die Kleinen viel interessanter. Meistens sind es die Kleinen, die für sich selbstständig sind. Es sollte erlernen, sich selbst zu kontrollieren (Kramer, Rita. 138, cf. Hesse, Sergius: Fröbel and Montessori. in The Education.

Leipzig 1928, S. 88, vgl. Montessori, Maria. 1922, S. 11, nach Scheuerl, Hans 1979 S. 33). In der Tat würde eine Montessori-Klasse ohne einen Pädagogen kaum auskommen. Damals war der Lehrmeister das Fach und die Schüler waren weitere Gegenstände. Die Erzieherin sollte sich den Kindern nähern, sich in sie hineinversetzen und eine hoffnungsvolle Umgebung erzeugen.

Sag ihm, er soll das Baby respektieren: Weil sie die Anliegen der Kleinen ernst nehmen, meidet sie Widerstandreaktionen der Kleinen. Du musst nicht gegen sie rebellieren und etwas dazulernen. Hinzu kommt zweifellos ihre angeborene Kompetenz und Ausstrahlung, mit der sie nicht nur bei Kindern, sondern auch bei vielen Kritikerinnen und Kritiker ihr ganzes Leben lang beeindruckt (Kramer, Rita S. 90.122 ,134f).

In gewissen Maßen haben die Kleinen die Möglichkeit, das Rechte zu tun. Doch in der Schulzeit sollen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit der Realität erlernen. Ausserhalb der Schulzeit wohnen die Schüler mit der ganzen Welt zusammen und haben so genügend Freizeitmöglichkeiten. So kann ein Kleinkind von drei bis sechs Jahren keine Geschichten von der Realität erzählen; das würde ihn aufhalten.

Auch wenn die Kleinen oft individuell mit den Aufgaben beschäftigt sind, gibt es auch M. Gruppen- oder Spielübungen. Die Kleinen sollten in einer Form der meditativen Begleitung so ruhig sein, dass sie sich auf die ruhigsten Klänge ausrichten können. - Stallbürgschaft und Gartenarbeit: Obwohl ihr im Unterschied zu Friedrich Friedrichshafen der Nichtkontakt mit der Umwelt vorwirft, ist dies ein wesentlicher Teil ihrer Methode.

Als die Kleinen sich vorstellen, dass sie endlos behutsam über ein Drahtseil rennen müssten, das in Wahrheit eine auf den Fußboden gezogene Kreidelinie ist. - Legespiel: Die Kleinen setzen sich zusammen. Von einem Körbchen mit ihren Visitenkarten wird man gezeichnet und muss von einem Baby gelesen werden, das dem entsprechenden Baby, dessen Namen aufgerufen wurde, ein Spielgerät mitgibt.

Auf diese Weise lernt man sowohl gute Umgangsformen als auch Leseverhalten. - Entstörung: Sie schulen ihre Wahrnehmungsfähigkeit und erlernen, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Sie erlernen sowohl den Geschmack als auch die Körperpflege (Kramer, Rita, S. 113). Die Erzieherin muss sich selbst überwältigen, um ihre Machtposition zu verlassen und stattdessen dem Kleinkind zu Hilfe zur Selbsthilfe zu kommen.

So wäre es zum Beispiel einfacher für ihn, ein Kleinkind von der Schnürarbeit zu befreien, anstatt es mit Geduld immer und immer wieder zu präsentieren. Deshalb sagt M., dass die Kleinen vor allem das Wissen mögen, nicht nur ihr eigenes Stück, sondern auch, dass ihnen das Erlernen von Schrift und Schrift viel Spaß bereitet.

Wahrscheinlich ist eine unbewusste Antwort der Kleinen auf das Zugeständnis der Großen (Kramer, Rita. S.134f, 339). Ebenso bedeutsam ist M.s grundlegende Annahme, dass die Kleinen ständig darauf bedacht sind, Ordnung in das chaotische Bild ihrer Wahrnehmungen zu schaffen.

Es gibt im Kleinkind eine Form von "Blaupause", nach der sich das Kleinkind entwickelt. In diesen Zeiten kann ein Kleinkind besonders leicht gewisse Fertigkeiten erwerben. Zum Beispiel fallen das Sprechenlernen, das Saubermachen usw. in gewisse Lebensphasen des Kindes. Verfügt das Kleinkind über eine ideale Umgebung, kann sich sein Verstand optimal ausbreiten.

Es muss sich selbst ausbilden. Obwohl sie ihre Protegés so gut wie möglich durch die präparierte Umwelt beeinflusst, setzt sie dennoch auf einen freiheitlichen Gestalten. Killpatrick findet, dass M's Methode zu mechanistisch ist. Es ist formal restriktiv, es gibt zu wenig Möglichkeiten für soziales Spielen in der Truppe (Kilpatrick, William H.: The Montessori System Examined.

In Montessori sieht der Einzelne nur die abstrÃ??chtige Gesamtheit isolierter, am besten abgestimmter sensorischer Funktionen (Hessen, Sergius 1926, S.86). Aus der Kindergemeinschaft machen sie einen "mechanischen Haufen". Den Kindern würden die notwendigen sozialen und künstlerischen Fertigkeiten nicht vermittelt. Die selbständige Bewältigung von realen Lebenssituationen wird unterlassen und das Interesse der Kleinen am Spiel wird nicht ausgebeutet (Hecker, Hilde/ Muchow, Martha: Friedrich Fröbel und Maria Montessori.

Praktisch werden die Kleinen nicht für bestimmte Aufgaben ausgebildet, aber sie helfen sich selbst, die Aufgaben zu verstehen. Also lernt man, in einer Gruppenarbeit zusammenzuarbeiten. Auch Montessori nutzt das Interesse der Kleinen am Spielen. So ist ihre Methode. Freispiel ist nicht auszuschließen, sondern nur von ihm abgetrennt.

Hinsichtlich des Mangels an Ästhetikunterricht müsste die Methode von M. ergänzt werden und würde gute Bedingungen für eine fundierte künstlerische Ausbildung bieten (ebd. S. 159). Das Selbstdisziplinieren der von M. geförderten Schüler, das für einige etwas abschreckend ist, lässt sich durch die römisch-katholische M. Unternehmenskultur begründen, für die eine bestimmte Schule eine Selbstverständlichkeit ist (Kramer, Rita. S. 252).

Ihre Sichtweise unterscheidet sich spielerisch von der anderer Reformpädagoginnen und -pädagogen (Scheuerl, Hans. S. 58): Ihrer Ansicht nach hat das freie Spieltraining in der schulischen Praxis keinen Lernwirkung und wird vielmehr ignoriert. Sie toleriert das Klavierspiel nur in den produktivsten Kontexten. Die Kleinen lernt man spielerisch. Es gibt dem Kleinkind die Möglichkeit, zu entscheiden, mit welchem Stoff und für wie lange gespielt werden soll.

Sie ist ein ernster Ort, an dem die Kleinen herumspielen. Bei vielen ist das Glück am Arbeitsplatz höher als in der freien Zeit, wo sie tatsächlich alles tun konnten, um sie zufrieden zu stellen (Psychologie Heute: MÃ????rz 1997. S. 21-27). Einige von ihnen machen mit großem Herzen Rollschuh und Fussball, sie machen es umgekehrt wie M.: Sie machen das Stück zur Aufgabe.

Weshalb sollten sich nicht auch die Kleinen in der Berufstätigkeit wohl fühlen? Möglicherweise weicht das Game von der normalen Arbeitsweise nur allmählich durch einige Faktoren ab: Es ist vielleicht an der Zeit, die Ergebnisse von M. für das Kind auf die eigenen Erziehungsberechtigten zu übertragen und so die Berufswelt zu vermenschlichen.

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