Musikinstrumente Schweiz

Medizinische Instrumente Schweiz

Die Tour konzentriert sich auf die "Einzigartigen - Neugierigen - Seltenen - Musikinstrumente", denen die aktuelle Reihe von Klangbeispielen gewidmet ist: Common Instruments - Old Folk Instruments in der Schweiz. ÖffentlichkeitsführungSonntag 16. November 14.15 Die ständige Ausstellung ist derzeit sehr umfangreich.

ÖffentlichkeitsführungSonntag 16. November 14.15 Die ständige Ausstellung ist derzeit sehr umfangreich. Zahlreiche Geräte, die sich schon lange im Lager befanden, haben nun ihren Weg zurück in die Messehallen eingenommen. Im Mittelpunkt dieser Tournee stehen die "Unique Curiosity Rare Musical Instruments", denen die vorliegende Serie von Klangbeispielen widmet ist. Konzertabendmusik "Musica Transalpina "Freitag 21. November 19:30 Die Alpenkette war im XVII. Jh. kein Hinderniss für sie.

"Deine Violine muss jetzt einen Reisepass haben."

Mein Geigenbau und sein Bug wären in den Lagern der US-Zollbehörden verschollen und vielleicht wäre eine Geldstrafe verhängt worden - alles wegen des harmlosen Begehrens, dass mir das Gerät etwas Beistand leistet, während meine New-York-Kollegin für ihre Ferienwohnung zuständig war. Zum Glück bin ich frühzeitig auf die Informationen in einem Internetforum gestoßen, dass der Elfenbeinsattel, den ich zuvor als Ornament der Geigen betrachtete, durch den Cites-Artenvertrag urplötzlich zum Streitpunkt geworden ist; ebenso das spärliche Elfenbein an der Bogenspitze.

Das mangelnde Bewusstsein für die Cites-Verordnung ist vorerst ein erstes Hindernis für Musikschaffende und Laien, die mit ihrem Gerät unterwegs sein wollen. Vor allem in den USA, aber anscheinend auch in Australien, Japan und der EU werden die Importbeschränkungen - die übrigens auch für Musiksouvenirs wie z. B. mit Zebrafell überzogene Fässer oder Charangos mit Gürteltier-Körper gilt - strikt eingehalten; die bisherigen Negativerfahrungsberichte beschr änken sich jedoch größtenteils auf Amerika, auch weil dort noch zus aetzliche Artenschutzbestimmungen in Kraft sind.

Australien will den instrumentellen Reisepass gar nicht erst annehmen, innerhalb der EU ist das Mitführen von instrumentellen Gütern ohne Schwierigkeiten und ohne Reisepass möglich; die Schweiz dagegen als Nicht-Mitglied der EU bildet einen Ausnahmefall; hier wäre der Reisepass auch im Grenzüberschreitungsverkehr mit der EU grundlegend notwendig. So bescheinigt das Künstlerbüro am Luzerner Fest, dass die geladenen Orchestern und Soulisten bisher ohne Schwierigkeiten in die Schweiz eingetroffen sein könnten.

Und Musiker, die unbeabsichtigt ohne instrumentellen Pass an der schweizerischen Landesgrenze ankommen, werden nicht sofort von einer Entziehung bedroht: "Der schweizerische Zöllner kann ein Dokument beschlagnahmen und gegen es eine einstweilige Verfügung erteilen. In diesem Fall hat die betroffenen Personen die Gelegenheit, die relevanten Unterlagen innerhalb eines angemessenen Zeitraums (30 Tage) vorzulegen. In der Regel wird jedoch bei Erlass einer einstweiligen Anordnung die Urkunde nicht unmittelbar konfisziert, sondern 'à domicil' angeordnet.

Damit kann der Betreffende das Gerät mit nach Haus nehmen, wenn er seinen Wohnsitz in der Schweiz hat", sagt die Swiss Zites. Die Unsicherheitsfaktoren sind auch für Ivory erheblich. In vielen Bogen- und Instrumentenbauern wird heute fossiliges Gut (Mammut) anstelle von neuem Ivory verwendet, was nach Zitaten erlaubt ist und für das ein Zeugnis beim Produzenten angefordert werden kann.

Ist ein solches Schriftstück nicht verfügbar oder wird es nicht angenommen, ist es bei kleinen Komponenten wie Kopfschildern, Schlüsselabdeckungen oder Schmuckelementen an Bläsern keineswegs so leicht, fossilienhaltiges von nicht-fossilienfarbenem Harzelfenbein zu unterschieden, wie ein höherrangiger Beamter der American Cites gegenüber der Musikerzeitschrift "Strings" beansprucht hat. Nach Angaben von Bruno Mainini, dem verantwortlichen Experten im BLV, kann diese Differenzierung nur auf der Grundlage eines Materialquerschnittes von ca. 6 Millimetern vorgenommen werden; der Bogenmachermeister Michael Mönnig in Marknukirchen bescheinigt auch, dass bei kleinen Mengen eine zuverlässige Klassifizierung des Werkstoffs generell nicht durchführbar ist.

Dementsprechend haben die Berlinalen damit angefangen, Heringe, Kinnhalter und Saitenhalter aus Rosenholz zu erneuern, obwohl nach Andrea Bozzini diese Stücke nie aus Rosenholz Rio sind. Wie lange dauert es, bis man einen Reisepass bekommt? Das Anmeldeformular und die Reisepassanweisungen sind auf der Webseite der Zitate verfügbar; es müssen nur die in der ZKV geschützten und aufgeführten Unterlagen des Geräts aufgeführt werden.

Die Swiss Cités geben fünf Tage als Bearbeitungszeit an - mehr als wohlwollend im Verhältnis zu den anderweitig anscheinend üblichen anderthalb bis drei Monate; und eine Bearbeitungsgebühr von 50 Francs pro Reisepass ist zu zahlen. Allerdings wird der Reisepass nur erteilt, wenn das Gerät nachgewiesenermaßen gefertigt wurde, bevor das Produkt in die von den Zitaten geführte Referenzliste für gefährdete Arten eingetragen wurde.

So müssen beispielsweise Geräte oder Komponenten aus Rio-Palisander vor dem 21. Juni 1992 hergestellt worden sein, und Elfenbein muss nachgewiesen werden, dass es vor dem 28. Januar 1976 legal gekauft wurde. Eine weitere Anforderung in den USA ist, dass ein mit Elfenbein ausgestattetes Gerät seit dem 24. Januar 2014 nicht den kommerziellen Besitz wechseln darf.

Aber was ist, wenn jemand den Empfangszeitpunkt nicht belegen kann - z.B. bei einem als Schenkung erhaltenen oder vererbten Gerät - durch eine Empfangsbestätigung, einen Versicherungsnachweis usw.? Laut Bruno Mainini will die Swiss Cités hier einen Augenmaß behalten: Der U. S. Fish and Wildlife Service, der in den USA für die Durchführung des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen verantwortlich ist, beschließt auf Antrag, dass die Einfuhr mit dem Gerät nur an einigen Grenzübergängen möglich ist und dass ein Termin mit dem örtlichen Wildtierinspektor vorher vereinbart und ein weiteres Formblatt ausgefüllt werden muss.

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