Netzwerkspiel

Netzspiel

Ich suche ein kostenloses Netzwerkspiel zum Herunterladen, damit ich auf zwei Computern über das Netzwerk spielen kann! Netzwerkspiel/Kultur und Kultur e. V. L. V.

Als Interessensvertretung für die Belange von Kindern und Jugend sieht sich das Netz Spiel/Kultur in Berlin e. V. mit praxisorientiertem Einsatz und einer offensiven Pressearbeit zur Förderung der Situation von Kindern und Jugend. Unser Verband umfasst öffentliche Anlagen für Kleinkinder und junge Menschen, Kindertagesstätten, Kinderkrippen und eine Grundschule.

Das Netz Spiel/Kultur ist eine anerkannte Einrichtung der Berliner Jugendfürsorge. Die Vereinigung Netz Spiel/Kultur in Berlin e. V. ist vom Berliner Steueramt für juristische Personen als besonders förderfähige und anerkannte gemeinnützige Organisation ausgezeichnet.

Mini-Netzwerk-Spiel

Ich wollte dich bitten, ob jemand ein oder mehrere Gratisspiele kennen lernt, die du auf über, einem Netz, spielst. Dies muss nichts Spezielles sein, ein einfacher Lan-Tetris wäre ist etwas. Ich bin froh über jede gute Nachricht und wollte wissen, ob jemand ein oder mehrere Gratisspiele kann.

Welche freien Partien kennen Sie? z.B. Alle Zeiten in GMT 00:15 Uhr.

Einsichten in eine Welt der Jugendkulturerfahrung

Computer-Spiele machen Sie vereinsamt? In der Jugend-Szene der Netzwerk-Spieler zeigt sich das Gegenteilige. Gerade bei Netzwerkspielen wie "Counterstrike" entstehen diverse echte und multimediale Communities. Anfang der 90er Jahre begann die Entwicklung des LAN-Spiels in Deutschland, als junge Leute sich zum ersten Mal trafen, um die damals neuen "Multiplayer-Spiele" auf ihrem Computer zu erlernen.

Heute gibt es kaum noch ein Computerspiel, das nicht netzwerktauglich ist, und vernetztes Spiel ist eine der beliebtesten Sportarten für junge Leute. LAN-Spiele haben sich zu einem kulturellen Jugendtrend mit spielerischem Schwung und Community-Erlebnis weiterentwickelt. Die Jugendlichen können diese Community im täglichen Leben vor allem durch die Beteiligung an so genannte LAN-Partys erleben.

Dies sind vorab durchgeführte Events, zu denen die Teilnehmenden ihre PC-Anlagen mitnehmen, um ein ganzes Woche lang diverse Computer-Spiele miteinander und miteinander zu bestreiten. Diese Parteien konzentrieren sich auf Gemütlichkeit, Freude und die Gelegenheit, mit gleich gesinnten Menschen zu konkurrieren. LAN-Parteien "überwinden" die lokalen Landesgrenzen und motivieren ihre Teilnehmenden.

Charakteristisch für diese sich gelegentlich zeigende Community ist, dass trotz der oft gewalttätigen Spieleinhalte eine durchgängig friedvolle Atmosphäre bei den Events vorherrscht. Hier geht es (auch) ums Spiel! LAN Spielerinnen und Spieler stellen in der Regel permanente Mannschaften ( "Clans") zusammen, um zusammen an Events mitzumachen. Es geht in den Partien (fast) immer darum, so viel wie möglich zu punkten und damit am Ende besser zu sein als der Gegenspieler.

Bei der Partie'Counter Strike' (seit Jahren eines der populärsten Partyspiele ) konkurrieren in der Regel fünf Leute aus zwei Klans miteinander. In diesem Umfeld steuert der User seine eigenen Charaktere, indem er die (Computer-)Maus und eine Serie von Tastaturkürzeln bewegt. Die Besonderheit bei Netzwerk-Spielen ist, dass hinter den Charakteren wirkliche Menschen stehen.

Das macht den Spielablauf im Grunde unberechenbar und das Spiel wird auch nach vielen Arbeitsstunden nicht an Attraktivität verlieren. Im Gegensatz zu den Akteuren geht es den Organisatoren, die eine klare Neigung zur Computertechnologie haben, vor allem um die Veranstaltung eigener LAN-Partys. Top-Organisatoren sind fast ausschliesslich Menschen mit langjährigen Erfahrungen im LAN-Gaming und spezifischen Insider-Kenntnissen.

Der Grund dafür ist die Perspektive des Ansehens innerhalb der Gemeinde, die mit der Anzahl der erfolgreichen Parteien mitwächst. Wie die Spielerclans ordnen sich die Organisatoren in kleinen Teams ein, deren Teilnehmer jeweils eigene, übersichtliche Aufgabenstellungen in den Bereichen Gesamtgestaltung, Netzwerk/Power und Turniere/Rahmenprogramm einnehmen. Die Organisatoren beginnen in der Regel mit kleineren Anlässen.

Im Erfolgsfall beschließen einige Mannschaften, grössere Gruppen zu organisieren. Der (!) Anspruch, immer grössere Ereignisse zu organisieren, hat eine besondere Anziehungskraft, die viele Organisatoren untereinander verbindet und bei denen Verkauf und Sponsoring für ihre Erzeugnisse wirbt. Obwohl LAN-Gaming auf den einzelnen Erdteilen sehr unterschiedlich ist, ist auch für Deutschland mit ähnlichen Tendenzen zu rechnen.

Die LAN-Parties konzentrieren sich auf das Spiel und die Begegnung mit Freunden in der Familie, während diese Intentionen bei geschäftlichen Veranstaltungen tendenziell in den Hintergrund drängen. Der Großteil der Spieler ist da, um zu kämpfen und zu siegen. Doch wer im Kontext des Treffens trotzdem Bekannte kennenlernt, um sich mit ihnen zu vergnügen, zelebriert eigene kleine Feste vor Ort. 2.

Eine Veranstaltung setzt sich oft aus vielen kleinen, in sich abgeschlossenen Parteien zusammen, während kleine LAN-Parties (im Idealfall) alle Beteiligten einbinden. Die LAN-Szene, so der Medien-Soziologe Waldemar Vogelgesang, "entwickelt sich zu einer Art Wissenszentrum und Sozialisierungsagentur für junge Menschen in Computer- und Netzwerkfragen", in der die eigene Handlungsstrategie und die ständige Beobachtung des Marktes eine große Bedeutung haben.

Erst durch die Fähigkeit zur Teamarbeit, Selbsteinschätzung und den "richtigen" Umgangsformen mit anderen können sowohl Akteure als auch Organisatoren LAN-Spiele einüben. Insofern unterscheidet sie sich klar von'normalen' (d.h. nicht auf LAN-Partys spielenden) PC-Spielern, denen oft eine Tendenz zu Flucht und Einsamkeit vorgebracht wird. Diese Ängste sind wie immer, jedenfalls bei LAN-Partys, nicht begründet, da Tätigkeiten nur durch das Zusammenwirken mehrerer Akteure (im Klan oder im Organisationsteam) möglich sind.

LAN-Spiele eröffnen eine Erlebniswelt, in der vor allem Jugendliche Spass haben und die Community miterleben. Ein kompetenter Einsatz verschiedener Medientechnologien ist eine unabdingbare Grundvoraussetzung, um den typischen Spielspaß der Szene zu erproben. Auch die Besorgnis, dass das nächtliche Herumsitzen vor dem Rechner eine Einsamkeit und Einsamkeit (mit Suchtgefahr) ist, kann im Hinblick auf die Community der LAN-Spieler erlöschen.

Für die Akteure ist das Spiel ein echtes gesellschaftliches Ereignis, bei dem es vor allem darum geht, in technischen aufwändigen Virtual Rooms mit "echten" Spielern zu konkurrieren und die Feier auch als Begegnung mit gleich gesinnten Menschen zu erproben. Vogesang, Waldemar: "LAN Parties: Jugendkulturelle Erfahrungsräume zwischen Off- und Online".

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