Oper Magdeburg

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Im "Theater Magdeburg" steht das Opernhaus für Oper, Operette und Musical. Das Theater Magdeburg mit Oper und Schauspielhaus erwartet Sie mit erlebnisreichen Momenten. Inhaltsübersicht Die Kriegsruine in der Mitte des Bildhintergrundes, 1953. Das Magdeburger Städtische Schauspielhaus war ein Schauspielhaus in der Magdeburger Innenstadt und wurde im Zweiten Weltkrieg vernichtet. In den Jahren 1873 bis 1876 wurde an der Kaisersstraße auf dem Grundstück der vorher abgerissenen Festung ein neuer städtischer Theaterbau erbaut.

Der Theatersaal hatte 1200 Sitzplätze.

Es war in drei Abschnitte unterteilt (Oper, Opernoperette und Schauspiel), in denen die Oper dominierte. Durch Kosteneinsparungen und wesentlich einfachere Vorstellungen bemühte sich Ulrich, das Haus sparsam zu betreiben. Man verlangte, dass die Stadtverwaltung das Haus übernimmt. Die große Oper am Rathaus gewinnt unter seinem Vorgänger Adolf Varena weiter an Bedeutung.

Sechs Jahre vor dem ursprünglichen Plan übernimmt die Magdeburger Stadtverwaltung 1890 alle Anteile und wird damit zum Eigentümer der Liegenschaft. Gleichzeitig wurde das Haus für 30 Jahre gemietet. 1891 zog Varena an das Stadtheater Königsberg, das er bis zu seinem Tode inszenierte. Im Mittelpunkt stand nach wie vor die Oper, deren Erfolg das Stück nicht annähernd erreichte.

Im Jahre 1897 wurde das Ensemble kommunalisiert und vom Schauspielhaus gemietet. Mit Baronin Elisabeth von Fels (1845-1936), die in erster Heirat mit Prinz Paul von Thurn und Taxiis geheiratet war, setzte seine Verwitwete das Geschäft bis zum Ende der Saison 1907/1908 fort. Wie bei seinen Vorgängern musste auch er das Haus von der Stadtverwaltung mieten.

Obwohl es dem neuen Intendanten Heinrich Vogeler gelungen ist, dem Stück wieder eine höhere Priorität einzuräumen, wurde 1912 ein Insolvenzverfahren über das Eigentum von Coßmann eingeleitet. Zwei Jahre später trat er aus Magdeburg zurück. Anschließend wurde der ehemalige Intendant Heinrich Vogeler als Direktor des Rathaustheaters nach Magdeburg zurückgebracht.

Vögeler verpachtete das Haus von der Stadtverwaltung, gleichzeitig bekam er aber erstmalig ein garantiertes Jahreseinkommen von rund EUR 11.000. Für seine eigenen Produktionen holt er namhafte Künstler aus den großen Opernhäusern. Auch der Ausbruch des Ersten Weltkriegs brachte erhebliche Probleme am Lager. Vogeler hingegen verließ die Theaterstücke von Schriftstellern aus inzwischen feindseligen Staaten (Verdi, Shakespeare und Puccini) im Rahmen des Programms.

In dieser Zeit gingen die Vorstellungen von expressionistischen Werken, die an anderen Stellen begannen, vollständig an das Magdeburger Städtische Schauspielhaus über. Abgesehen von den Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Arbeitnehmern für das militärische Umfeld haben die einsetzenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Grundgesamtheit auch Auswirkungen auf das Theatre. Dem daraus resultierenden Rückgang der Besucherzahlen entgegenzuwirken, reduzierte Vogeler den Eintrittspreis und die Soloauftritte merklich.

Am Ende des Krieges war es möglich, solide ökonomische Bedingungen für das Haus zu haben. Mit der Pacht des Viktoriatheaters Magdeburg als zweite Veranstaltungsstätte im Jahr 1917 erhöht sich die Beweglichkeit des Senders. Ungeachtet des Kriegsendes und des Niedergangs der Königsmonarchie 1918 stellte das Städtische Schauspielhaus bis auf eine vorübergehende Verlagerung der Oper in den Vertikalismus keine Konfrontation mit den geänderten weltpolitischen Bedingungen dar.

Die Magdeburger Stadtheater wurden ins Leben gerufen, zu denen neben dem Stadtheater auch das gemietete Viktoria-Theater und das Wilhelm-Theater zählte. Die neue Sachlage nutze er, um die Divisionen neu zu organisieren. Die Stadthalle wurde zum Opernhaus. Nur an sechs Tagen im Monat benutzte das Theater das Stück. Davon ausgeschlossen waren Werke von Albert Mattausch, der als Leiter am Rathaus tätig war.

Aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise kam es auch im kommunalen Bereich zu großen Nachteilen. Sie wollte die immer weiter ansteigenden Subventionen mindern. Jährliche Bewerbungen von Rechtsfraktionen im Gemeinderat mit dem Wunsch, die Häuser vollständig zu schließen, lagen Ende der 1920er Jahre vor. Vögeler legte am 21. Jänner 1930 sein Amt nieder. Das Zentraltheater wurde auf Wunsch von Neudegg in die kommunalen Theatern integriert.

Die Schwerpunkte des Stadttheaters lagen auf Oper, großem Drama und Sinfoniekonzerten. Im Jahr 1932 wurde das Zentraltheater wieder von den Stadien getrennt - Neudegg gab seinen Abschied. Im Jahr 1932 beschloss der Magdeburger Gemeinderat, das Haus um ein Jahr zu verlängern. Hellmuth Güteze ist es trotz großer Feindseligkeit der gestärkten NS-Nationalisten, knapper Ressourcen und kurzer Zeit innerhalb von sieben Wochen gelungen, ein künstlerisch hochstehendes Theaterniveau und einen kunstvollen Neubeginn zu erreichen, was zu einer konstruktiven Kritik in der nationalen Fachpresse beitrug.

Damit beendete er die von Gütez vorgesehene Saison, in der Werke von jüdischen Schriftstellern (Jacques Offenbach) eingestellt wurden. Kunsthistorisch gesehen verliert das Städtische Theater seine Qualitäten und seinen Stellenwert. Vielen ehemaligen Mitarbeitern war es nicht mehr erlaubt zu funktionieren, andere zogen aus der Innenstadt aus und begaben sich auf andere Etagen. Zu Beginn des Jahres 1934 verlässt er ebenfalls Magdeburg und wird künstlerischer Leiter in Königsberg.

Mit seiner Expertise hat er Magdeburg zu einem der bedeutendsten musikalischen Zentren in Deutschland entwickelt. In der Folge gründete er einen 300-köpfigen Stadtchor. Böhle verblieb als Intendant am Rathaus. Allerdings verkündete das Ministerium für Propaganda am späten Vormittag des Jahres 1939, dass die Magdeburger Stadttheater als bedeutendes staatliches Unternehmen anzusehen seien und die Saison 1939/1940 stattfinden solle.

Unmittelbar vor dem städtischen Schauspielhaus wurde ein eigener Schutzbunker erbaut. Es herrschte ein zunehmender Mangel an Personal und Materialien im Schauspiel. Auf Anweisung von Goebbels wurden am I. Oktober 1944 alle dt. Bühnen aufgelassen. Das Magdeburger Städtische Theaterstillstand. Während der nachfolgenden Luftangriffe, vor allem am 17. Jänner 1945, wurde das städtische Schauspielhaus stark beschädigt und vernichtet.

Teilweise wurden die Steinkörner für den Umbau der Stadt Magdeburg und für andere Bauprojekte eingesetzt. Der neue Strassenname Am Alter Theatre ist eine Erinnerung an das heutige Städtische Theaters. Heute sind die Stadtbühnen in der Oper am Universitätsplatz und im Schauspielbetrieb in der Otto-v.-Guericke-Straße untergebracht. Ort isei, March 2005. Friedemann Krusche: Theatre in Magdeburg.

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