Parkhausbetreiber

Parkraumbetreiberin

Eine unserer Stärken sind Lösungen für Parkraumbetreiber. Parkhausbetreiber: "Parken ist in Deutschland viel zu billig" (auf Deutsch) Bei Ralf Bender sind alle Vorbehalte gegenüber Tiefgaragen bekannt. Schließlich, egal wo der 48-Jährige erscheint - sobald er als Chefarzt von Europas größter Parkplatzbetreiberin Apcoa erkannt wird, beleidigt ihn fast jeder Mitstreiter. "Alle haben eine eigene Ansicht über Parkhäuser", erzählt Bender. "Und das ist bei Apcoa mehr denn je gefragt.

Von 2007 bis 2010 verfehlten die Schwäbischen ihre Ergebnisziele regelmässig und landeten gar in den roten Zahlen. Von 2007 bis 2010 lagen die Schwäbischen unter den Ertragszielen. Hier in Deutschland sind im Durchschnitt 1,45 EUR für eine knappe Stunden im Hochparkgeschäft ausstehend. Laut Benders Worten können nur in den großen Städten Preiserhöhungen erzielt werden. Zum Beispiel in Berlin und Frankfurt sind es zwei Euros, in München und Hamburg drei.

Allerdings müssen Parkierende in Metropolen wie Paris, Rom, Wien oder Amsterdam zwischen vier und fünf und in der nordischen Landeshauptstadt Oslo gar beeindruckende acht Prozent bezahlen. "â??Das sind Marktpreiseâ??, erklÃ?rt Ralf. Zu Apcoa, die keine Immobilien besitzt, sondern ausschliesslich Parkplätze betreibt, gehören beispielsweise die großen Anbieter Q-Park aus Holland oder Contipark aus Belgien sowie eine große Anzahl mittelständischer Unternehmen, die überwiegend auf regionaler Basis agieren, und schliesslich viele Gemeinden, die ihre Parkplätze noch selbst managen.

"â??Der Absatzmarkt ist stark fragmentiertâ??, sagt Bender. Die Apcoa als Nr. 1 hat einen Anteil von nur zehn Jahren. Aktuell verwaltet das Unter-nehmen 280 Orte mit rund 200.000 Parkplätzen in Deutschland, was rund ein Dritteln des Konzernumsatzes von gut 730 Mio. EUR ausmacht. Dazu kommen weitere 6400 Parkhäuser mit gut 1,1 Mio. Parkplätzen in 13 europÃ?ischen LÃ?ndern.

"Allein in Deutschland wollen wir in fünf Jahren die doppelte Anzahl von Standorten haben", sagt Binder. Unterstützt wird Apcoa vom französischen Fonds Eurazeo, der auch die Autovermietungsgesellschaft Europcar und die Hotelkette Accor kontrolliert. Die Finanzexperten haben vor zwei Jahren die Fingerabdrücke genommen und Binder an die Spitze der Gruppe gebracht.

"Jährlich haben wir rund 150 Mio. Interessenten. Apcoa könnte zum Beispiel Fahrzeuge wäschen, während die Verbraucher auf dem Weg zum Geschäft sind, Lebensmittelhersteller könnten auch kleine "Lebensmittelpakete" in Auftrag geben, die als kostenlose Werbung an jeden einzelnen Parkierer ausgegeben werden, oder Fahrer könnten während der arbeitsreichen Weihnachtstage einen eigenen Stellplatz reservieren.

Zusammen mit dem Automobilhersteller Smart prüft Apcoa auch die kontaktlose Parkhauszufahrt. "Das ist in den nächsten Jahren auch mit Smart-Phones anstelle von Chaps denkbar", sagt Bender. Darüber hinaus erschließt Apcoa neue Geschäftsbereiche. Der Parkhausbetreiber ordnet somit den Taxiverkehr z.B. an Flugplätzen, Bahnhöfen oder während einer Fachmesse an. Apcoa benötigt für diese Arbeiten 1,50 EUR pro Arbeitsplatz von den beteiligten Taxidienste.

Bis 2016 erwartet er für die Zusatzleistungen und neuen Standorte ein jährliches Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozentpunkten, gleichzeitig aber auch zweistellige Wachstumsraten beim Betriebsergebnis: "Das Marktpotential ist groß.

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