Pilotenschein

Flugschein

Pilotenlizenz Eine Pilotenlizenz (genauer: Pilotenlizenz) ist eine staatliche Genehmigung zum Betreiben von Luftfahrzeugen. Der Privatpilotenschein erlaubt es Ihnen, tagsüber für private Zwecke zu flugn. Die Privatpiloten verwenden diese für Fahrten mit der ganzen Welt oder für Geschäftstermine. Der Privatpilotenschein, der den Fahrer befähigt, Motorflugzeuge zu steuern, heißt PPL(A) (A = Aeroplane).

Der PPL (H) ist der Pilotenschein für Hubschrauber und mit dem PPL(D) ist das Führen von Luftballons gestattet. Dazu gehören beispielsweise: Es gibt auch Musterzulassungen für Luftfahrzeuge mit einem Höchststartgewicht von mehr als 2000 Kilogramm, für Mehrmotorenflugzeuge oder für Luftfahrzeuge mit Triebwerk. Mit der CPL (Commercial Pilot Licence) kann der Pilot gegen Entgelt professionell und kommerziell fliegen.

Der CPL erlaubt es dem Lotsen, Luftfahrzeuge aller registrierten Typen als "Pilot im Kommando" zu betreiben, vorausgesetzt, dass der Luftfahrzeugtyp nur von einem Lotsen bedient werden darf. Es wird zwischen CPL(A) für Luftfahrzeuge (A = Aeroplane) und CPL(H) für Helikopter (H = Helikopter) differenziert. Für den kommerziellen Flugbetrieb nach den Regeln des Instrumentenfluges ist es in Deutschland verpflichtend, dass ein Luftfahrzeug von zwei Luftfahrzeugführern befördert wird ( 41 Abs. 5 in Verbindung mit 32 Abs. 2 LuftBO).

Mit der ATPL (Airline Service Lotse Licence) kann der Halter Verkehrsflugzeuge oder Helikopter als verantwortliche Piloten betreiben, die gemäß ihrer Zertifizierung eine mehrköpfige Besatzung (Verkehrsflugzeug/Gewerbehubschrauber) benötigen. Mit der MPL (Multi-Crew-Pilotlizenz) werden seit 2006 die CPL und die ATPL für Verkehrsflugzeuge umgestellt. Der Theorieunterricht (mindestens 750 Stunden) ähnelt dem der ATPL, während die Praxisphasen (mindestens 240 Stunden) im Gegensatz zu den beiden anderen Führerscheinen mehr auf die Arbeit in einem 2-Mann-Cockpit fokussiert sind.

Allein fliegbar zu sein genügt nicht mehr, um einen der heiß ersehnten Arbeitsplätze im Pilotencockpit eines Flugzeuges einer renommierten Fluggesellschaft zu übernehmen. Aussehen, Selbstvertrauen, Manieren und ein Minimum an Allgemeinwissen sind ebenso Teil eines Pilotens wie geistige Leistungsfähigkeit und nicht nur die Einsatzbereitschaft, sondern vor allem die Befähigung, Teamarbeit im Arbeitsalltag mitzutragen.

Die Ausbildung zur Multi-Crew-Kooperation ist eine der wesentlichen Vorraussetzungen, um eine korrespondierende Musterausbildung zu durchlaufen und ein Multi-Pilot-Flugzeug im kommerziellen Einsatz gefahrlos zu steuern. Die Pilotenlizenz für Kleinflugzeuge (LAPL(A)) ist eine Zulassung zum Führen von Kleinflugzeugen mit einem Höchststartgewicht von bis zu 2 t (MTOW). Die LAPL (A) ist nicht zu ersetzen mit der qualitativ hochwertigeren Privatpilotenschein (PPL (A)).

Der Segelflugzeugführerschein ist ein Führerschein, der den Inhaber zum eigenverantwortlichen Fliegen eines Segelflugzeugs ermächtigt. Die Sportfliegerlizenz (SPL) ist eine Pilotenlizenz, die den Inhaber zum Betrieb von Luftfahrtgeräten ermächtigt. Generell wird von zukünftigen Fliegern eine gute bis sehr gute geistige und körperliche Verfassung beibehalten. Es darf nur von einem staatlich zugelassenen luftfahrtmedizinischen Fachmann (Flugarzt) nach den offiziellen Fitnessrichtlinien durchgeführt werden.

Die Anfangsuntersuchung für die Klassen 1 nach JAR-FCL3 darf nicht mehr als +5/-6 Disoptrien in beiden Ohren und 5 Disoptrien für die Klassen 2 (für die Nachsorge bis zu -8) aufweisen.

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