Planet wissen Schule

Plant-Know-Schule

Eingliederung: Eine Schule für alle - Behinderung - Zivilgesellschaft Wenn es nach der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gehen würde, wäre das gemeinschaftliche Erlernen von behinderten und nicht behinderten Menschen schon seit langem die Regel gewesen. Seit 2009 ist die Gleichstellung von Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland eine feste Anforderung. Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland hat in Deutschland nur Vorschläge für die Durchführung des gemeinschaftlichen Lernprozesses gemacht. Rund eine halben Millionen hilfsbedürftige Menschen gibt es in Deutschland, wie die Behörden sie nennen.

Obwohl gemeinsames Erlernen in den ersten Jahren des Lebens noch verhältnismäßig häufig ist - 60 Prozentpunkte aller behinderten und verhaltensauffälligen Kleinkinder gehen zusammen mit anderen Kindergartenkindern in die Kindertagesstätte - sind es nur rund 34 Prozentpunkte in der Primarschule. Der Prozentsatz der Sekundarschulen ist am niedrigsten. Nur 15 Prozentpunkte der behinderten Menschen werden dort zusammen mit anderen Kindern unterrichten.

Schleswig-Holstein zum Beispiel bildet knapp die Hälfe der behinderten und nicht behinderten Menschen zusammen mit den nicht behinderten Kindern in Grundschulen. Im niedersächsischen Raum sind es weniger als zehn Prozentpunkte. Zusammen erlernen, besser erlernen? Untersuchungen belegen, dass vor allem Jugendliche, die aus Sonderschulen in reguläre Schulen kommen, vom gemeinschaftlichen Unterricht profitierten. Vor allem die Lernenden mit dem so genannten Schwerpunkt Lernfinanzierung, d.h. diejenigen mit Lernproblemen, schneiden in Mainstream-Schulen besser ab als in Sonderschulen.

Untersuchungen haben auch gezeigt, dass es auch für leistungsschwache Schüler in einer regulären Klasse gut ist, zusammen mit Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen zu unterrichten. Gemeinsames Lernprozesses beeinflusst nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die sozialen Kompetenzen wie z. B. Kompetenz und Nützlichkeit. Einige von ihnen sind sehr besorgt, dass ihre nichtbehinderten Kinder in den Eingliederungsklassen vernachlässigt werden.

Im Gegensatz dazu berichteten die Inklusionsklassenlehrer, dass nahezu alle Schüler einer Gruppe vom gemeinschaftlichen Unterricht haben. Die Erfahrungen zeigen aber auch, dass Primarschulen im Allgemeinen weniger Umsetzungsprobleme haben als Sekundarschulen. Aber es gibt auch Sekundarschulen, in denen die Integration gut funktioniert.

"Aber es gibt auch Schüler mit besonderen Bedürfnissen, die sich überlastet, marginalisiert und allein gelassen fühlen, vor allem an Gymnasien. Selbst nicht alle Erziehungsberechtigten von behinderten Menschen betrachten den Gemeinschaftsunterricht an der Grundschule als die optimale Vorgehensweise. Für Jochen-Peter Wirths, den Geburtshelfer eines behinderten Kindes und Vorsitzenden des Verbandes der sprachbehinderten Menschen in NRW, ist sein Kleinkind in einer regulären Schule nicht in guten Händen: "Wir haben bemerkt, dass die Unterstützung an einer Sonderschule viel ausgeprägter ist.

Lediglich der Logopäde ist in der Regel in der Regel in der Lage, sprachbehinderte Menschen einzeln zu unterstützen, und Logopäde sind in der regulären Schule nicht verfügbar. "Jeder, der sich mit Integration beschäftigt, weiß, dass es in Deutschland noch viel Nachholbedarf gibt, wenn behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam erlernen. Einen weiteren Hinderungsgrund auf dem Weg zum gemeinschaftlichen Lernprozess stellt die Ausrüstung in den Waldorfschulen dar.

Dies ist ein weiterer Grund, warum es viele Jahre dauern wird, bis gemeinsames Handeln zur Norm und nicht mehr die Ausnahmen wird. Gleichzeitig wird es auch in Zukunft Sonderschulen unter anderem für schwerstbehinderte Jugendliche gibt. Auch in Italien, Spanien oder den nordischen Ländern werden nahezu alle lernschwachen Jugendlichen bereits an Regelschulen unterwiesen.

Mehr zum Thema