Puppen Puppenwagen

Dolls Puppe Kinderwagen

Dolls & Dolls Zubehör Die Puppen gehören zu den populärsten Spielsachen überhaupt - und das schon seit vielen Generationen. Vor allem viele Frauen denken noch gerne an die Rolle, die die Puppen in ihrer eigenen Jugend spielen. Es gibt viele wunderschöne, spannende und teilweise auch triste Erfahrungen, bei denen die eigene Lieblingpuppe immer dabei war. Noch nie wurde ein Stück so viel Liebe von Kleinkindern gepflegt wie bei Puppen.

Diese werden gekocht und gespeist, eingewickelt, bewegt und natürlich regelmässig in Puppenwagen transportiert. Sobald die Kleinen alleine gehen können, treiben viele von ihnen bereits fleissig ihre geliebte Puppe durch das Haus. Das bedeutet für ihre Rollenspiele Mutter-Vater-Kind, dass die Favoriten der kleinen Puppen auch gewissenhaft gekocht, gespeist, verpackt und für jeden Anlass passend gekleidet werden.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Spielwelt im Kindergarten: Puppen, Puppenwagen, Puppenhaus. Die Puppenwagen sind ein Transportspielzeug für Kinder sowie ein Schlaf- und Ruheraum für Puppen. Die Idee wurde von dem Kinderwagen für Babys inspiriert, dessen herkömmliche Produktion bald der Art und Weise und Produktion des 1880 in Großbritannien entwickelten Wagens nachkam. Ab den 1950er Jahren begann Westeuropa, weitestgehend genaue Puppenwagenkopien von Kinderwagenmodellen zu produzieren, während der Kinderwagen unversehrt weiter existierte und auch als Spielwaren konserviert wurde.

Während Puppen seit Tausenden von Jahren beliebtes Spielzeug für die Kleinen sind, sind Puppenwagen ein relativ junges Phänomen, auch wenn es bis heute nicht mehr möglich ist, wann genau der erste Puppenwagen gebaut wurde. Weil die Spielzeuggeschichte mit den sozialen Bedingungen zusammenhängt und es bis zum Ende des Mittelalters keine Transportmittel für kleine Schützlinge gab, konnte sich der Puppenwagen erst dann entfalten, wenn Babys und Kleinkinder nicht mehr überwiegend am Leib transportiert oder umwickelt wurden.

Dies ist zunächst ein westwestliches und städtisches Problem; in anderen Kulturkreisen und auf dem Lande haben sich die Verkehrsmittel für kleine Kinder in der Regel erst viel später etabliert. Von 1600 bis 1800 waren in der Adelsgeschichte, vor allem als Statussymbole, Fuhrwerke, Waggons und kutschähnliche Kutschen in Mode, bleiben aber auf diese soziale Klasse begrenzt.

Der Wagenbauer Ernst Albert Naether hat in der Jahrhundertmitte in Zeitz ein Unternehmen zur Produktion von Kinderwägen gegründet, das zu DDR-Zeiten in das staatliche Unternehmen Zekiwa umgestellt wurde. Puppenwagen waren anfangs nur ein Nebenprodukt der Kinderwagenbranche. Der Puppenwagen basierte jedoch nicht auf dem Wagen, sondern auf seinem Vorgänger, dem auch in Großbritannien entstandenen und Anfang des neunzehnten Jahrhunderts aus seiner Geburtsstätte hervorgegangenen Strobenwagen.

Die Puppenwagen sind daher viel größer als der Babyschlitten, obwohl die Puppenwagen in späterer Zeit größtenteils der Art und Weise des Babyschlittens gefolgt sind. Mit dem Erscheinen dieser Korbwagen wurden wahrscheinlich bis dato die ersten Miniatur-Korbwagen für die Puppen der Haustochter hergestellt, und es ist anzunehmen, dass mit dem Erscheinen des Korbwagens und seiner Vorgänger schon bald auch solche Korbwagen für Puppen auf den Markt gekommen sind.

Ab den 1950er Jahren startete das Unternehmen die Produktion von genau nachgebildeten Puppenwagen in Kinderwagenwerken. 10 ] Dieser englischsprachige Begriff für Wagen stammt von "perambulator" ab, mit dem Charles Burton seinen ersten Wagen beschreibt und 1853 ein Patente angemeldet hat. Schon bald darauf nahm Ernst Albert Naether in Zeitz die Produktion der ersten gezogenen Zugpendelwagen auf.

Im Gebiet von Zeitz, das zum Mittelpunkt des europaweiten Tragesohlenbaus wurde, wurden mehrere Kinderwagenhersteller gegründet. Aus den 1920er und 1930er Jahren entstand eine echte Massenproduktion von Wagen zu bezahlbaren Kosten. Die Region Zeitz war bis zum Zweiten Weltkonflikt das Herzstück der dt. Kinderwagenindustrie. Unternehmen, die vor dem Kriege die Zeitz' Branche mit Warenkörben versorgt hatten, stellten auf die Produktion eigener Tragesitze um.

Die Wagen der 1950er Jahre zum Beispiel hatten oft Leisten und gebogene Schutzbleche. Produzent von Puppenwagen aus dieser Zeit sind die Unternehmen Häcker und Knoten im oberfränkischen Michelau. In Michelau gibt es heute noch die Gesellschaft Bayer Design, die sowohl Puppenwagen als auch Puppen herstellt. Früher war Michelau die Geburtsstätte der deutschsprachigen Cordindustrie, und viele Produzenten aus den Bereichen Möbel, Wagen und Puppenwagen sind aus dieser Region hervorgegangen.

Puppenwagen und -wagen werden auch heute noch oft gemeinsam in einem Betrieb hergestellt. So sind die Puppenwagen an den gängigen Wagenmodellen orientiert und richten sich nach ihrer jeweiligen Manier. Puppenwagen, nostalgische Puppenwagen aus Holz, Puppenwagen aus Korb, Buggies, moderne Laufkinderwagen oder Cabrio-Kombinationsmodelle gibt es in vielen Varianten. Es gibt aber auch einige Hersteller, die Puppenwagen im Angebot haben, die für ihre Puppen geeignetes Zubehör haben.

Es gibt Puppenwagen in kleinen und großen Versionen. Es gibt für jede Puppengroße den passenden Puppenwagen. Auch für die Puppen-Kinder aus einem Puppenstuben gibt es Puppenwagen. Sie sind oft bis ins letzte Detaillierungsgrad den Wagen nachgebildet und haben ein Faltverdeck, einstellbare Tragegriffe, Einkäufernetz, Schirm, Transporttasche, Fußsack für Herbst und Wintersonnen. Sie sind "natürlich" federbelastet.

Anthonia Fraser: Wunderschöne Puppen. Highspringen Heinz Sturm-Godramstein: Wagen für die Kinder von damals und heute.

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