Puppentheater mit Kindern

Marionettentheater mit Kindern

Die Papilio realisiert kreative Projekte mit Kindern zu verschiedenen Themen: Für die Aufführung werden Theaterstück, Puppen- und Maskenbau, Geschichtenerzählen und Spinnen ausgewählt (z.B. Puppentheater, Tischtheater, Puppentheater, etc.). Ein besonderes Ereignis ist das Kindertheater.

Einleitung in das Therapie-Puppentheater

Seit jeher haben Puppenkörper aller Couleur in ihren verschiedenen Formen eine zauberhafte Aura und eine therapeutische Wirkung. Mit anderen Worten: Püppchen sind wie Menschen - aber auch wie wir diese Person (im Moment) haben möchten. Das Puppenspiel steht nie im Widerspruch zu uns. Natürlich kann man viel darüber nachdenken, besonders bei Püppchen mit wenig "Profil", d.h. bei Püppchen, die in ihrem Vorschlag nur menschlich sind: Holzschnitzpuppen, Püppchen aus Trinkhalm oder Schurwolle, etc.

Auf besondere Weise stimulieren sie unsere Vorstellungskraft - wie zum Beispiel die Figur aus einem Palmblattschacht aus Ostbrasilien, an dem nur zwei Wachsbruststücke zeigen, dass es sich um eine Dame handel. Eine solche Puppenkörper ohne Auge sind jedoch recht selten: Normalerweise sind sie das bedeutendste aller Details einer Porzellanpuppe, weil sie ihr lebenslang geben.

Ausgehend von diesen vorläufigen Informationen ist es nicht verwunderlich, dass die Idee, Dolls in der (Heil-)Pädagogik und (Psycho-)Therapie einzusetzen, weder originell noch speziell ist. Genauso wie der Schamane Figuren als menschliche Figuren und Symbole erschafft, um seine Zauberkraft auf sie zu übertragen, nutzt jedes Baby, das eine Figur in die Hand nimmt - auch wenn es nur eine Lappenfigur ist - sie unwillkürlich als Teilhaber, Gegenstück und Identifikations-Figur.

Der systematische und gezielte Einsatz von Puppenkörpern in Theorie und Praxis ist eine Vorstellung, die in den USA und später in Europa in den 1920er Jahren entstand - im Laufe der Entstehung des psychodramatischen Systems, wie es Jacob Levy Moreno (1892-1974) erarbeitete. Die Methodik von Moreno basiert auf der Beobachtung von Spielen und Rollenspielen von Kindern auf Kinderspielplätzen.

Zorn, Traurigkeit, Schmerz, Empfindlichkeit, Angst usw. kommen im Psychodrama zum Tragen - so wie Moreno es im Rollspiel der Kleinen beobachtet hat. Aber auch Moreno bemerkte, dass es für die Kleinen sehr schwierig ist, ihre Gefühle im unmittelbaren Rollenspringen zu äußern, nachdem sie dazu aufgefordert wurden, und dass es daher besser ist, mit der Marionette zu spielen, wenn es sich nicht um ein Spontanspiel handelt.

Die Übertragung unverarbeiteter, beängstigender und beängstigender Emotionen auf die Figur und das Ausdrücken und Handeln auf diese Emotionen durch die Figur erschreckt das Kind (und oft nicht nur es!) viel weniger, als das unmittelbare Ausdrücken und Ausleben im psychodramatischen Bereich. Außerdem sind sie oft nicht in der Lage, mit Wörtern zu erklären, was ihnen auf dem Herzen liegt - entweder weil ihnen die Wörter fehlen oder weil sie sich der Problematik nicht bewusst sind, auch weil sie unterdrückt oder begraben werden.

Natürlich gilt diese fehlende Ausdrucksmöglichkeit vor allem für psychisch beeinträchtigte Jugendliche und Erwachsenen. Seit jeher nutzt die Psychotherapie für die Kleinen die Tatsache, dass sich diese Bilder in den Zeichnungen der Kleinen und in den Spielen der Kleinen niederschlagen und dem Kleinen das Spielen als Kommunikations- statt als Gesprächsmittel bieten. Der Schwerpunkt der therapeutischen Marionettenarbeit liegt auf der Handmaske als Kommunikationsmedium.

So ist der erste Punkt immer eine Form der Diagnose: Wir bemühen uns zu begreifen, was das Baby uns über die symbolische Sprache der Puppenkörper mitteilt. Seit jeher spielt die Puppenkörperchen in der Psychodiagnostik eine große Bedeutung (auch außerhalb des Therapiebereichs) und ist daher ein bewährtes und bekanntes Mittel, um das innere Leben des Kleinkindes, seine Erfahrungen und seine subjektive Wahrnehmung zu erfassen.

Besonders bekannt ist hier der Szeno-Test von Gérild von Staabs aus dem Jahr 1951: Es ist eine Box voller Spielzeug, Puppenhausinhalt und kleiner Biegepuppen vom Säugling über die Mutter, den Vater, die Großmutter oder den Hausarzt. Mit dieser Box erschafft das Kleinkind seine eigene Unterwelt. Ziel ist es, zu erkennen, an welchem entwicklungspolitischen Thema das Kleinkind gerade forscht.

Doch ungeachtet dieses Theoriehintergrundes reflektiert jedes Puppenspiel immer sehr viel von der objektiven Vorstellung des Kleinkindes aus seiner Lebensumgebung - auch wenn es mit seinem Puppenvater-Mutter-Kind auftritt. Entscheidend ist hier die Hervorhebung des Subjektiven: Es ist schwierig bis gar nicht möglich, Rückschlüsse auf tatsächliche Ereignisse aus dem Kinderspiel zu ziehen!

Es ist jedes Game zugleich auch eine Art der Bearbeitung, und deshalb bedeutet eine im Game vertretene strikte Mütter, die ihr kleines Püppchen besiegt, nicht notwendigerweise, dass auch die echte Mami siegt. Das kann genauso gut heißen, dass das Baby "fühlt", wie es sich fühlt, wenn eine Frau so sauer auf ihr Baby ist, indem es verschiedene Rollenverhaltensweisen ausprobiert.

Aus dem Stück mit den so genannten körpergerechten Figuren, die oft Kindern zum Spielen in der Diagnose bei Missbrauchsverdacht zur Verfügung stehen, kann man auf einen konkreten Missbrauch schlussfolgern. Generell wird davon ausgegangen, dass gerade sehr kleine Kleinkinder ohne Erfahrung nicht in der Lage wären, ein bestimmtes Sexualleben nachzustellen - auf der anderen Seite sind auch die Leiböffnungen dieser Puppenkörper experimentierfreudig, und jede Fragestellung, die dem Kleinkind zu diesem "Ausprobieren" stellt, ist bereits auf eine gewissheit hinweisend.

Beim Spielen mit der Figur oder der Handmaske reflektiert das Kleinkind seine innere Erfahrung, ebenso wie beim Zeichen und Malen. Für den Betrachter ist es eine Selbstverständlichkeit. Natürlich wird das Marionettenspiel nach der Diagnose auch in der Therapie genutzt. Schon immer waren im ganzen Gebiet der Heilpädagogik das Üben von Spielen, visuellen und musikalischen Aktivitäten ein wichtiger Teil der Arbeit - so wie in der Kindpsychotherapie "so handeln, als ob" die tatsächliche Muttersprache des Babys ist.

Als eines der effektivsten Mittel erwiesen sich hier die Dolls. Die wunderbaren Transformationen, die Püppchen hervorrufen können, sind in der Pädagogik der Logopädie immer wieder sehr anschaulich zu erkennen. Das ist wie ein Wunder: Gib einem stotternden Menschen eine Figur auf der Handfläche und schicke ihn hinter die Kulissen, damit das Auditorium ihn nicht mehr sieht - seine Figur stottert zumeist nicht.

Was für eine überwältigende Erfahrung muss es für ein solches Baby sein, mehrere aufeinanderfolgende Datensätze ohne den ständigen Kampf um Wörter sprechen zu können! Ein Püppchen braucht nicht nur viel von mir - dahinter kann ich mich auch gut versteck! Für alle, die mit Einzelpersonen und Gruppierungen in pädagogischer und/oder therapeutischer Hinsicht zusammenarbeiten, ist die Puppenkörper natürlich eine wirkliche Hilfestellung und Stütze bei der Kontaktaufnahme.

Viel leichter ist es, mit einer ängstlich wartenden, geschlossenen Person (unabhängig vom Alter) in Berührung zu kommen, wenn ich eine Püppchen als Mediatorin habe, als wenn ich mit der betroffenen Person persöhnlich spreche. Dabei ist die Porzellanpuppe ein Helfershelfer bei der Durchführung von Diskussionsrunden, bei der Herstellung von Kontakten zu mental konfusen Älteren, zu besonders scheuen oder verunsicherten Menschen usw....

Sogar Autistenkinder, die sonst jeglichen Umgang mit Menschen vermeiden, entscheiden sich gelegentlich für eine Barbie. Dolls sind speziell für kleine und große Menschen mit Behinderungen gedacht, die immer animiert sind! Wenn Autisten oder sehr kleine Babys nicht genügend Zeit haben, sich zu nähern, kann auch Ängste aufkommen. In der Puppenspielerei mischen sich oft Bildungs- und Therapieanstrengungen.

Marionettentheater ist oft sowohl eine pädagogische als auch eine therapeutische Tätigkeit - wo auch immer das Ziel darin besteht, den Kindern durch auf das jeweilige Jahr zugeschnittene Übungsaufgaben zu unterstützen, mit ihren Ängsten und Problemen umzugehen. In beiden Fällen ist die Puppenkleidung jedoch für Fachleute gleichermaßen nützlich wie für diejenigen, die sich um sie kümmern wollen. Oft sind sie am bereitsten, sich den Figuren zu nähern, weil sie ihnen in ihrem zauberhaften Gedankengut am nahesten sind.

Auch in der Altenarbeit, bei der Beschäftigung mit gewissen Problemklassen (Alkoholtherapie) oder bei gewissen Fragestellungen stellt sich die therapeutische Marionette als äußerst hilfreich heraus. Das Führen von Marionetten (egal ob Handpuppen oder Schattentheater) erfordert eine gezielte Kooperation von Augen und Händen und wird sehr vielschichtig, auch wenn es auch um die Vermittlung von Sprachen, Gedächtnissen (mit gegebenen Texten) und Fantasie geht.

Deshalb sind sowohl Kleinkinder als auch Erwachsenen oft von solchen "großen Ideen" überwältigt. Therapeutisch gesehen ist das Marionettentheater jedoch mehr als nur ein praktiziertes Spielen von vorbestimmten Aktionen. Therapeutisch gesehen umfasst das Marionettenspiel vor allem die Schaffung der eigenen Gestalt - eine gestalterische und gestalterische Tätigkeit, die (fast) jedem Spaß macht.

Bei der ersten informellen Aktion mit der Puppenkörperchen (noch ganz ohne Bühne) lässt sich die Schüchternheit, sich hörbar und deutlich vor den anderen zu äußern, leicht überwinden. Oftmals ist es ratsam, im Zimmer ungehindert zu spielen, um Bewegungseinschränkungen zu reduzieren. Wenn möglich, sollten die Aufgaben so geändert werden, dass jeder Teilnehmer einer Runde die Chance hat, seine eigene Gestalt aus der Ferne zu erkennen - was oft ganz neue Erkenntnisse liefert.

Bei diesen Partien wird auch der Selbstausdruck der Akteure auf die Betrachter übertragen: Sie stellen sich mit der Figur dar, werden gefördert, verwarnt, verlangsamt. Es wird zum Mundstück für Musiker und Publikum und für beide Seiten zum Ausdruck von Emotionen, Sehnsüchten, Vorstellungen aus Fantasie und Realität. Es kommt immer wieder vor, dass in der Puppenspielerei "Kasperletheater" am häufigsten mit "Kasperletheater und Judy" in Verbindung gebracht wird.

Das therapeutische Marionettenspiel, wie es hier gemeint ist, hat nichts mit Kasperletheater und Judy zu tun! Auch mit einem erhobenen Warnfinger hat es nichts zu tun - in diesem Falle wäre es vollkommen missverstanden, und ich würde es auch als Missbrauch der psychologischen Macht der Püppchen ansehen, wenn eine Püppchen nur als Substitut für eine Behörde verwendet würde, der der der Mahnarzt selbst beraubt wird.

Die therapeutische Puppenspielerei ist mehr und anders als das Marionettentheater, und dieser Unterscheid sollte hier hervorgehoben werden. Die therapeutische Marionettenarbeit ist vor allem immer auf Sie konzentriert, d.h. ganz zielgerichtet auf ein Gegenüber ausgerichtet. Im Gegensatz dazu ist das Marionettentheater für ein Zielpublikum bestimmt, aber es ist immer selbstkonzentriert, was den Kunstschaffenden betrifft, der mit seiner Malerei und seinen Aktionen im Zentrum steht.

Das ist das Kinderspiel: Die Partie steht für sich. Im Mittelpunkt steht der Spielprozess - und was er für den Mitspieler bedeutet. Es hat eine befreiende und spannungsreduzierende Wirkung, da es dazu beiträgt, unterdrückte Empfindungen hervorzurufen, Angst zu reduzieren, Interessenkonflikte zu überwinden - z.B. kann die Hexe, der es erlaubt ist zu töten, für Aggression gegen die Gebärdenmutter stehen.

Angst nimmt in der Form der Abbildung Form an und verliert dadurch ihre Stärke, da mit ihnen auf spielerische Weise umzugehen ist. Es gibt keine Besucher, keine Bewertungen und keine Theaterbesprechungen. Die Therapeutin kann - wenn sie die symbolische Sprache kennt - das, was das Kleinkind ihm sagt, wahrnehmen.

Therapeutisches Spiel: Auf Anweisung des Jungen wird gespielt. Dabei steht immer das Kleinkind im Vordergrund. Auf der Grundlage der Empathie für das psychologische Leiden des Kleinkindes agiert er therapiebegleitend und begleitete das Kleinkind bei der Überwindung einer schweren Phase des Lebens. Eine Bügeltischplatte genügt als Bühnenbild, drei Gestalten und ein paar Stützen genügen, um eine Story zu schreiben, und die Worte kommen "aus dem Darm".

Zahlen: Sie sind klar definiert in ihrem Gesichtsausdruck (archetypisch) oder sehr unvoreingenommen (Kind/Eltern) und in ihrem Design eindrucksvoll. Jeder Körper hat seine eigene Anweisung. Abhängig von der Fragestellung und dem Kunden werden die Zahlen verwendet und gedeutet und können so vielfältig verwendet werden. Sie ist ein Gewinnspiel für das Publikum: Sie dient dem Betrachter, der sich verzaubern, unterweisen und unterhält.

Nur durch seine Fantasien und Vorführungen kann der Betrachter selbst das Geschehen gestalten. Die aktuellen Empfindungen der Akteure sollten keine rollen. Das Marionettenspiel: Die Marionettenspieler sind hier die Bosse, ihre Vorstellungen sind ausschlaggebend. Beleuchtung, Bühnenbild, Musik und Zahlen sollten in einem Stück zusammen mit der Begründung des Werkes sein.

Zahlen: Sie müssen nicht vollständig gestaltet sein und schaffen auf jeden Falle Platz für die Fantasien des Betrachters. Für diese Funktion wurden die Bewegungs-möglichkeiten, die Bekleidung und die Sprache der Gestalt eigens bestimmt und so oft auf das Notwendigste beschränkt, dass sie viel Platz für die Projektion lässt.

Mit anderen Worten: Püppchen können und dürfen alles tun, was ein "normaler" Mensch nicht darf und darf oder was ein "gut gebildetes Kind" nicht wagt - aber vielleicht tun möchte, weil die Triebkräfte dafür in ihm lebendig sind - ob es uns nun passt oder nicht. Der Marionette mit ihrer stellvertretenden Funktion steht all diesen Prinzipien entgegen: Der Psychotherapeut oder der Erzieher kann sie nutzen, um die in sich selbst befindlichen Parteien zu motivieren, die sie verunsichern oder angsterregen.

Die Produktion einer Handmarionette (speziell nach der nachfolgend dargestellten und von Käthy Würthich, vgl. Würthich & Gauda 1990, eigens dafür entwickelter Methode) ist für jeden Therapeuten der simpelste und direkteste Weg, um ein räumliches Abbild seines Innenlebens zu erhalten. Selbst ein verhältnismäßig unbeholfener Mensch oder ein eher kleines Baby (ab ca. 4 Jahren) hat in zwei bis drei Stunden Therapie "seine" Identifizierungsfigur nach dieser Technik erstellt und hat so rasch ein wirkliches Erfolgsgefühl.

Die Erwachsenen benötigen oft viel mehr Zeit als die Kleinen, weil ihre Entscheidungsfindungsprozesse oft weniger unvoreingenommen und stärker kopfgetrieben sind. Darüber hinaus sind die Kleinen in der regel rascher mit dem, was sie geschaffen haben, befriedigt und bemängeln sich nicht so lange selbst, stimmen und steigern die Zahl.

Mit dieser selbst geschaffenen Handmarionette kann das Kleinkind auf dem schnellsten Weg in die Gestalt schlüpfen: Durch Berühren der Handfläche kann es sie mit seiner eigenen Persönlichkeit füllen und im Spielgeschehen seine eigene Innengeschichte prägen und sichtbarmachen ("Kind" wird bisher und auch in Zukunft oft erwähnt, wenn es um "Mensch" geht.

Denn die Kleinen sind mir aus meiner eigenen Therapiearbeit am Nächstgelegensten. Der " mit der Handfläche in die Püppchen " oder " über die Püppchen " macht klar, dass hier im Spielverlauf eine andere Püppchen an die Statt des Kleinkindes tritt - eine Püppchenträger, die viel mit dem Kleinkind zu tun hat, aber trotzdem Abgeordneter ist.

Weil sie etwas für sich beansprucht, darf die Figur alles tun: Sie kann beschimpfen, verfluchen, spucken, streiten, vernichten, weinen, verlieben, lächeln, aggressiv sein und Unterstützung brauchen; sie kann berauben, ermorden, beschwören und umwandeln - und vieles mehr. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sie - als Püppchen - alles tun darf, was wir Menschen oft nicht dürfen oder uns selbst nicht vertrauen, und sie kann alles tun.

Der Therapeut hat die Aufgabe: zu observieren, sich in die Welt des Kleinkindes zu versetzen, die spielerischen Zeichen zu erfassen, zu interpretieren und in einen grösseren Gesamtkontext zu setzen, die eigene Familiengeschichte des Kleinkindes sorgfältig aufzuzeichnen, zu begleitete und umzugestalten, andere, bisher unentdeckte Handlungsalternativen aufzeigen. So kann das Neugeborene einen neuen, durchführbaren Ausweg aus seinen Problemen finden.

Weil (wie bereits erwähnt) sowohl die Produktion als auch das Spiel mit der Gestalt eine heilende Funktion hat, ist bereits zu beachten, dass die Puppe im Rahmen ihrer Produktion für die Kleinsten bereits vorstellbar untauglich ist. Das Herstellungsverfahren nimmt viel Zeit in Anspruch, ist komplex und komplex und benötigt viel Zeit - etwas, das die meisten Kleinkinder - und vor allem die zur Behandlung vorgestellten - nicht haben.

Der aufwendige und lange Produktionsprozess behindert auch den unmittelbaren Schaffensprozess und die Identifizierung des Kleinkindes mit dem Trägermedium der Pupp im heilenden Sinn ist praktisch nicht vorhanden. Auch beim Spielen erfordern Märchenfiguren viel Fingerspitzengefühl: Das spielende Kreuz und die Gewinde der Märchenfigur behindern eine Direktbewegung und erzeugen zusätzlichen Abstand.

Dadurch wird die Ausdruckskraft des Spieles, die uns Anhaltspunkte über den aktuellen Geisteszustand des Kleinkindes gibt, verringert. Dabei wird ein Zugriff auf die inneren Welten des Kleinkindes, die Unruhen, die wir wahrnehmen wollen, um einen Therapieprozess zu starten, unmögl. Es ist Teil des Therapieprozesses in der Handfläche des Adulten.

Aufgrund ihrer Grösse (60-80 cm hoch und in Schuhe und Kinderkleidung gekleidet) eignen sich Lap Dolls sehr gut als Mittler zwischen dem Kleinen und seinem Zauberdenken und der Erotik. Wie bei der Figur der Figur bedarf es jedoch auch bei der Führungsrolle eines gewissen Könnens, so dass die Möglichkeiten des Therapie-Spiels vor allem für die kleinen Kleinkinder sehr eingeschränkt sind.

Die Lap Doll sieht in ihrer Handfläche meist unbeleckt und ungeschickt aus und die Kleinen verliert das Neugier. Es war bereits von allen Parteien so erschrocken und verunsichert, dass ein Psychologe keine Chance gehabt hätte, sie zum Reden zu überreden! Willenslos wie eine Püppchen! Die Puppenschöpfer haben das Recht, mit ihrer Kreatur zu tun, was sie wollen.

Sie ist jeder Beliebigkeit ausgeliefert - egal, ob sie beliebt ist und gewogen wird oder ob sie erlegt und enthauptet wird. Nicht gegen das Selbst oder gegen Menschen, sondern gegen das Gleiche in einem Vertreter - die Figur erfasst alle unbeaufsichtigten und überflüssigen Einflüsse. Dolls können sehr verschiedene Aufgaben im Therapieprozess einnehmen.

Das kann sein: Schutzpuppen sind Gestalten, in die das Baby Schutzqualitäten einbringt, die ihm normalerweise mangelt oder die es begehrt. Somit wird ein Sportbär in allen Situationen zu einem kräftigen Protektor, und wenn er dort ist, kann dem Baby nichts mehr passieren. Es kann im Spielverlauf auch ein Polizeimann sein, der "Autorität" üben kann, oder es kann heldenhaft wie ein Riese oder heldenhaft wie ein Mittelalterritter sein.

Oft sind es kräftige oder kräftige Gestalten, aber es können auch zarte, mutige, wunderschöne Gestalten sein oder was sind mehr von den Qualitäten, die das Kleinkind als vermisst erfährt. Zahlreiche moderne Heroen aus der Spielwarenindustrie (He-Man, Bat-Man, Spider-Man etc.) wenden sich exakt auf dieser Stufe an die Kleinen und haben so große Erfolgserlebnisse.

Identifikations-Puppen sind all jene Gestalten im Einsatz, mit denen sich das spielfreudige Baby auskennt. Dies kann die wunderschöne Fürstin oder der kräftige Helden sein, dessen Eleganz und Macht auf die Akteure selbst übertragen wird. Es ist auch die vertriebene Hochzeits-Tochter, die immer leidet, wenn das Baby leidet.

Er gibt immer Aufschluss darüber, wie sich der Player anfühlt - im Unterschied zum Projektionsdummy, der Aufschluss darüber gibt, wie der Player sein möchte. Während die Kleinen die Figur über ihrer Handfläche "aufsetzen", legen sie auch eine zweite Schale auf. Wurde eine Spielfigur von einem Sportler selbst angefertigt, ist es in der Regelfall eine Identifizierungsfigur, die mindestens einen teilweisen Aspekt der Person wiedergibt - auch wenn man sich gelegentlich Gedanken darüber machen muss, wo dieser Teil im Alltagsleben versteckt ist.

Ersatzpuppen bedeuten etwas anderes oder jemand anderes aus dem seelischen oder wirklichen Zusammenleben des Babys. Die immer wieder betrachtete Figur zum Beispiel steht für das gerade operativ behandelte Baby selbst und erfährt nun vielleicht die andere Hälfte in der Funktion des Doktors.

Dies sind alle Charaktere, die ihre Aggressivität ungehindert und ungestört ausdrücken dürfen, weil sie von Haus aus bösartig sind: die Zauberin, der Teufel, der Dieb, der Dracula und andere Schurken. Sie sind jedoch nicht zu vermischen mit Püppchen, die vor allem dazu da sind, echte Aggressivität und Aggressivität auszulassen, die im Moment nicht anders gezähmt werden können (z.B. die große "Kopfpuppe" aus Gewebe und Bettenfedern, die anstelle von echten Feinden geschlagen werden kann).

Im Regelfall spielt der Kunde mit dem Therapeuten ein Werk zusammen, das ungezwungen ist und/oder seinen Ursprung in der Vorstellungskraft des Kunden hat. Wichtig ist, dass sich jeder Teilnehmer voll und ganz der ihm zugewiesenen Aufgabe verschrieben hat: Wir bezeichnen diese Handlungsweise als Identifizierung - das heißt, die Animation der Gestalt mit ihrem eigenen Herausforderungscharakter.

Indem man die Hände in die Gestalt schiebt, werden die Charakteristika der Gestalt mitgenommen. "In der Partie wird diese Mannschaft durchlebt. Trotzdem kann es sein, dass im Game Hürden entstehen: etc. etc. etc. etc. Dazu gehört der Kontakt mit der Porzellanpuppe selbst als Kunde. Die Spielerin nimmt beide Funktionen wahr, sich selbst und die Püppchen.

Sie ist ideal für Erwachsene und Jugendliche, für Jugendliche ist sie zu kognitiv komplex. Dies kann der Falle sein, wenn übermäßige Furcht den Spielern den Zugang versperrt, oder wenn eine geistig veranlagte Person kaum auf die Puppenkörper und ihre emotionale Ausstrahlung reagiert. Hierbei sprechen die Therapeuten und geben der Puppeneigenschaften.

Dabei muss die Wahl der Zahlen und ihr Verhaltensweisen an die Problemsituation des Kunden angepasst werden. Im Glücksfall wird der Kunde gewissermaßen in das Werk einbezogen. Die Therapeutin nimmt mit dem Puppen-Doppel die selbe Figur wie der Kunde an und gibt dort, wo der Kunde sie nicht sieht oder fühlt, einen positiven Impuls:

Der Marionettenwechsel verläuft analog zum Rollwechsel im Bewusstsein. Durch das Beobachten des Kindes erfährt es, wie eine andere Person die selbe Funktion spielt und sich benimmt, was er oder sie anders macht, welche Vorstellungen er oder sie mitbringt und welche Verhaltensmuster ihm oder ihr zur Verfugung steht. Auch aus dem psychodramatischen Bereich (wie dem dort stattfindenden Rollentausch) wird das Wort Puppenkrach übernommen: Wer zuvor eine Fürstin war, wird Könige, und der Könige wird die Fürstin.

Dies gibt dem Kunden die Möglichkeit, die gegenseitige Identifikation zu berühren und zu ertasten.

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