Reichert Mikroskop

Reihert-Mikroskop

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Frühzeitiges Reichert Mikroskop um 1877

Im Anschluss an den frühzeitigen Tode seiner beiden Schwiegereltern wohnt er bei seinem Grossvater und geht in Bietigheim zur Matura. Nach einer Gesellentätigkeit in mehreren Maschinenbauunternehmen geht es für Reichert über Mainz, Köln, Duisburg, Essen und Hannover nach Hamburg. Bereits 1870 reiste der jugendliche Reichert über Leipzig, Dresden und Prag nach Wien.

Aufgrund des Deutsch-Französischen Krieges verließ Reichert Wien und zog mit gleich gesinnten Monteuren nach Neuenburg in der Schweiz. Reichert lebte dann für einige Zeit in Karlsruhe, von wo aus er im Frühling 1872 auf die Öchsleer Kompanie in Pforzheim stieß. Durch Zufall war Ernst Leitz auch beim Besitzer des Hauses in die Ausbildung eingetreten und so zog Reichert nach Wetzlar.

Reichert hatte zunächst die Teilnahme an den Leitz-Workshops vor. 1875 kehrte Reichert nach einem ein-jährigen Besuch in Potsdam HARNACK nach Wetzlar zurück, war aber beunruhigt darüber, dass sich Leitz immer mehr in das Geschäft einmischte. Reichert löst sich gütlich von Leitz und zieht im Oktober 1876 mit zwei Monteuren in die Wiener Stadthalle drei.

Hier werden Mikroskope wie das hier dargestellte nach dem Modell von Hartnack gefertigt. Im Zuge der Firmenkonsolidierung zog die Werkstätte 1878 in die Ludwigsstraße 40 und Reichert heiratete im Jahr darauf die Schwiegerschwester von Ernst Leitz, die jedoch im Jahr 1881 an Kindbettfieber starb. Reichert verheiratet in der zweiten Novemberhälfte des Vorjahres die Krankenschwester seiner gestorbenen Enkelin.

Der erste große Wurf war die 1878 in Paris veranstaltete Messe. Der damals Österreichische Generalkommissar für Optik von Wertheim ließ Carl Reichert das damals gerade gegründete Jungunternehmen hier mit seinen Mikrofonen vorstellen. Carl Reichert verkaufte 1883 sein Mikroskop Nr. 1000 mit 50 Beschäftigten. 1889 wurde das Universalstativ von Reichert nach Hartnacks Vorbild auf der Weltausstellung in Paris erneut mit der Goldmedaille geehrt.

1891 wurde die Fabrikationsnummer 10000 überschritten und noch vor der Jahrtausendwende konnte das 20000. Mikroskop 1898 die Werkstätte aufgeben. Der Reichsrat Carl Reichert stirbt am 12.12.1922 in Wien.

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