Ritterburg

Märchenschloss

Die Ritterburg als befestigter Wohnsitz oder Zufluchtsort; die Ritterburg (Eckernförde), ein Geschäfts- und Wohnhaus in Eckernförde. Die Ritterburgen wurden hauptsächlich zum Schutz der Menschen gebaut und oft auf Hügeln oder mit einem Graben.

mw-headline" id="Der_Name_Ritterburg">Der Name der Klasse Ritterburg=Ritterburg class="mw-editsection-bracket">[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index. php?title=Ritterburg_(Eckernf%C3%B6rde)&veaction=edit&section=1" title="Abschnitt editieren: Die Bezeichnung Ritterburg">Bearbeitencode

Der erste bekannte Stadtkarte von Braun/Hogenberg, erschienen 1618, mit Angabe der "Ritterburg", die sogenannte Ritterburg zu der keine Ritterburg ist. Sie ist ein dreigeschossiger, denkmalgeschützter Wohn- und Geschäftsbau mit einem Renaissance-Giebel aus dem XVI. oder XVI. Jh. Der Name des Gebäudes stammt von einem Wirt namens Knight, der im neunzehnten Jh. einen Gasthof betrieb.

Niemals hätten im Haus selbst gehaust - wie es im XVI. Jh. üblich war, wenn es eines der Bürgerhäuser der Adeligen gewesen wäre, von denen sie gehandelt hätten. Dieses Bild ist wenigstens zum Teil verkehrt: Im XVI. Jh. wurde das Haus von den Rittern Rantzau bewohnt. Im Jahre 1650 wurde ein Teil der Rantzauer zum Adel erzogen ( "nur" Ritter), der die Besitzer der Burg und ihre Nachkommen jedoch nicht betraf.

Von den Eheleuten Paul und Beate Rantzau (geb. Sehestedt) ist seit dem XVI. Jh. bekannt, dass sie (mindestens) 15 Nachkommen (!) hatten (neun Soehne und sechs Toechter[2]) und dass sie das vormalige Wasserschloss auf Gut Ludwigsburg (damals noch Kohøved) durch ein neues Herrenhaus ersetzt haben. Es ist daher fragwürdig, ob zu diesem Zeitpunkt überhaupt von der Ritterburg aus gehandelt werden sollte oder ob das Bauwerk nur als Alternativquartier während der aufwändigen Baumaßnahmen auf dem Ludwigsburger Gut gedient hat.

Heute steht es in der Haupteinkaufsstraße Eckernfördes, der Kieler Strasse (Nr. 48; Ecke Haus zum Sauersgang). 1590 liess die Rantzauer Familie[8] den ursprünglich gothischen Giebel der "Ritterburg" an der Vorderseite zu einem unterbrochenen, geschwungenen Renaissance-Giebel umbauen. Frühzeitig verfügte das Haus über einen Anbau[10][11], der von der Zeit in Rantzau bis zur Übergabe an den Wirt Claus Heinrich Ritter im Jahre 1825 als Pferdestall und Lagerhaus fungierte, der es in eine Übernachtungsmöglichkeit umwandelte.

Die Einwohner der Ritterburg waren im 16. Jh. Brennereien. Um 1760 wurde das in der unmittelbaren Umgebung gelegene Tor abgerissen; das ehemalige Schriftstellerhaus - endlich ein Fischladen (Büll) - wie ein zweites Nebengebäude - endlich ein Blumengeschäft (Klünder) - musste in den 60er Jahren für Straßenbaumaßnahmen an der damaligen Hauptstraße des Stadtzentrums weichen; rund 15 Jahre später wurde die Kieler Strasse zur Fussgängerzone ausgebaut.

Eckernförde - ein Rundgang durch die Geschichte der Stadt. Springen auf die Seite von ? für den gestrigen und heutigen Tag. Ursprünglich aufbewahrt am 11. Mai 2013; zugänglich am 21. Februar 2016 Hochsprung von ? Kirchenbänke der St. Nikolaikirche St. Nikolaus Kirche und Ciriacus Dirkes 1578: Pawell Rantsov mit Leineneinlage, Biate Rantsov mit Leineneinlage und Doihters.

Heimgemeinschaft Éckernförde e. V. and Department of Regional History of the Christian-Albrechts-University Kiel, ECKernförde-Lexikon, Husum- Druck- und Verlag gesellschaft mbH&Co. KG, Husum 2014, ISBN 978-3-89876-735-4, S. 281. - Der Begriff BGB hat sich in der Etymologie aus dem Begriff Burga herausgebildet. Jahrhunderts wurde das Schlagwort nicht nur für Schlossbewohner, sondern auch für Städter verwendet; außerdem war Burgen das alt-englische Schlagwort für "Stadt".

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