Runde Plüschtiere

Rund Plüschtiere

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Hochwertiges Plüschtier & Plüschtiere für eine Lebensfreundschaft

Kräftige Stofftiere. Die Plüschtiere fortpflanzen sich gern unkontrollierbar und verteilen sich im Zimmer der Kleinen. Eine Verhaltensänderung, die unter den Müttern vielfach besprochen wird und Internet-Foren zum Platzen bringen kann. Bei vielen Müttern und Vätern geht es darum, ob eine besonders starke Tendenz zu Kuscheltieren die emotionalen Defizite bei Kleinkindern offenbart. Ob - im Gegensatz dazu - später ein Kind ohne übermäßige Anhaftung an einem ausgewählten Plüschtier zu einem Erwachsener mit eingeschränkter Bindekraft wird.

Beides ist laut Prof. Mechthild Seithe, die 2008 das Forschungsvorhaben "Kuscheltier" gestartet hat, unwahrscheinlich. So können die Mütter dieser Erde erleichtert atmen. Dennoch, so der Forscher, ist ein Plüschtier nicht irgendein Spielgerät - es hat eine "Seele", wie man sagt, auch wenn es im Laufe der Jahre so schmutzig und abstoßend wird.

Sie wird für ihren kleinen Eigentümer oft als Lebewesen mit sehr individuellem Wesen betrachtet. In der kindlichen Fantasie wird das ausgestopfte Tier zu einem befreundeten Kameraden, Schützer und geheimen Träger erzogen. Das Kuscheltier weiss in der Regel mehr über ein Baby als die Erwachsenen ahnen.

Er wird ausgelacht, besprochen oder gescholten - je nach Anlass und der ihm zugewiesenen Aufgabe. Die Kuscheltiere sind die ersten Beziehungen, die ein Kinder eingehen, intensivieren oder bisweilen sogar aus freiem Antrieb beenden. Die Plüschtiere gelten als sogenannte "Übergangsobjekte" - eine Sache, die zum Beispiel bei der Bewältigung der ersten Trennung von Pflegern mithelfen kann.

Als Zeichenträger kann er ein eigenes Tier mit seinen ganz eigenen, tierischen Merkmalen unterstützen: So vielschichtig die Bedeutung ist, wird deutlich, warum ein Plüschtier oft nicht ohne weiteres loslassen kann - der erste Teddybär steht auch bei manchen Großen noch am Rand des Bettes. Wer schon einmal versuchte, die abgenutzten, teilweise schon riechenden Begleiter des eigenen Kindes ohne Geheimhaltung zu beseitigen - wenn auch nur zum Zwecke der Säuberung - wei? was passiert:

Besonnene Mütter und Väter bemühen sich, solche Fälle im Voraus zu vermeiden. Die anderen ziehen ein Ende mit Entsetzen vor und lassen sich dann der Unwissenheit hingeben, wenn das ausgestopfte Tier von einem Tag auf den anderen verschwindet. Die zweite Möglichkeit erfordert zwar etwas Heimtücke, aber tröstet euch selbst: Wenn eure Nachkommen mit ihren eigenen Kinder beschenkt sind, werden sie euch diesen Weg nachsehen.

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