Schildkröt Puppe

Turtle Puppe

Turtle - einer der ältesten Puppenhersteller der Welt. Die Puppenärztin ist für Sie da, wenn Sie Hilfe mit Ihrer Puppe brauchen. Die Kleidungsstücke sind nicht original von der Puppe.

mw-headline" id="Firmengeschichte">Firmengeschichte[Bearbeiten | | | Quelltext bearbeiten]>

Seit 1896 bis heute ist die Firma im thüringischen Rauenstein als ältester Puppenproduzent tätig. Im Jahre 1873 gründete Viktor Lenel zusammen mit seinem Brüder Alfred die "Rheinische Hartgummi-Waaren-Fabrik" mit dem Händler Friedrich Julius Bensinger (1841-1891) und der Bank Hohenemser & Söhne in Mannheim, in der seit 1884 Weichkautschuk und seit 1886 Zelluloid gefertigt wurde.

Sie wurde nach der Rekonstruktion, die vom 11. 4. bis 12. 12. 1885 stattfand, in "Rheinische Gummi- und Celluloidfabrik" umbenannt. Adolf Bensinger, der ältere Bruder des Unternehmensgründers, wurde bereits 1888 in den Verwaltungsrat des Unternehmens berufen. 1891 stirbt Friedrich Julius Bensinger, sein zweiter gemeinsamer Vater, Carl Bensinger, tritt dem Unternehmen im Jahre 1893 als Mitglied der Geschäftsleitung bei.

Die Spielzeugpuppenproduktion wird im schwäbischen Schwetzingen aufgegeben. Weltkrieges bis zu seinem Ende, vom vom 01.01.1915 bis zum 11.11.1918, wurde die Fertigung gewaltsam gestoppt. 1954 führte die Kooperation mit Käthe Kruse zur Entwicklung einer erschwinglichen Puppe aus Schildpatt, einem Polypropylen-basierten Plastik, das im Unterschied zu Zelluloid nicht so leicht entflammbar ist.

1 Im Jahr 1965 wird der Firmenname in "Schildkröt AG, ehemals Rheingummi- und Celloloid-Fabrik" geändert, zehn Jahre später, 1975, wird die Puppenherstellung in Mannheim eingestellt. Am Anfang wurden vor allem Schirm und Stielgriffe, aber auch Kämme und andere Hygieneartikel gefertigt. Die erste Puppe, eine wasserdichte "Badepuppe", wurde 1896 aus Celluloid gefertigt.

Die Schutzmarke "Schildkröte" wurde 1899 beim Reichspatentamt in Berlin angemeldet und ist seit dem 9. Oktober 1889 retrospektiv geschÃ?tzt. Die" Schildkröte" als Firmenzeichen soll das neue, strapazierfähige Puppenmaterial mit der Hartschale der Wasserschildkröte wiedergeben. Celluloid als Werkstoff war eine revolutionäre Entwicklung in der Puppenfertigung, denn es ist bruchsicher, waschbar, lichtecht und gesundheitlich unbedenklich.

Aus Zelluloid konnten sowohl Puppenkörper als auch Puppenkörper und -bälle preiswert hergestellt werden. Seit 1887 gehört die Schildkröte auf Vorschlag französischer Handelspartner zu den bedeutendsten Herstellern von Bällen. Schildkröt fertigte auch Zinnformen aus Hartkautschuk, mit denen 40 mm starke, vollständig plastische Figuren (hauptsächlich aus Deutschland um 1900, aber auch aus Frankreich, Preußen und Großbritannien der Kaiserkriege ) hergestellt werden können.

Darüber hinaus wurde 1939 mit der Weiterverarbeitung von Igelit, ab 1955 mit der Fertigung von "Rhenadur"-Hart-PVC-Platten für den technischen Konsum und ab 1956 mit der Fertigung von Weich-PVC-Folien begonnen. Schildkröten werden heute in limitierter Stückzahl in der klassischen Kollektion Replika hergestellt. Dies sind Zweitausgaben alter Modelle.

Die Schildkröten, Jürgen und Marianne Cieslik: Das große Buch der Schildkröten. Cieslik, Duisburg 2004, ISBN 3-87463-378-0 Roland Eisenlohr: Das Arbeitersiedlungssystem der Landeshauptstadt Mannheim. Arisierungen und Reparaturen in Mannheim. Verlagsregionalkultur, u. a. 2013, ISBN 978-3-89735-772-3 Monika Ryll: Das Arbeitersiedlungssystem in Mannheim. Ort: Mannheim und seine Gebäude. Heft 5, 2005, S. 106-115. ý Hohepringen Besser eine Puppe?

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