Schneeschuhe test Stiftung Warentest

Stiftung Warentest Schneeschuhtest

Hier finden Sie auch einen Link zur Schneeschuhtesttafel der Stiftung Warentest. Schneeschuh - Einlegesohlen für Tiefschnee - Test Aber was tun, wenn sie aussichtslos in den Wald eintauchen? In Nordamerika sollen die Einheimischen als erste Schneeschuhe aus Holz hergestellt haben, um auch im Sommer auf Futtersuche gehen zu können. Bis heute streifen Bergretter, Grenzsoldaten (und Schmuggler), Wildjäger (und Wilderer) mit dem Schneeschuh durch die unpassierbare weisse Gebirgswelt. Die Schneeschuhe sind einfach im Schuh zu lagern und nicht zu kostspielig.

Feste Bergschuhe sind am besten, grobe Alpinskischuhe sind für Schneeschuhwanderungen weniger geeignet. Schneeschuhe gibt es in verschiedenen Ausführungen, vergossen aus Plastik oder als verdeckter Metallgestell, mit Frontklauen und zusätzlichem Stachel oder hartem Eisen. Riemen-, Clip- oder Ratschenbindung hält die Bindungen. Die Testmannschaft ist nicht auf fehlerhafte Konstruktionen und Probleme bei der Handhabung "im Feld" gestossen.

Besonders junge Boarder nutzen Schneeschuhe, die so leicht wie möglich sind, um abseits der Piste zu klettern und dann auf ihren rasanten Boards durch unberührte Tiefschneehänge ins Tal zu eilen. Die beiden "leichten" MSR Denali Classic (1,7 Kilogramm) und TSL 225 (1,9 Kilogramm) sind für diese Klettergruppe besonders geeignet. Das etwas höhere Eigengewicht von 2,1 kg balanciert der X-Adventure mit guten Rundum-Eigenschaften.

Der leichteste unserer Schuhe, der TUBBS Discovery 27 mit einem Gewicht von 1,5 kg, wird von unserer Testmannschaft als besser für eine gemächliche Fahrt in flachem Terrain mit sehr tiefen Schneefällen empfohlen. Auch der teuerste (245 Euro) und 2,5 kg schwerste Gleitschuh, der TSL T33. Im Gegensatz zu den Schneeschuhläufern kommen Schneeschuhwanderer in der Regel in der Gruppe in die Berge: Sie haben mehr Zeit und oft auch schwerere Rücksäcke.

Der MSR Denal Classic hat für diese Zielgruppe etwas ganz Spezielles zu bieten: Er kann mit zusätzlichen zehn Zentimetern Länge dem Körpergewicht des Bergwanderers, der Schneesorte und dem Terrain angepaßt werden. Bei einem Tagesausflug im Tiefschnee sollte man sich an die Dresscode orientieren, die sich bis auf die stabilen Schuhe auch im Skilanglauf bestens bewähren.

Als Mindestausrüstung empfehlen der DAV neben Reservebekleidung, Sonnenschutzcreme und einer Thermoskanne mit Heißgetränk: Erste-Hilfe-Material, eine kleine Löffelschaufel, Taschenlampe, Rettungsdecke oder Biwaksack und nicht zu vergessen eine (funktionierende) Personensuchmaschine.

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