Schwebender Tisch Entlarvt

Schwimmende Tabelle freiliegend

Das sind die Kunststücke der besten Hexenmeister der ganzen Stadt. Im vorliegenden Film schmeißt der Zauberer Dolche auf seinen Assistenten: PS: Jeden Tag kommen neue Vidoes. Im vorliegenden Film will der Zauberer aus der Sterbefalle entkommen: Ein maskierter Zauberer demonstriert, wie man flog und entlarvt Criss Angel: Dort ein Mobiltelefon in der Flasche: 1 Euro bis 50 Dollar: 7 Tage in der Eiskammer: Der maskierte Zauberer geht durchs Glas: Fang den Ball mit den Zähnchen : Sah eine unzertrennliche Hündin: Der maskierte Zauberer - Enthauptet: Im dornigen Käfig: Der untergegangene LKW: Konvertiert das Kaffeestück in Münzen:

Die schwimmende Tafel: Kanüle und Faden: der schwimmende Trick: der Zauberer mit der Schablone schneidet Spielkarten auf: der Zauberer mit der Schablone läßt ein Stoff verschwinden: der Ballontrick: liest Ideen mit einer Note: die brennenden Blasen:

Technologiehistorie: Bild von Otto Lilienthal als Fälschung freigelegt

Eine Wissenschaftlerin hat nun eine Historienfotografie mit dem schwimmenden Flugsteigpionier Otto Lilienthal als Installation anerkannt. Otto Lilienthal (1848-1896) ist wie Christoph Kolumbus. Da Lilienthal dies aber mehr als 2000 Mal tat, die Theorie des Flügelbaues erarbeitete und auch seinen Gleitschirm in Serienbauweise fertigte, kann er immer noch behaupten, das "erste Flugzeug der Menschheit" gewesen zu sein.

Aber Lilienthal war auch ein kluger Entrepreneur, der eine Ahnung davon hatte, was gute Public Relations ist. Auf einem dieser Bilder sieht man Otto Lilienthal mit seinem Drachen über einer Ortschaft mit Küchenturm und Wohnhäusern, im Bildvordergrund eine traumhafte Wasseroberfläche. Lilienthal hatte damals bereits mit hundert Gleitschirmen nachgewiesen, dass seine Produkte keine Unfallprodukte sind.

Aber das Foto, das ihn über einer Hafenstadt darstellt, ist laut Fachleuten offensichtlich eine Fälschung, eine frühzeitige Fotomontage: Es stellt Lilienthal während eines seiner Fluchtversuche dar - aber nicht über der sich unter seinen Beinen ausbreitenden Welt. "Spandau, eine eigenständige Großstadt vor den Toren Berlins, besitzt die Skyline", sagt Museumsleiter Bernd Lukasch.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass der Bildhintergrund um das fliegende Lubliner Becken heller vom Horizont abhebt. Die Originalaufnahme der flugfähigen Fliegerallippe wurde auf dem Hauptmannsberg bei Stølln - seinem damaligen Lieblingsflugplatz - gemacht. Sie wurde 1893 vom Lilienthaler Fotografen Alex Krajewsky gemacht, der sein Studio in Spandau hatte - so könnte die Story zusammenpassen.

Es ist nicht von ungefähr, dass der britische Luftfahrtgeschichtexperte Charles Gibbs-Smith Lilienthal den vielleicht ersten "Medienstar" nannte. Dabei war ihm die Fotodokumentation der Flights beinahe so bedeutsam wie seine Selbstversuche. "Damals trafen in Berlin zwei neuartige Innovationen aufeinander: die Entwicklung der Sofortbildfotografie und die Flugtests von Lilienthal", sagt Museumsdirektor Lukasch. Dabei war Lilienthal sicherlich nicht fotostrukt.

"Außerdem war der Konstrukteur Lilienthal kein Betrüger - er war zu sehr Technikerin und trotz seiner kühnen Flugversuche auf Ernsthaftigkeit aus. Lilienthal hat 1894 in einem Vorlesung vor der Polytechnikervereinigung in Berlin versucht, die Lust auf seine Flüge zu dämpfen: "Schließlich möchte ich Sie fragen, nicht zu glauben, dass das, was ich erreicht habe, mehr ist als es an sich ist.

"Eher - so sagt er weiter - sind die bisherigen Leistungen für den Menschenflug nichts anderes als die ersten ungewissen kindlichen Schritte für den Weg des Menschen. Das Foto der über Spandau flugfähigen Lungenthal ist nach Lukaschs Vermutung ein originales Witz-Geschenk des Photographen an den Luftfahrt-Pionier - vielleicht zu seinem eigenen Glück.

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