Sekundarstufe

Mittelschicht

Sekundärbereich Das Gymnasium besteht aus zwei Teilen. Die Pflichtschule geht in der Sekundarstufe I zu Ende. Mehr als 90 % der jungen Menschen bilden sich auf der Sekundarstufe II weiter. Der Sekundarstufe I schließt sich die Primärstufe an. Sie hat in den meisten Kanton eine Laufzeit von drei Jahren.

Für die Zuordnung zu einer Leistungsstufe auf der Sekundarstufe I sind die Leistung am Ende der Grundschule, die Empfehlungen des Lehrers - oft unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten - und in einigen Fällen eine Transferprüfung entscheidend.

Mehr als 90 Prozent der jungen Menschen wechseln nach der Pflichtschule in die Sekundarstufe II, wo sie zwischen zwei Bildungsgängen auswählen können: Berufsausbildung und Allgemeinbildung. Der Sekundarbereich II erstreckt sich über drei bis vier Jahre. Zwei Drittel der jungen Menschen können so einen Ausbildungsberuf ergreifen. Es erfolgt überwiegend in einem Ausbildungsbetrieb und wird durch den theoretischen Unterricht in einer Berufsschule umgestellt.

Oberstufe

Das Gymnasium II schließt an die Pflichtschule an und gliedert sich in zwei Hauptbereiche: Zum einen die berufliche Grundausbildung, die nach drei bis vier Jahren mit dem EFZ oder nach zwei Jahren mit dem Eidg. Berufsbildungszeugnis (EBA) absolviert wird, und zum anderen die allgemeine Berufsausbildung, die neben dem Gymnasium Matura, dem Berufsmatura-Abschluss und dem Fachschulabschluss auch die Fachmittelausbildung umfasst.

Übergangs- und Zusatzausbildung runden das Programm auf der Sekundarstufe I ab. Fußnote: Im Jahr 2016/17 schlossen rund 366 000 Schülerinnen und Schüler die Sekundarstufe I ab. Sie hatten einen Bildungsanteil von 62% in der Berufsausbildung und 27% in der Allgemeinbildung, die mit einem Hauptschulabschluss, einem Hauptschulabschluss oder einem Berufsschulabschluss abschließt.

Der Rest von 11% hat die Vorbereitungen auf das Abitur nach der Ausbildung (BM2), der Übergangs- oder Zusatzqualifikation abgeschlossen. Zwischen 2000/01 und 2016/17 stiegen die Aktien der Sekundarstufe II um 16%. Allerdings ist ihre Aufteilung auf die einzelnen Bildungsgänge in diesem Zeitabschnitt unverändert geblieben (zwei Dritteln in der Berufsausbildung, einem Quartal in der Allgemeinbildung und den verbleibenden 10% in der Berufsausbildung zur Berufsvorbereitung oder in der Übergangs- oder Zusatzausbildung).

In der Sekundarstufe II ist die Ausbildungslandschaft von Kantons zu Kantons unterschiedlich. Für die beiden am weitesten verbreiteten Bildungsformen lag der Prozentsatz der Lerner in der Grundausbildung zwischen 34% (GE) und 78% (KI) der Bevölkerung in der Sekundarstufe II, während er in der Allgemeinbildung zwischen 14% (OW) und 56% (GE) lag.

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