Slotcar

Slot-Car

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Eine Technik, mit der elektrobetriebene Modelle auf der Schiene gefahren werden können, wird als Autospur, auch Slotcar-Spur, Slot-Gleis (ab englischem Schlitz für "Schlitz") oder in Deutschland nach dem dort wohl renommiertesten Produzenten, der Carrera-Spur, bezeichnet. Die Zielsetzung des Spiels ist es, so schnell wie möglich zu fahren, ohne dass die Autos die Rennstrecke verlassen, und natürlich zu rasen (Slot-Rennen).

In Deutschland wird die Carrera-Rennstrecke oft als Sinnbild für Slot-Rennen benutzt. Ursprünglich sollte der Antriebsmotor durch Miniatur-Dieselmotoren (Modellflugmotoren), später durch stilisierte E-Motoren erfolgen, die größtenteils aus dem Bereich der bereits florierenden Modellbahnindustrie stammen. Obwohl die Modelle auf den Original-Rennwagen der Zeit basierten, gab es keinen verbindlichen Standard. Die eingesetzten Fahrzeugtypen waren im Massstab 1:24 und einer Gleisspannung von 12 V, die von einer Fahrzeugbatterie gespeist wurde, da damals keine oder nur sehr teure stabile Netzteile vorlagen.

Viel Raum bietende Rennzentren mehrere, zumeist 8-spurige Strecken mit steilen Kurven und Strecken zwischen 20 und 80 Meter pro Runden. Tuning-Zubehör, Kit und Ready-to-Race-Slotcars wurden von vielen Unternehmen im Angebot. Scalextric vermarktete in Deutschland zu Beginn der 1960er Jahre zunächst Basispakete mit dem "Plexi-Track System" (baugleich mit Scalextric Classic) im Massstab 1:32.

Der Scalextric, der größtenteils modellgetreu, aber filigran im Design und teilweise mit Steuerung versehen ist, ist heute ein gefragtes Sammlerstück. Beinahe zur gleichen Zeit lancierte der als Radiohersteller bekannte Betrieb das Schienensystem Stocko Car mit etwas abgerundeten Schlitzwagen für die Hände von Kindern. Ähnlich konzipierte Carrera das Universal-System, das auch sehr erfolgreich war und heute noch eines der renommiertesten Systeme ist.

Beim Minimobil zirkulierte in der Nut eine Wendel, die die Fahrzeuge mit Hilfe von Fahrern bewegten. Darüber hinaus bemühten sich die Unternehmenstabos, Fleischmanns und Carreras, sich mit Kit-Fahrzeugen im Massstab 1:24 und Ready-to-Race-Slotcars (RtR) in die Szene der Mietbahnen einzubringen. Die Unternehmen AIRFFIX (MRRC) und Revell, die vor allem für ihre Plastikmodelle bekannt sind (Revells Slotcar Motto: "Build - Race - Win"), haben auch ihre eigenen Heimbahn-Systeme auf den Markt gebracht.

Stabil und Karreras Sortiment wurde nun erweitert. Das 8-spurige, erweiterbare 1:24-Schienensystem "Carrera 124" - mittlerweile wiederveröffentlicht als "Carrera Exclusiv" - und "Carrera Evolution" in 1:32 waren und sind bis heute im Einsatz. Mit dem 1:24-System konnte sich Stabil nicht durchsetzen. Nebst "Faller AMS" und "Model Motoring Thunderjet 500" des US-Herstellers Aurora mit seinem umfassenden Sortiment an 1:64 Schlitzfahrzeugen, die mit dem populären, später von verschiedenen Fabrikaten nachgebildeten " T-Jet " Flachankermotor bestückt waren, hat sich auch die Fa. Reinhard & Co. mit der Modellreihe "RASANT" (1964 bis 1968) im Kleinformat versucht.

Im Maßstab 1:32 und 1:24 waren sie als Kit und "RtR" (Ready to Race) für kurzzeitig exklusiv im Spielwarenhandel zu haben. Der erste Boom bei Slot Cars wurde Anfang der 1970er Jahre beendet. Obwohl sowohl Stabilo als auch Karrera versucht haben, eine Modell- und Spielwelt mit Baumaschinen und Verkehrsaufgaben auf der Grundlage der bestehenden Bahnsysteme im Gebäude zu realisieren, war dies nicht von nachhaltigem Aufschwung geprägt.

Erst in den 90er Jahren wurde der Markteintritt von Herstellern belebt, die wie die Modelleisenbahn sehr detailreiche Autos einführten, die sowohl für Vitrinen als auch für das Autofahren bestimmt waren. Sicherlich hat auch die Tatsache, dass die Modelle nun auf allen Konkurrenzsystemen laufen, d.h. weitestgehend miteinander auskommen.

Derzeit gibt es Rennstrecken für Fahrzeuge im Massstab 1:24, 1:28, 1:32, 1:43 und 1:64, der heute am häufigsten verwendete Massstab für Erwachsenenfahrzeuge ist der Massstab 1:32. "â??Der DS143 fÃ?r Automobile im MaÃ?stab 3:43 ist als Einstiegshilfe fÃ?r die Altersgruppe ab 6 Jahren vorgesehen.

Der in gleicher Größenordnung produzierte CARRARA PROM wurde auslaufen. Ebenso entfielen die Anlagen "Carrera Universal" (drei Leitern) - in denen zwei Fahrzeuge nacheinander, aber auf einer Fahrspur selbständig nacheinander befahren werden konnten - und "Carrera Servo" (vier Leitern) für den Fahrspurwechsel. Kunststoff-Rennstrecken für Fahrzeuge im Massstab 1:32 werden derzeit von den Unternehmen Scalextric, Ninco und SCX gefertigt.

Rennstrecken für Fahrzeuge im Massstab 1:24 werden nur von der Firma CARRARA offeriert, und dies ist die gleiche Strecke, die CARRARA für seine Fahrzeuge im Massstab 1:32 anbietet. Autozielgruppe im "großen" Massstab 1:32 und 1:24 und die dafür passenden Plastik- oder Holzschienen sind heute vor allem die Erwachsenen - wie bei detailgetreuen Metamorphose.

Für Kinderspielzeuge werden einfache, zumeist verkleinerte Strecken, wie der oben genannte CARRARA GO!!!! oder Strecken z.B. von Artin und Racy offeriert. Die meisten Hersteller bieten heute "digitale" Systeme an. Dadurch ist es möglich, mehrere Fahrzeuge in einer Fahrspur zu bewegen und die Fahrspur zu wechseln (über Weichen).

Während diese Strecken bis vor wenigen Jahren noch für professionelle Rennzentren reserviert waren, bietet der Betreiber von festverbundenen Club-Rennbahnen heute gleichwertige Eigenschaften mit einer digitalen Rennkontrolle und Funktionen wie die automatische Überholung mit Anfahrschutz für den Hobby/Privatbereich. So produziert die Gesellschaft Slotfire z. B. hölzerne Rennbahnen für Sportler im Maßstab 1:24 und 1:32.

Auf Grund des zumeist engen Platzbedarfs im Bereich des Endverbrauchers gibt es modulare Systeme, bei denen die Rennbahn neben den Bahnsystemen auch in beliebig kombinierbaren MD-Faserplatten eingebaut wird. Fertige Automodelle werden derzeit von verschiedenen Anbietern offeriert (Maßstab 1:32: Carrera, Fly, Revell, Scalextric, Ninco, etc. / Maßstab 1:24: Charrera, ScaleAuto, BRM, JK, Prov. Slot, Parma).

Die meisten dieser Fahrzeuge sind sehr detailgetreu und dem Original entsprechend ausgeführt und zum Teil mit Magazinen zur Optimierung der Fahrleistungen versehen. Die 13D-Motoren werden in 1:24 und 1:32 Fahrzeugen eingesetzt, während 16D-Motoren überwiegend in so genannten Flexi-Autos und Drawstern betrieben werden. Für Slot Cars sind vier Basismaterialien erhältlich: Silicon, Hartgummi, Polyurethan (PU) und Schwammgummi.

In den Clubstrecken für Skaleracing sind die meisten mit Litzen aus weniger leitfähigem Drahtgeflecht bestückt. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die standardmäßige Magnetschwebebahn "Traktionshilfe" der Magnetwagen, die die Spielwarenindustrie heute in großen Mengen in Fernost produziert, auch auf einer Vereinsbahn eingesetzt werden kann. FÃ?r die optoelektronisch anspruchvollen Wettkampffahrzeuge von Skaleracing, die zumeist von den Rennstallteams selbst hergestellt werden, stehen hochwertigere Fahrwerkskonstruktionen (z.B. von der Firma PLAFFIT, Schöler oder Motor-Modern) ohne Zugkraftmagnet zur VerfÃ?

Dadurch wird eine größtmögliche Oberflächenglätte für die äußerst schnellen Fahrgeschwindigkeiten dieser Schlitzautos ("Group7", "Int15", "Eurosport 12/24", etc.) erreicht.

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